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Mo, 15:09 Uhr
31.05.2021
AfD-Thüringen brachte Antrag zur Steuer-Abschaffung ein:

"Höhere CO2-Steuer gefährdet Arbeitsplätze"

Höhere CO2-Steuern gefährdeten hunderttausende Arbeitsplätze, führten zur Deindustrialisierung Thüringens und schützen die Umwelt nicht, sagte Nadine Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der AfD zur Begründung des Antrags...

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Durch die 2019 im Brennstoffemissionsschutzgesetz eingeführte Steuer für den CO2-Ausstoß bei Wärmeerzeugung und Verkehr steigt die finanzielle Mehrbelastung für die Bürger und die Wirtschaft in Thüringen weiter massiv an, behaupten die Thüringer Alternativen. Die CO2-Steuer werde sich vor allem für einkommensschwache Familien sowie kleine Unternehmen negativ auswirken. Da ab dem Jahr 2025 zudem eine noch stärkere CO2-Bepreisung geplant ist, werde sich die die Situation noch einmal deutlich verschärfen. Die AfD-Fraktion hat daher einen Antrag unter dem Titel „Bürger und Wirtschaft entlasten – ideologisch begründete CO2-Steuer abschaffen“ eingebracht, um dieser fatalen Entwicklung entgegenzutreten.

Hierzu erklärt Nadine Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion:
„Wie auch aus jüngsten Untersuchungen während der Corona-Pandemie hervorgeht, ist es ein Irrglaube, dass eine stärkere CO2-Bepreisung mit einer eventuell daraus resultierenden Verringerung der Emissionen irgendeinen messbaren Effekt auf den Klimawandel haben kann. Während in Deutschland den Menschen das tägliche Leben zunehmend erschwert wird und die Rahmenbedingungen der Wirtschaft drastisch verschlechtert werden, werden die in Deutschland eingesparten fossilen Energieträger in anderen Regionen der Welt verbraucht, wie sich am Bau von mehreren Tausend Kohlekraftwerken in China unschwer belegen lässt. Am globalen Ausstoß an CO2 ändert sich letztlich gar nichts. Eine Verbesserung des Klimas, wie von den Befürwortern prophezeit, wird nicht stattfinden.

Der ideologisch getriebene ‚Transformationsprozess‘, bei dem Bundes- und Landesregierung seit Jahren Hand in Hand gehen, hin zu einer vermeintlich ‚klimaneutralen Wirtschaft‘ gefährdet hunderttausende Arbeitsplätze und schröpft unsere Bürger um Millionenwerte. Die hohen Strompreise, die bereits jetzt zu den höchsten in ganz Europa zählen, provozieren die Abwanderung deutscher Unternehmen ins Ausland und eine sukzessive Deindustrialisierung des gesamten Landes, die schlussendlich zu einer Verarmung der Menschen führen wird. Zudem führen höhere Kraftstoffpreise zu einem weiteren Abhängen des ländlichen Raumes, in dem die Menschen zwingend auf den Individualverkehr angewiesen sind.

Die AfD lehnt daher sämtliche Erhöhungen der Energiekosten durch eine stärkere Besteuerung mit Nachdruck ab und fordert die Landesregierung daher auf, sich auf Bundesebene für die Abschaffung einzusetzen!“
Autor: red


Kommentare
Oberstudienrat
31.05.2021, 18.37 Uhr
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Oberstudienrat
31.05.2021, 19.28 Uhr
OK... dann nochmal... und erklärt...
Im Artikel wird impliziert, dass Deutschland als einziges Land versucht die CO2-Emissionen zu verringern. Das ist schlicht falsch. Es gibt internationale Vereinbarungen (Pariser Klimaabkommen und weitere) in denen sich alle unterzeichnenden Staaten dem Ziel verschreiben, CO2-Emissionen zu reduzieren um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Das ist der AFD nach diesen Aussagen offenbar unbekannt. Daher meine Frage an die AFD im gesperrten Beitrag: "Liebe AFD, Ihr wisst aber schon, dass es internationale Abkommen gibt ?" ... das hat natürlich einen Bezug zum Artikel, war aber offenbar nicht offensichtlich genug.

