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Fr, 18:09 Uhr
13.11.2020
Bundeslandwirtschaftsministerium feilt an neuem Gesetz

Leinenzwang war gestern

Wie eine durchaus ernst zu nehmende und seriöse Thüringer Tageszeitung heute berichtete, plant die Bundesregierung demnächst ein neues Gesetz zum Tierschutz zu erlassen, in dem die Pflicht für Hundebesitzer formuliert werden soll, zweimal täglich eine Stunde mit dem vierbeinigen Mitbewohner ins Freie zu gehen…

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Dies ist kein Scherz der Redaktion zur anstehenden närrischen Zeit, entstammt nicht dem „Postillon“ und es handelt sich weder um einen fake noch um alternative Fakten, denn bereits Mitte August ging diese Meldung durch die Leitmedien der Republik. Selbst die Wochenzeitschrift DIE ZEIT berichtete damals darüber.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die tierrechte stärken soll. Darin heißt es konkret, dass Hundebesitzer mindesten zweimal täglich ihrem Tier eine Stunde Auslauf im Freien gewähren müssen. „Für die Kontrolle sind die Länder zuständig“, heißt es etwas schwammig weiter.

Eigentlich kann man sich so etwas gar nicht ausdenken und mag es nicht wirklich glauben. Dementsprechend erheiternd sind auch die Kommentare in den sozialen Netzwerken zu diesem „Durchbruch im Tierschutz“.

Über die Flugvorgaben für die in Käfighaltung beheimateten Wellensittiche ist indessen noch nichts bekannt geworden. Wahrscheinlich arbeitet man aber im Landwirtschaftsministerium fieberhaft an einer Lösung auch für unsere gefiederten Freunde.
Olaf Schulze
Autor: osch

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Kommentare
geloescht.20250302
13.11.2020, 18:40 Uhr
Wer nicht in der Lage ist...
...seinem Hund ausreichend Auslauf zu gewähren, ist sowieso ein Tierquäler.

Hunderassen mit ausgeprägtem Bewegungsdrang gehören nicht in eine 4-Raum-Wohnung und ob ein Mops darin glücklich ist, wurde von seiner Gewerkschaft auch noch nicht kommuniziert.

Ob eine lahme Runde um den Block 20 Minuten oder 2 Stunden dauert, ist dann eher nebensächlich, wenn das Tier nur an der Leine geführt wird und nicht rennen darf.

Aber wenn die Corona-Polizei nach Denunziation kontrolliert, ob alle Feiernden in der Wohnung auch dort gemeldet sind, kann sie auch gleich bei den gemeldeten Hundesteuerzahlern klingeln und die Vierbeiner dahingehend interviewen, ob sie sich gesetzlich vorgeschrieben ausreichend Gassi-Geführt fühlen.
Paulinchen
13.11.2020, 19:33 Uhr
So lange...
... wie es nur für die Hunde gilt, mag es ja noch gehen. Hoffentlich kommt demnächst nicht eine derartige Regelung für die Wellensittiche und andere fliegendes Getier.
Was aber machen die Halter von Raubkatzen und ähnliche Vierbeiner? :-))
Marco Müller-John
13.11.2020, 19:40 Uhr
Paralleluniversum von Frau Klöckner
Massentierhaltung und Billigfleisch wird hingenommen, da können die Tiere verrecken und billigst verramscht werden. Jedes Anzeigenblättchen ist voll von Sonderangeboten zum Tiefstpreis.

Am Ausgang im Supermarkt stehen dann noch die Spendenboxen für die Tiernothilfe.

Was für ein naiver deutscher Stammtischparolen Regulierungswitz , ähnlich der PKW Maut.
Realist 1.0
13.11.2020, 21:12 Uhr
Da bin ich ja mal gespannt ob auch die Hundehalter bestraft werden
Die ihre Hunde stundenlang, vor Shopping Centern und Discountern anbinden, ganz zu schweigen von denen die meinen das der Balkon genug Auslauf ist( wie Bei dem Fall der durch die Medien gegangen ist). Am Ende wurde sich gewundert, das der Hund so verstört wahr, das er seine Halterin totgebissen hat. Das Happyend war dann, das der Hund eingeschläfert wurde.
Echter-Nordhaeuser
14.11.2020, 11:40 Uhr
Bundeslandwirtschaftsministerium hä!?
Wenn das vom Tierschutz gekommen wäre gut aber vom Bundeslandwirtschaftsministerium unverständlich. Die sollen lieber vor ihrer eigenen Tür kehren da haben sie genug zu tun. Wollen wohl wieder von ihren eigenen Tierschutzproblemen ablenken.
Eckenblitz
14.11.2020, 12:35 Uhr
Bestrafen hier bestrafen da.
Das ist alles was die Politeliten können, aber halt sind das überhaupt ELITEN? Gibt man nicht jährlich Millionen oder gar Milliarden für Berater aus? Demnach sind unsere Politiker/innen gar nicht so gescheit, wie man sich gerne gibt? Es ist doch aber überall zu hören der Experte hier der Experte da. Nein diese sogenannten Experten lassen sich von ihren Beratern die Steuergelder aus der Tasche ziehen, für nichts.
harzwj
14.11.2020, 13:49 Uhr
Gute Kommentare,...
es sollte doch möglich sein diese an die zuständigen Ausschüsse des Deutschen Bundestag zu senden. Man sollte davon ausgehen können, dass die Meinung des Volkes gelesen und zur kenntnis genommen wird (hoffentlich).
W.Jörgens
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