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Di, 17:37 Uhr
16.02.2021
SPD-Landtagsfraktion zu den heutigen Beschlüssen

"Jetzt maßvoll öffnen"

Nun hat auch die SPD als dritte Regierungspartei ihr Statement zu den heutigen Festlegungen veröffentlicht. Die gesundheitspolitische Sprecherin und ein Bildungspolitiker kommen zu Wort...

Anlässlich der Beschlussfassung zur dritten Thüringer Corona-Sonderverordnung in einer gemeinsamen Sitzung des Gesundheits- und des Bildungsausschusses, die ab dem 20.Februar und bis einschließlich 8. März in Kraft treten soll, äußerte sich Dr. Cornelia Klisch, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion:

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„Wir haben in den letzten Wochen viel in Sachen Gesundheitsschutz geschafft, sind aber eventuell noch nicht komplett über den Berg. Vor dem Hintergrund der neuen Corona Virus-Mutationen plädiert deshalb die SPD-Fraktion für eine maßvolle Öffnung der bisher geschlossenen Bereiche. In unserem Fokus stehen dabei insbesondere die gefährdeten Gruppen und die Belange von Kindern und Familien, die seit Monaten vor größten Herausforderungen stehen. Wir fordern daher eine umfassende Schutz- und Teststrategie.“

Klisch setzt dabei auf regelmäßige Testungen nicht nur von Mitarbeiter:innen, Besucher:innen und Bewohner:innen in Pflegeheimen sondern auch der in der Sozial-, Jugend- und Familienhilfe. Das Land solle sich zudem auf Bundesebene dafür einsetzen, dass Mitarbeiter:innen sowohl des Kita- und Schulbereichs als auch der Jugendarbeit und Jugendhilfe bei den COVID-Schutzimpfungen priorisiert werden können.

Der SPD-Bildungspolitiker Dr. Thomas Hartung ergänzte „Die von der Landesregierung geplante Öffnung von Kitas und Schulen muss aus unserer Sicht mit bestmöglichen Schutzmaßnahmen für die dort Beschäftigten und die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen einhergehen. Wir setzen uns daher dafür ein, dass das pädagogische Personal in Kitas und Schulen künftig zweimal pro Woche einen Corona-Schnelltest absolvieren kann. Schülerinnen und Schüler sollen einmal wöchentlich getestet werden können. Zudem soll für den gesamten Schulalltag, also auch im Unterricht, eine Maskenpflicht gelten. Für die Klassenstufen 1-4 reichen aus unserer Sicht Alltagsmasken aus, um jüngere Schülerinnen und Schüler nicht zu überfordern. Ab Klassenstufe 5 sollen dagegen medizinische Masken oder FFP2-Masken getragen werden.“
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