Die CO2-Abgabe ist nichts anderes als einfach nur ein Mittel zum Zweck. Sie hat wie viele Abgaben eine Lenkungsfunktion und soll Verbraucher, Mieter und zu meinem Leidwesen auch Vermieter, Autofahrer und nicht zuletzt die Industrie (CO2-Zertifikate) dazu animieren, CO2-Emissionen zu verringern oder zu vermeiden.
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Anm. d. Red.: Na, geht doch!
Oberstudienrat
31.05.2021, 20.19 Uhr
ich darf ergänzen...
...natürlich kostet Klimaschutz Geld. Und das ist gut und richtig so. Bisher wurde die Ressource "Umwelt" in keine Kalkulation einbezogen. Erkrankungen durch Umweltgifte, erhöhte Sonneneinstrahlung oder Schäden durch Naturkatastrophen wurden nicht von den Verursachern sondern von den Geschädigten - in Form von Versicherungsprämien oder Bestatterkosten- getragen. Die CO2-Abgabe packt das Übel bei der Wurzel und belastet die, die eben viel CO2 produzieren und damit für die Umweltschäden verantwortlich sind. Jeder homo ökonomicus (egal ob privat oder Unternehmen) sollte nun bewegt werden, sein Verhalten anzupassen und eben CO2-neutrale bzw. weniger CO2-verursachende Produkte zu erwerben, da diese durch die CO2-Abgabe verteuert werden. Investitionen in neue CO2-sparende Technologien werden nicht nur gefördert (Bafa, KfW) sondern amortisieren sich nun durch die niedrigeren Betriebskosten auch schneller. Die Wirtschaft wird durch die so entstehende steigende Nachfrage nach solchen Technologien animiert, genau diese zu entwickeln, zu verbessern, effizienter zu gestalten und in breiter Masse auf den Markt zu bringen....was dann dazu führt, dass genau diese Produkte billiger werden.... wie oben geschrieben eine Lenkungswirkung.

Ich werde hier gleich für diese Kommentare in der Luft zerrissen... aber wer mal kurz nachdenkt (wird ja in letzter Zeit häufiger gefordert) muss zwangsläufig erkennen, dass hier nur etwas bepreist wird, was fälschlicherweise Jahrhunderte umsonst genommen wurde.
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Anfrage d. Red.: Kriegen Sie eigentlich von irgend jemandem Geld für Ihre Kommentare?
Oberstudienrat
31.05.2021, 20.30 Uhr
nnz... nein...
...aber ich bin nicht abgeneigt, falls Sie mich bezahlen möchten....
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Anm.d. Red.: Schade. Sonst wäre es eine gewerbliche Anzeige gewesen. Und nein, wir möchte Sie nicht bezahlen.
Rob2000
31.05.2021, 20.46 Uhr
Deutschland
Ist aber das einzigste Land wo permanent alles teurer wird Herr studienrat, bekommen Sie sowas denn auch mit?! Die Franzosen rammeln gleich auf die Straße und schlagen Palermo von aller feinsten genauso wie der Italiener...und mit Sicherheit auch andere Länder.
Blicken wir nur mal nach Indien, mal gesehen was da für ein Smog ist! Wird was dagegen unternommen? Nöö, China selbe Theater...
Rob2000
31.05.2021, 20.51 Uhr
Noch dazu
Eine was eine gute Idee wäre,man könnte ja mal ein Sparmaßnahme bei den Gehältern der Politikern machen, und dieses Geld in Umweltschutzmaßnahmen investieren, das wäre bestimmt auch die Mehrheit der Landsleute dafür.
Waldemar Ceckorr
31.05.2021, 21.00 Uhr
die co2 abgabe packt das übel
eben nicht an der wurzel.
sie bleibt ganz einfach bei dem hängen der sie nicht weiterreichen kann, also bei mir.

so siehts der waldi
Oberstudienrat
31.05.2021, 21.09 Uhr
unbezahlt...aber mir ein Bedürfnis...
ja, Indien ist eine Katastrophe.... ich war insgesamt 4x (Das letzte Mal ist allerdings auch 11 Jahre her) in der Ecke und es ist wirklich schlimm, wie die Menschen dort mit ihrer üppigen und in großen Teilen gesunden Natur umgehen.... erinnert ein wenig an die DDR. Überall Müll, Abwässer werden ungeklärt in Flüsse eingeleitet und die 50 Jahre alten LKW und Busse verpesten die Luft. Das Gleiche gilt für Südamerika.

In China hat man das Problem wohl mittlerweile erkannt. Der Smog in den Mega-Städten war einfach zu offensichtlich und einfach nicht mehr ignorierbar.

