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Fr, 15:18 Uhr
13.11.2020
Polizeibericht

Komplexe Kontrollen an der A38

Zusammen mit Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei Thüringen wurde im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizeistation Nord eine Komplexkontrolle auf der A 38 in Richtung Leipzig durchgeführt...


Insgesamt wurden 71 Fahrzeuge am Donnerstagmorgen und -nachmittag von Autobahnpolizisten auf den Parkplatz Kesselberg gelotst und die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge und die Fahrtüchtigkeit der Fahrer überprüft.

99 Fahrzeuginsassen wurden kontrolliert. Dabei wurde eine Person ermittelt, die von der Staatsanwaltschaft Kassel zur Ermittlung des Aufenthaltes ausgeschrieben worden war. Entsprechende Informationen konnten somit an die Justiz zugeleitet werden. Die kontrollierenden Beamtinnen und Beamten registrierten 16 Ordnungswidrigkeiten, wonach bei den Betroffenen entweder Verwarngelder vor Ort erhoben wurden, oder weil es sich um ausländische Verkehrsteilnehmer handelte, Sicherheitsleistungen von der zuständigen Staatsanwaltschaft angeordnet wurden.

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Neun Fahrzeugführer wurden aufgefordert, Fahrzeugmängel zu beheben oder Dokumente, die vor Ort nicht vorgezeigt werden konnten, binnen zehn Tage bei einer Polizeidienststelle nachzuweisen.

Einem Lkw-Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Seinem Fahrzeug fehlte die erforderliche Ladungssicherung. Auf dem Trailer waren Fahrzeuge in zwei Schichten übereinander gestapelt und damit war das Fahrzeug in dem Fall insgesamt zu hoch. Der Fahrer musste sich in der Folge um eine Umladung kümmern, um die Fahrt mit seinem Lkw fortsetzen zu können.

Übereinander gestapelt (Foto: Polizei) Übereinander gestapelt (Foto: Polizei)
Gegen einen Fahrer wurde eine Anzeige erstattet, da er ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Die Fahrerlaubnis war dem Mann bereits vor einem Jahr gerichtlich entzogen worden, da er wegen Missbrauchs von Betäubungsmitteln aufgefallen war.

An der Kontrollstelle wurde zudem die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h mittels Messtechnik überprüft. Dabei wurden 91 Verkehrsteilnehmer ermittelt, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten hatten. 66 von ihnen waren erheblich zu schnell unterwegs. Dies hat entsprechende Bußgelder zur Folge und 23 von ihnen werden zudem auch eine Zeitlang ihren Führerschein in behördliche Verwahrung geben müssen.

157 km/h war die für den Kontrolltag ermittelte Höchstgeschwindigkeit, mit der ein Verkehrsteilnehmer den Autobahnabschnitt passiert hatte. 25 Fahrer werden aufgefordert, wegen der übrigen Geschwindigkeitsverstöße jeweils ein Verwarngeld zu zahlen.
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Kommentare

14.11.2020, 11.30 Uhr
Audio | Eine gute Sache !
Mein Dank an die zuständige Polizeibehörde und die ausführenden Beamten !
Wer sich nicht an die geltenden Gesetze hält, muss hart bestraft werden, denn er gefährdet die Verkehrsteilnehmer, welche, wie ich auch, die Verkehrsregeln einhält und sich somit diszipliniert im Straßenverkehr verhält.
Weiter so, liebe Ordnungshüter - allen Meckerern zum Trotz !

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