nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mo, 16:24 Uhr
17.05.2021
SPD-Landtagsfraktion verurteilt Nordhäuser Brandanschlag

Schluss mit Antisemitismus und Angriffen gegen Juden

Zum Brandanschlag auf die israelische Flagge am Rathaus Nordhausen fand die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dorothea Marx deutliche Worte...

„Die letzten Tage haben leider auch in Thüringen gezeigt, dass Diskussionen über Militärschläge gegen die palästinensische Hamas als Vorwand für Proteste gegen die Existenz Israels und antisemitischen Hass benutzt werden. Trauriges Exempel dafür war der Brandanschlag auf die israelische Flagge am Rathaus in Nordhausen. Schon länger sind jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger und jüdische Einrichtungen offenen Anfeindungen ausgesetzt. Dabei bestand doch gerade in diesem Jahr die Gelegenheit, sich bei den vielen Veranstaltungen zum Themenjahr, 900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen‘ an die gewinnbringende gemeinsame Geschichte zu erinnern.

Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und ihr umfassender Schutz sind eine Verpflichtung für alle Demokratinnen und Demokraten. Wir stellen uns gegen jeden Antisemitismus!“
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

17.05.2021, 17.22 Uhr
Leser X | Und wieder kein einziges Wort...
... zum Terror aus der anderen Richtung. Mit derlei einseitiger Sicht befördert man letztlich die Wut, die zu solchen Taten führt. Manchmal denke ich, es gibt einen geheimen Maulkorb.

6   |  10     Login für Vote
17.05.2021, 17.59 Uhr
Örzi | Militärschläge gegen die Hamas?
Frau Marx, verwechseln Sie da nicht etwas? Es sind tausende Raketenangriffe ihrer Hamas auf die Bevölkerung Israels, die Israel zum Gegenschlag nötigen. Es ist auch kein Antisemitismus, der von unseren arabischen Mitbürgern zum Ausdruck gebracht wird. Es ist der gewaltbereite Wille, Israel auszulöschen. Das mit der antisemitistischen Brille zu sehen, scheint mir eher der Versuch, diese Aktionen irgendwie in die rechtsextreme Ecke zu rücken.

12   |  1     Login für Vote
17.05.2021, 18.28 Uhr
tannhäuser | Leser X!
Frau Marx ist Juristin, NSU-Ausschussvorsitzende (Allein das entkräftet jedweden Verdacht religiöser Voreingenommenheit) und wird sich klugerweise hüten, die israelische Politik zu kritisieren.

Für Krawall und politische Selbstüberschätzung sind bei R2G andere Fettnäppfchentreter zuständig.

Am großen weltpolitischen Rad drehen doch lieber Ihre dunkelroten und arabischen Idole, die nicht zwischen der Religion Judentum und dem Staat Israel unterscheiden wollen.

8   |  0     Login für Vote
17.05.2021, 18.38 Uhr
N. Baxter | kommt wirklich nicht oft vor
aber bei dem Beitrag muss ich Leser X auch einmal zustimmen.

Zum eigentlichen Thema, einer Multikulti bunten Welt kann ich jedoch nur sagen, dass immer mehr Probleme damit importiert werden. Wer denkt das auch im 21.Jh. einfach alle friedlich zusammenleben können, glaubt auch vermutlich an die Rente mit 67...

12   |  1     Login für Vote
17.05.2021, 19.02 Uhr
Hans Herbert | Unglaublich...
Wie schon im fast identischen Bericht von der CDU findet auch die SPD klare Worte.Aber warum nur benennt man die wahren Schuldigen nicht beim Namen????Seht Euch nur die hasserfüllten Gesichter der Muslime in Berlin und anderen Städten an.Dieser Mob gehört nicht in unser Land.Raus Damit.Die machen mittlerweile ganze Städte zu ihrem Territorium. 93 verletzte Polizisten allein in Berlin sprechen eine klare Sprache. Aber wie sagte unsere weise Kanzlerin 2015?? Wir schaffen das. Dieses Land wird abgeschafft.Der Islam und diese radikal fanatischen Muslime gehören nicht in dieses Land.Und Die nächste radikale Generation wird schon ran gezüchtet.Die scheuen sich ja nicht mal davor kleine Kinder auf diese ,'Demos' mitzunehmen.Total krankhaft.Armes Deutschland Dank unserer Regierung.