Uns in Europa zeigt das doch nur, dass wir es nicht soweit kommen lassen dürfen und rechtzeitig reagieren und gegensteuern müssen. Und genau das passiert. Auch die Aufklärung und Bildung spielt dabei eine große Rolle. Mal ehrlich, wer von uns wirft denn seinen Müll noch unachtsam und ohne schlechtes Gewissen in die Natur ? Wir (naja, die allermeisten) haben gelernt, dass es einfach schöner ist Wiesen und Wälder unvermüllt anzusehen und saubere Luft zu atmen.

Nun sorgen wir mit weniger CO2-Ausstoss (so wie die meisten großen Industrienationen der Welt auch) dafür, dass die Wälder künftig auch grün bleiben - auch wenn das jetzt schon fraglich scheint, wenn man sich so umguckt.

Ich zahle auch nicht gerne mehr fürs Tanken und Heizen....aber ich sehe die Notwendigkeit und passe mich an. Eine Tugend, die wir Ex-DDRler haben.

Was die Politikergehälter angeht...die finde ich auch überzogen. Auf der anderen Seite müssen sie hoch genug sein, um Korruption abzuwehren . Um den Umweltschutz in vernünftige Bahnen zu lenken - wäre es allerdings ein Tropfen auf den heißen Stein, hier anzusetzen.
Oberstudienrat
31.05.2021, 21.51 Uhr
@Waldi...das geht uns allen so...
...wir werden animiert uns umweltbewusster zu verhalten. Wenn Sie ihr nächstes Auto kaufen achten Sie vielleicht mehr auf den Spritverbrauch oder lassen sich Ihren Hybrid oder Vollelektrischen ordentlich fördern.

Genau das ist der Ansatz: Die Nachfrage steuern um das Angebot in die Bahnen zu lenken, die zielführend sind.

Niemand sagt, dass es leicht, billig und einfach ist. Das ist es definitiv nicht - aber, es ist notwendig und jeder, jeder einzelne kann beitragen und da wir in einer preisorientierten Welt leben (nur was billig ist, ist gut) bedarf es eben der Verteuerung von eben diese Welt schädigenden Produkten. Nachhaltigkeit ist der neue Megatrend.... was das Internet in den 90ern war ist heute der Nachhaltigkeitsgedanke. ...es ist gut und richtig, dass wirtschaftlich der gewinnt (Geld spart, oder verdient), der sich umweltbewusst verhält.
P. Kortschagin
31.05.2021, 22.06 Uhr
Typisch AfD:
eine Meinung und -zig Unwahrheiten:

1. "CO2- Steuer gefährdet 100.000– ende Arbeitsplätze" = Quatsch, das einzige was Arbeitsplätze gefährdet ist die Profitgier des Kapitals! Lohn/Gehalt = Kosten, Kosten schmälern den Gewinn, also weniger Lohn und weniger Arbeitsplätze = mehr Gewinn. Einziges Problem, ohne menschliche Arbeitskraft kein Mehrwert, damit auch kein Gewinn. Vermeintliche Lösung: mit weniger Arbeitskraft mehr Wertschöpfung durch erhöhte Ausbeutung gepaart mit Niedriglöhnen. Also unterm Strich weniger Arbeitsplätze bei steigendem Gewinn, notfalls Standortverlagerung in Niedriglohnland mit geringen Umweltauflagen oder die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen! = Kapitalismus/Imperialismus.

2."CO2- Steuer führt zur Deindustrialisierung Thüringens" = Quatsch, Thüringen wurde seit 1990 systematisch deindustrialisiert. Zum Nutzen der vornehmlich westlichen Kapitalisten. Geblieben sind in erster Linie Niedriglohn bei längeren Arbeitszeiten und ein Heer von Arbeitslosen. Die AfD will auch das es so bleibt: siehe Forderung nach „Sonderwirtschaftszonen“.

3."Die CO2-Steuer werde sich vor allem für einkommensschwache Familien sowie kleine Unternehmen negativ auswirken. "= Demagogie : In erster Linie hat die AfD hier die Sorge um ihre Wählerklientel das Kleinbürgertum und die Mittelständler. Die Kleinfamilie ist für diese Partei nur Stimmvieh. Sonst würde sie für eine deutliche Erhöhung des Mindestlohnes eintreten oder sogar für ein Recht auf Arbeit zu einem anständigen Lohn, von dem man auch leben kann. Tut sie aber nicht!

4."… hin zu einer vermeintlich ‚klimaneutralen Wirtschaft‘ gefährdet hunderttausende Arbeitsplätze und schröpft unsere Bürger um Millionenwerte." = Demagogie: Keine Angst liebe Gemeinde, wenn die AfD vom „Bürger“ spricht, sind die Bürgerlichen gemeint, im Französischen auch Bourgeoisie genannt. Ihr erinnert euch? Damit meinten die Franzosen der Nationalversammlung von 1789 die „Besitzenden“, die reichen „Bürger“ die in der Machtfrage das Erbe des Adels antraten und nach der bürgerlichen Revolution die Macht an sich rissen. Du Arbeiter und Arbeiterin, Du bist damit nicht gemeint! Für uns sind die unwählbar! Wählt besser MLPD, das sind echte Arbeiter wie Du.
Halssteckenbleib
31.05.2021, 23.10 Uhr
Ich empfehle
wegen arg "klammer Kassen" unbedingt eine Sauerstoffsteuer einzuführen. Jeder Mensch und jedes Tier braucht ihn. Ruckzuck sind die kapitalistischen Kassen pralle voll. Geldgier ohne Grenzen.....tolle Sache
Oberstudienrat
31.05.2021, 23.27 Uhr
interessant finde ich...
...dass sich von den ganzen AFDlingen hier niemand meldet... um den Schrott zu verteidigen, der hier geboten wird
DonaldT
01.06.2021, 06.47 Uhr
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Paulinchen
01.06.2021, 09.37 Uhr
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A-H-S
01.06.2021, 10.40 Uhr
CO2-Abgabe Teil 1
Zitat OS: "...dass sich von den ganzen AFDlingen hier niemand meldet... um den Schrott zu verteidigen...".

-> Da wir augenscheinlich mehr in die Generierung des Bruttosozialproduktes einbezogen sind als Sie, warten wir, bis sich die Genossen und Grünlinge ausgekotzt haben, um sie dann im Paket abzuarbeiten...

Ja, mir stockt auch kurz der Atem, wenn sich eine Diplom Biologin zu Wirtschaftsthemen äußert. Aber Frau Hoffmann hat den Kern schon getroffen und scheint mehr Ahnung (Beratung) von Wirtschaft zu haben als Sie.

Zitat OS: "Im Artikel wird impliziert, dass Deutschland als einziges Land versucht die CO2-Emissionen zu verringern"
-> Nein, dies wird weder behauptet noch impliziert. Frau Hoffmann sagt dazu: "werden die in Deutschland eingesparten fossilen Energieträger in anderen Regionen der Welt verbraucht".
-> Das ist korrekt oder wollen Sie ernsthaft den Gegenbeweis antreten? Wir schaffen unsere effizienten Kohlekraftwerke ab, weltweit sind hingegen knapp 1.400 in Bau/Planung.

Zitat OS: "Liebe AFD, Ihr wisst aber schon, dass es internationale Abkommen gibt ?"
-> Und Sie kennen den Ausdruck "Papier ist geduldig"? Und Sie scheinen keine Ahnung vom Pariser Abkommen zu haben. Warum hat denn die ganze Welt diese Abkommen unterschrieben? Und warum sind die USA unter Trump ausgestiegen?
-> Dazu sagt der Bayerische Rundfunk in einem Artikel vom 19.02.2021:
- "Größter Haken des Pariser Abkommens ist, dass es nicht rechtlich bindend ist, sondern auf freiwillige Umsetzung in den einzelnen Staaten setzt. Nur so konnte das andere große Ziel erreicht werden: dass möglichst viele Nationen den Klimavertrag anerkennen. Jedes Land soll daher selbst über seinen Beitrag entscheiden."
- "Das Abkommen enthält vor allem moralische Appelle und Lippenbekenntnisse", kritisierte Hans-Werner Sinn, damals Präsident des ifo-Instituts. "Es sieht jedoch keinerlei Instrumente vor, mithilfe derer die unwilligen Länder zum Mitmachen bewegt werden können."
- Auch Hubert Weiger, der damalige Vorsitzende des BUND, beklagte: "Die Diskrepanz zwischen dem in Paris vereinbarten Temperaturziel und der tatsächlichen Klimapolitik der Staaten ist riesig."
A-H-S
01.06.2021, 10.44 Uhr
CO2-Abgabe Teil 2
Zitat OS: "Nun sorgen wir mit weniger CO2-Ausstoss (so wie die meisten großen Industrienationen der Welt auch) dafür, dass die Wälder künftig auch grün bleiben"
-> Haha. Ich empfehle Ihnen dringend, sich nochmal mit der Photosynthese auseinanderzusetzen und dem Zusammenhang von CO2 und Pflanzenwachstum. Die Grundregel lautet nämlich: viel CO2 -> viel grün.