13   |  2     Login für Vote
17.05.2021, 19.43 Uhr
Piepmatz | Unglaublich
Hans Herbert hat es wieder treffend formuliert. Die derzeitige Aggressivität unserer sozial- und wirtschaftliche kriminelle Migranten war mit dem Tag der offenen Tür durch die Bundesregierung vorprogrammiert.

10   |  2     Login für Vote
17.05.2021, 19.52 Uhr
henry12 | Das Judenthema nervt nur noch.
Uns Deutschen wird heute eine Verantwortung für Dinge eingeredet, die irgendwann mal passiert sind.
Nicht meine Baustelle. Lange vor meiner Zeit.
Kommen wir zur Gegenwart.
Da holen die, die uns ständig irgend eine Schuld einreden , diejenigen unkontrolliert ins Land, die aktuell einen Konflikt mit Israel haben. Dann sprecht die bitte auch direkt an und nicht wieder uns Deutsche! Bei jeder Anti Corona Demo kriegt jede alte Oma mehr in die Fresse von den deutschen Ordnungshütern als einer der Randalierer mit der Palästina Flagge.
Wir werden doch selbst in so einem Konflikt schon wieder verarscht. Schon haben wir den Bogen zur Arbeit der Presse. Deutschland wird nicht untergehen. Deutschland geht bereits unter !

11   |  2     Login für Vote
17.05.2021, 20.07 Uhr
Bierchen | Bestellung/Lieferung
..... offensichtlich greift hier doch eine Phrase. Wie bestellt, so geliefert.
Welches bis neulich gut funktionierende Land holt sich eine kaum überschaubare Meute an Arabern/Moslems, vornehmlich Männer, ins Land?? Sehenden Auges werden nichts als Probleme importiert.
Zum Abschluss ein Zitat: "Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich..... möchte" Wer Lust hat, kann es ja vervollständigen.....

9   |  2     Login für Vote
17.05.2021, 20.12 Uhr
alf-gordon | Blick in die Geschichte..
..zeigt die Überhebliche Art mit anderen Völkern umzugehen. Es war nicht Arabien oder die Israeliten , die den Konflikt an der Ostküste des Mittelmeers entfachten. England und Frankreich haben Verantwortung übernommen und versagt.
Die Position Deutschlands ist verständlich ( weil es der Blick in die deutsche Geschichte erfordert) .
Nun hat man 2015 dieses Land mit Syrern und anderen Verbündeten Palästinas geflutet.
Das damit ein Zusammenhang mit der dunklen Zeit vor '45 herbeigeredet wird ,ist dumm. Denn die Deutschen sind nicht Schuld an dem Versagen der Politiker .
Wieviele Opfer muss es noch geben ?
Ich stehe auf der Seite der Unterdrückten !!

5   |  1     Login für Vote
17.05.2021, 20.19 Uhr
Trüffelschokolade | Verletzte Polizei
Da hier wieder die erwartete Leier abgezogen wird: Gestern gab es Ausschreitungen in Dresden, bei dem Fußball-Hooligans antisemitische Sprüche riefen und randalierten.
Laut Polizeiangaben sind 185 Beamte verletzt worden - vor allem, weil sie mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik beworfen wurden. 30 der verletzten Polizeibeamten könnten ihren Dienst derzeit nicht ausüben. Mindestens ein Pressevertreter wurde krankenhausreif geprügelt.
Das erinnert an die Querdenker-Demos, bei denen mittlerweile regelmäßig Gewalt gegen Presse und Polizei zu sehen ist. Das Ganze dann gepaart auch mit jeder Menge Antisemitismus. Die lokale Querdenkergruppe ist sich ja auch nicht zu schade antisemitische Inhalte zu verbreiten. Kinder als Schutzschilde auf Querdenkerdemos sind schon seit letzten Sommer immer wieder Thema.