Grundsätzlich wurde mit dem CO2/Klimagedöns wieder ein Sachverhalt geschaffen, der nicht nachgewiesen ist, der schlecht meßbar ist und den man im Zweifel nicht ändern kann.
Das CO2 DER Treiber des Treibhauseffektes ist, ist nicht belegt. Wir hatten in der Vergangenheit schon wesentlich höhere CO2 Konzentrationen. Entscheidenden Einfluss hat regelmäßig die Sonne. Die CO2-Nummer betrachten deshalb viele einfach nur als Propaganda, weil man die Leute damit schön zur Kasse bitten kann (diese Feststellung gabe es im übrigen schon viele Jahre vor Greta). Menschliche Aktivität, kurz Leben, wird IMMER CO2 erzeugen: egal ob man isst, sich bewegt, etwas baut oder heizt. Mit anderen Worten: die menschliche Existenz wird über CO2 besteuert. Und auch wenn man sich noch so "vorbildlich" verhält, man wird dieser Steuer nicht ausweichen können.

Und Frau Hoffmann hat im übrigen recht: wir befinden uns im internationalen Wettbewerb. Das Zauberwort für vieles heisst Lohnstückkosten. Diesbezüglich sieht es wirklich düster aus. Sinkendes Bildungsniveau, hohe Bürokratie, hohe Steuer/Abgabensätze und jetzt noch eine Umweltabgabe. Im Moment leben wir noch von der Substanz, das ist bald vorbei und ein Rückgang der Wirtschaft wird erfolgen. Das wird in Deutschland zu einer verringerten Produktion führen, die dann halt in andere Länder verlagert wird, die weder unser Sozialstandards haben noch unsere Umweltstandards haben. Ziel erreicht. Eine typische Schlimmverbesserung.

Falls man ernsthaft Umwelt, Tier- und Naturschutz betreiben wollte, wird die AfD sofort unterstützen. Gerade Frau Hoffmann ist dsbzgl. mitunter nahezu militant. Wir werden uns von Ihnen aber nicht die Geschichte vom bösen CO2 aufbügeln lassen.

Die CO2-Abgabe wird vorrangig den ländlichen Raum und geringe Einkommen belasten. Ich weiß, dass interessiert im Schwabenland nicht - hier schon.
A-H-S
01.06.2021, 11.21 Uhr
Genossen und Fakten...^^
Genosse Kortschagin, haben wir wieder im falschen Jahrbuch geblättert?
Wir leben hier im Gebiet der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone, kurz DDR. Das Ende dieses sozialistischen Experiments ist erst 30 Jahre her und NEIN, auch wenn es in Westdeutschland massive Bestrebungen gibt, dieses Experiment jetzt in ganz Deutschland zu wiederholen - wir haben noch nicht vergessen!
Die Luft war so dreckig, dass man keine Wäsche raushängen konnte, in der Wipper ist kein Fisch geschwommen und wer heutzutage mal das Pech hat hinter einem Zweitakter herfahren zu müssen, weiß um die Errungenschaft moderner Technik.

Zitat Kortschagin: "Geblieben sind in erster Linie Niedriglohn bei längeren Arbeitszeiten und ein Heer von Arbeitslosen."
Und jetzt die Realität außerhalb der marxistisch-leninistischen Revolutionsblase
-> Noch 2005 hatten wir in Thüringen über 210.000 Arbeitslose. Vor Corona waren wir bei circa 60.000 angekommen.
-> Die Bruttoehälter der Arbeitnehmer haben sich von 10891 Euro (1991) auf 31.184 Euro (2020) nahezu verdreifacht.

Zitat Kortschagin: "Die CO2-Steuer werde sich vor allem für einkommensschwache Familien sowie kleine Unternehmen negativ auswirken. "= Demagogie. In erster Linie hat die AfD hier die Sorge um ihre Wählerklientel"
-> Nein, das ist ein Fakt. Die CO2-Steuer wird sich vor allem in den Waren des täglichen Bedarfs preistreibend auswirken. Die unteren und mittleren Einkommenschichten geben ein Großteils ihres Einkommens für Nahrung, Auto, Heizung und Wohnung (Bau) aus. Genau diese Bereiche werden von CO2-Steuer stärker betroffen sein als z.B. Luxusgüter. Man wird diesen Kosten auch nicht wesentlich ausweichen können.

Zitat Kortschagin: "liebe Gemeinde, wenn die AfD vom „Bürger“ spricht, sind die Bürgerlichen gemeint...die „Besitzenden“, die reichen „Bürger“
-> Noch definieren wir selbst, wenn wir mit "Bürger" meinen. Ausserdem sollten Sie bei einer Linie bleiben, in Punkt 3 war unser "Stimmvieh" noch das Kleinbürgertum in Punkt 4 sind es dann die Reichen und Besitzenden...
LAGE
01.06.2021, 11.46 Uhr
CO-2 wichtig für Pflanzenwuchs
Ich betreibe seit ca. 2 Jahren eine CO-2 - Anlage an meinem Aquarium und den Pflanzen geht es richtig gut!
Übrigens nutzen viele Betreiber von Gewächshäusern (z.B. in NL) CO-2 Generatoren um das Wachstum zu fördern und den Bedarf an Gemüse zu decken!
Tipp für Skeptiker: Google hilft!
Oberstudienrat
01.06.2021, 12.08 Uhr
wieder unnachahmlich
...unser Müller13/A-H-S/(keine Ahnung, welche Accounts noch)... ich sehe mal über die herablassende Art hinweg und werde hier jetzt auch nicht auf alles, was hier voller Inbrunst dargelegt wurde eingehen.

Nur mal exemplarisch:
1.
Zitat A-H-S:"Das CO2 DER Treiber des Treibhauseffektes ist, ist nicht belegt." Richtig, das Gegenteil aber auch nicht. Fakt ist, dass beobachtet wird, dass seit der Industrialisierung der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigt - und dieser CO"-Anstieg mit einem Temparatur-Anstieg einhergeht.

Mann könnte genauso behaupten, dass es nicht belegt ist, dass man beim Regen nass wird, weil ja eine Chance besteht, dass einen die Regentropfen verfehlen.

2. Zitat A-H-S:"-> Haha. Ich empfehle Ihnen dringend, sich nochmal mit der Photosynthese auseinanderzusetzen und dem Zusammenhang von CO2 und Pflanzenwachstum. Die Grundregel lautet nämlich: viel CO2 -> viel grün."

Richtig, aber zu kurz gesprungen ! Pflanzen entziehen der Luft das CO2, genauso wie das Plankton im Ozean. Das hat über Millionen von Jahren die Welt im Gleichgewicht gehalten. Durch Waldbrände, Vulkanausbrüche und andere Umstände gelang immer wieder zuviel CO2 in die Luft, das Klima erwärmte sich, das CO2 förderte das Pflanzenwachstum, die das CO2 wieder gebunden haben - ein schönes schaukelndes Gleichgewicht. Dann kam der Mensch, holzte die Wälder ab, versiegelte die Flächen und entsorgte seinen Müll im Meer. Darüber hinaus verbrennt er das über Millionen Jahre gebundene CO2 aus den fossilen Pflanzenresten (Öl und Kohle) in ein paar hundert Jahren. CO2-Anteil in der Luft steigt, es wird wärmer - was gut für Pflanzen wäre, die den CO2-Anteil wieder senken könnten...aber hoppla, die haben wir ja abgeholzt und zu betoniert....also wird es immer wärmer, die Pflanzen werden nicht mehr grün sondern braun, was dafür sorgt, dass noch weniger CO2 der Atmosphäre entzogen wird und es sich noch schneller erwärmt. Thema "Kipp-Punkte" mal googeln.
Lotterfee
01.06.2021, 12.52 Uhr
CO2-Steuer
Umweltschutz und Klimaerwärmung sind zwar nicht meine Fachgebiete, aber wenn ich lese das bei uns in Deutschland der Stecker bei Kohlekraftwerken gezogen wird, aber China weiterhin in Masse neue errichtet, dann klingt das für mich Augenwischerei.
diskobolos
01.06.2021, 13.38 Uhr
Das Problem mit dem Klima bleibt,
auch wenn die AFD dem Kopf in den Sand steckt. Dahinter steckt doch die Haltung: "Ich verbrauche noch so viel Umwelt, wie ich jetzt kriegen kann. Nach mir die Sintflut."
Vielleicht sollte Frau Hoffmann schon mal einen Brief an ihre Enkel schreiben und hoffen, dass sie schon tot ist, wenn die merken, was wir alle zusammen angerichtet haben.
Alternativ könnte sie auch einen Chinesen überzeugen weniger CO2 zu verbrauchen. Damit wir hier so weitermachen können
Waldemar Ceckorr
01.06.2021, 14.06 Uhr
zitat oberstudienrat:
... und da wir in einer preisorientierten Welt leben (nur was billig ist, ist gut) bedarf es eben der Verteuerung von eben diese Welt schädigenden Produkten...., dann frage ich mich warum e-autos so teuer sind ?
ein e-smart kostet 18000+, da kann ich mit 2 personen in der stadt rumgurken.
wollte ich dann vielleicht noch eine kiste kalorienarme selters mitnehmen wirds schon verdammt eng.
ihr hinweis, ich solle mir mein e-auto doch schön fördern lassen ist auch nicht besser.
wo kommen die fördergelder her, von mir und ihnen in form von steuern und abgaben.
da kann ich mir doch gleich die kohle aus der linken hosentasche in die rechte stecken.
co2 einsparung, alles gut und schön, aber solange es co2 zertifikate gibt, mit denen man handeln kann ist das alles null und nichtig.
sicher gibt es das pariser klimaabkommen, naja papier ist geduldig.
ich denke gerade tatsächlich über ein neues auto nach, nur ein akku-auto wirds nicht sein.
keine reichweite, keine infrastruktur, zu lange ladezeiten und wenn z.b. brennstoffzellenautos wie die mit gumpert-brenstoffzelle ignoriert werden, seitens der regierung, ja dann wirds wohl ein benziner werden.