Wie wäre es das Thema Antisemitismus differenziert zu diskutieren anstelle es zum Hetzen zu nutzen?
Oder reicht der Blick auf die Polizeiverletzten und wir können feststellen, dass (wohl größtenteils deutsche) Fußballfans die größte Gefahr darstellen? Schaffen wir es Fußballfans (fast nur Männer wenn man die Bilder anschaut) zu integrieren, oder sollte man doch eher Fußballfans/Männer raus aus Deutschland fordern? Und wie geht man mit den antisemitischen Querdenker-Leuten um?

Wer unter dem Vorwand von Antisemitismuskritik nur seinem Rassismus freien Lauf lässt, geht es definitiv nicht um Antisemitismus.

3   |  11     Login für Vote
17.05.2021, 20.45 Uhr
Sonnenschein2014 | Und der Bürger wird nicht gehört
Anhand der letzten Kommentare hier in NNZ ,sieht man doch wie es die Mehrheit in der Bevölkerung wahrnimmt.
Und aus dem Rathaus und Politikern kommt nur was von Solidarität.
Und im TV findet gar keine Diskussion statt.Auffälliger geht es gar nicht mehr.
Von Anne Will,Hart aber Fair,Illner bis Fakt ist vom MDR.
Da geht es weiter um Corona.
Bei Herr Nawalny gab es sofort Sondersendungen und nur das Thema!
Wem das nicht auffällt?!
Bei


Anmerkung techn Support:
Die nnz und die Kommentare in der nnz sind eher nicht ausreichend für eine wissenschaftlich, representative Beurteilung der Situation.

7   |  1     Login für Vote
17.05.2021, 21.08 Uhr
tannhäuser | Schlechtes Beispiel, Trüffelschokolade!
Die Hardcore-Dynamo-Fans waren schon in DDR-Zeiten von der staatlichen Obrigkeit geduldete Hooligans mit rassistischen und antisemitischen lautstarken Verhaltensweisen.

Was Sie hier schreiben passt also aktuell gar nicht zu den so genannten Querdenkern und schon gar nicht als Ablenkunkungsmanöver zum Israel- und Judenhass Ihrer geliebten importierten Fachkräfte mit Palästina- und Koran-Verehrer-Hintergrund.

6   |  0     Login für Vote
17.05.2021, 21.26 Uhr
Psychoanalytiker | Dynamo Dresden ...
... Liebe Trüffelschokolade: WhatsApp machts möglich, ich weiß es nicht aus Fake-News-Quellen, sondern aus erster Hand, von einem Freund, der Fan von Dynamo Dresden ist und mich über die "Aufstiegsfeier" informierte. Sie war heute im mdr-Radio Thema. Ein Vertreter der Polizei erklärte aus seiner Sicht darin, dass Eskalation oberste Prirorität hatte. Da frage ich mich, warum diese "deeskalierenden" Beamten schon vorab mit Wasserwerfern dort hin fuhren und die Strahlrohre (ausgeschaltet) sogar auf Familien richteten. Ob diese Strahlrohre auch angestellt wurden, weiß ich nicht, aber wenn Menschen bedroht werden, entsteht oft Gegenwehr. Man sollte also auch hier nicht unbedingt nur eine Seite betrachten.

Bei den im Fernsehen gezeigten Demonstranten, die Antisemitismus an den Tag legten und gegen Juden Fahnen schwenkten, sahen nicht gerade wie Nazis oder Holigans aus, die trugen türkische, syrische und andere Flaggen aus offensichtlich arabischen Ländern. So etwas gehört in unserem Land verboten, wir leben in Deutschland und da hat man nach dem Grundgesetz zu leben. Wer ausländische Flaggen auf Demos trägt (z.B. auch pro Erdogan bei den Wahlen in der Türkei) zeigt mir, dass er/sie/es nicht in unserem Land angekommen ist, sondern gern und vorrangig "seinem Heimatland die Ehre" erweist. So funktioniert Integration nicht. Das schaffen wir auch nicht, diese irren Gedanken aus den Köpfen zu bekommen, und ich zumindest will nicht, dass wir uns derartige Probleme ins Land holen und am Ende nicht wissen, wie wir diese oder noch schlimmere Probleme wieder los werden. Abschrecken ist für mich die einzige Möglichkeit. Wenn die ersten dieser demonstrierenden Antisemiten unser Land verlassen müssen, nicht erst jahrelang Juristen beschaftigen, spricht sich dies rum und wir bekommen automatisch und einiger Maßen die Ruhe ins Land, die wir schon mal hatten ... .