der waldi
A-H-S
01.06.2021, 16.34 Uhr
Klimageschwurbel
@ Oberlehrer: Nehmen wir doch einfach Ihre Einlassung:
Meine Aussage: "Dass CO2 DER Treiber des Treibhauseffektes ist, ist nicht belegt."
Ihre Antwort: "Richtig, das Gegenteil aber auch nicht."

-> Gut, Sie wollen also wegen einer nichtbelegten These (ihre Aussage), die zudem gravierende handwerkliche Mängel aufwies (Climate Gate, HockeyStickTheorie) unser Land komplett "Great Reset"en? Das können Sie natürlich anstreben, aber Sie wundern sich nicht wirklich, dass nicht alle Ihrem Hokuspokus folgen wollen?

Zitat OL: "Dann kam der Mensch, holzte die Wälder ab, versiegelte die Flächen und entsorgte seinen Müll im Meer."
-> Sie vermischen hier die Thematiken! Bei Naturschutz stimmen wir überein. Natürlich muss das Abholzen der Wälder gestoppt werden, natürlich dürfen wir den Müll nicht ins Meer kippen, natürlich müssen wir die Flächenversieglung so gering wie möglich halten.
Aber wir befinden uns hier in Deutschland und im speziellen in Thüringen. Wir holzen keine Wälder ab! Der deutsche Waldbestand ist von 9,8 (1950) auf 11,1 (2002) Millionen Hektar Waldfläche gestiegen. Unser Land ist zu 30% von Wald bedeckt, das ist der gleiche Anteil wie in Norwegen, die ich jetzt eher mit Wald in Verbindung bringe. Wir werfen auch keinen Müll ins Meer. Wir klären die Abwässer, die wir in die Flüsse einleiten. Die einzigen größeren Flächenversiegelungen, die mir in den letzten Jahren einfallen, sind die für PV- und Windkraftanlagen... In SDH haben wir eine Umgehungsstraße gebaut, im Gegenzug aber auch Teile der alten B4 zurückgebaut. Das letzte Neubaugebiet wurde vor 20 Jahren geplant..

Und jetzt wollen Sie genau diese Menschen, die sich ja nach Ihrer Definition vorbildlich verhalten, mit einer CO2-Steuer belasten!? Weil diese Menschen sinnlos viel essen, ihre Heizung zu weit aufdrehen oder sinnlos durch die Gegend fahren? Merken Sie selbst oder?