6   |  2     Login für Vote
17.05.2021, 21.28 Uhr
Trüffelschokolade | Repräsentativität
Wie der technische Support richtig anmerkt, sind die NNZ-Kommentare bei weitem kein Beleg für die gesellschaftliche Stimmung. Sondern eher nur ein Beispiel für die Radikalisierung der NNZ.

...

Deutlich wird das auch in der Aussage "Aber im TV findet gar keine Diskussion statt!". Seit Tagen gibt es Berichte rauf und runter in Fernsehen, Print- und Onlinemedien. Wer sich hinstellt und so tut, als fände keinerlei Diskussion statt, bezeugt eigentlich nur wie extrem man die deutsche Medienlandschaft ignoriert. Die eigene Nordhäuser Kleinstadtblase, Youtube und vielleicht noch die lokale Facebookgruppe, dazu noch ergänzt durch ein paar Desinformations-"Alternativmedien" sind aber bei weitem nicht die "Mehrheit der Bevölkerung".

Wer das Ganze dann noch nutzt um als Antisemitismusverurteilung getarnte Hetze zu legitimieren, zeigt eigentlich nur auf wessen Geistes Kind man ist. Bzw. wohl eher wessen Ungeistes Kind man ist.

Ich finde differenzierte Antisemitismusdebatten dringend notwendig. Die die Vielschichtigkeit von Antisemitismus, unterschiedliche Motive, die Verbreitung und co. gut diskutieren. Das muss aber 1.) auf der Basis der Realität passieren, und 2.) muss es dabei wirklich um eine Bekämpfung des Antisemitismus gehen.
Alles Andere ist Unsinn. Und meine jüdischen Freunde merken zurecht derzeit immer wieder an, dass sie keinen Bock haben derzeit nur von einem Haufen plötzlichen Nahost-Experten instrumentalisiert zu werden. Egal ob es sich dabei um Leute in der Nordhäuser Provinz oder in Berliner Politikkreisen handelt

Wie es Fabian Wolff vor ca. zwei Wochen in seinem Zeit-Essay beschrieb: Ein (angeblicher) Philosemitismus ist zu oft auch nur eine Unterart von Antisemitismus.


Anmerkung techn. Support:
Kommentar leicht gekürzt.
Mit »Radikalisierung der NNZ« meinen Sie sicher die Leser (was nicht schön klingt), weil ich mich nicht so »radikal« fühle und auch irgendwie zur nnz gehöre. ;-)

0   |  4     Login für Vote
17.05.2021, 21.39 Uhr
Oberstudienrat | Habe nur die Überschrift gelesen...
... Und stimme uneingeschränkt zu. Nichts rechtfertigt die pauschale Ausgrenzung von Andersgläubigen. Wenn jemand einer bestimmten Ethnie oder Glaubensrichtung andere ausgrenzt ist das immer individuell zu betrachten. Somit erübrigt sich jede Diskussion.

2   |  7     Login für Vote
17.05.2021, 21.42 Uhr
Oberstudienrat | Ergänzung :
Nicht jeder Moslem ist Antisemit, nicht jeder nazi verfolgt Juden, nicht jeder Christ will wieder einen Kreuzzug starten.

1   |  6     Login für Vote
17.05.2021, 21.55 Uhr
Sonnenschein2014 | #Trüffelschokolade
Kommentar zu Trüffelschokolade ist eigentlich ohne Worte.
Sie sehen es einseitig und kommen mit der Rassismuskeule heraus.
Ich habe Bestätigung genug,komme in der Welt rum ,im Arbeitsleben und im täglichen Umgang mit Leuten aus unterschiedlichen Schichten.
Da kenne ich die mehrheitliche Meinung der Bürger!!!!
Die sind nicht antisemitisch.

5   |  1     Login für Vote

→ Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.