Sollten wir nicht stattdessen sinnvolle Projekte in Angriff nehmen, als stumpf den Bürger mit einer Steuer zu belegen? Wie wäre es denn, wenn wir vorrangig die afrikanischen Länder unterstützen, die sich nicht alle 25 Jahre bevölkerungstechnisch verdoppeln? Oder in Brasilien den Regenwald unter Schutz stellen? Oder Kläranlagen in Indien bauen?
Oberstudienrat
01.06.2021, 19.24 Uhr
entschuldigung...
...aber jetzt musste ich laut lachen...@A-H-S

zum Thema: Sie meinen, ich bringe hier Dinge durcheinander. Ich meine, Sie erkennen nicht, dass dieses Dinge zusammen gehören....ja, das Eine das Andere bedingt. Egal, ich werde jetzt hier nicht anfangen Bildungslücken anderer zu schließen.

Ich fasse meinen Standpunkt nochmal (in einfachen Worten) zusammen: Wir haben unsere Umwelt so verändert, dass die Selbstheilungskräfte nicht mehr funktionieren. Also ist der Mensch gefragt. Leider ist die Lebensdauer eines einzelnen Menschen (jedenfalls bei vielen) zu kurz, damit er seine Verantwortlichkeit für künftige Generationen erkennt. Der Greta-Sturm im Wasserglas hat genau das gezeigt.

Interessant finde ich das ausgerechnet ein bekennender in Teilen rechtsextremer AFDling den Menschen in Afrika helfen will. War es nicht die AFD, die die Wirtschaftshilfe für Dritte-Welt-Länder auf das schärfste verurteilt hat ?

Lieber Herr Waldemar G. : Ich bin bei Ihnen. Auch für mich passt Elektromobilität nicht zu meinem Fahrprofil. Aber deswegen kaufe ich mir trotzdem keinen Zweieinhalb-Tonnen-Panzer mit 300 PS. Ich bin überzeugt, dass eben wegen der Anreize, die die Politik durch Förderung und CO2 Steuer setzt, in nicht allzu ferner Zukunft, Elektromobilität mit größeren Reichweiten/kürzeren Ladezeiten und niedrigeren Anschaffungspreisen möglich ist.

Wünsche einen schönen Abend...
Paul
01.06.2021, 20.58 Uhr
Oberstudienrat
Ja und ich will mal sehen, was dann mit dem ganzen Elektro - Schrott passieren soll, denn wo sollen die ganzen alten Autobatterien denn hin ??? Naja es gibt ja noch genug alte Bergwerke, schmeißen wir die eben da rein. Sieht doch keiner. Ja und vor allem der Strom wird doch auch immer billiger, ODER ?
P. Kortschagin
01.06.2021, 22.55 Uhr
Lieber genau falsch,
als ungefähr richtig:

Also A-H-S, wenn die Genossen der MLPD vom echten Sozialismus sprechen, hat das rein gar nichts mit dem real existierenden der ehemaligen DDR zu tun. Hier ist ein Sozialismus gemeint, der von den werktätigen Massen ausgeht, von ihnen getragen und ausgeübt wird. Die Arbeiter müssen und werden ihre eigenen Interessen selbst in die Hände nehmen! Sozialismus heißt eben nicht technisch rückschrittlich, sondern bedeutet alle schöpferischen Fähigkeiten der Menschheit zu nutzen. Die schöpferische Kraft der Arbeiterklasse ist unerschöpflich, ich kann das jeden Tag beobachten, ich arbeite unter Hunderten von ihnen. Echter Sozialismus bedeutet die Wiederherstellung und Höherentwicklung der Einheit von Mensch und Natur. Das allein herrschende Finanzkapital in dieser imperialistisch beherrschten Welt, kann seine Gewinne nur noch steigern indem es ungebremsten Raubbau an allen natürlichen Ressourcen betreibt. Dazu gehört übrigens auch die menschliche Arbeitskraft.

„Noch 2005 hatten wir in Thüringen über 210.000 Arbeitslose. Vor Corona waren wir bei circa 60.000 angekommen.“ - Ganz genau, wobei die meisten Arbeiter ihre Existenz als Niedriglöhner oder Leiharbeiter frönen. Dank Agenda 2010! Übrigens die Kapitalistenverbände fordern genau eine solche wieder.

„Die Bruttogehälter der Arbeitnehmer haben sich von 10891 Euro (1991) auf 31.184 Euro (2020) nahezu verdreifacht.“ - Na Hurra! Genau wie die Lebenshaltungskosten! Das ist doch jetzt nicht ihr Ernst!?

Die Preissteigerung durch die CO2- Steuer kritisiere ich auch. Nur es geht den Demagogen der AfD doch nicht um den Niedriglöhner oder Geringverdiener. Sie fordern gerade hier im Osten die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen! Mit Einschränkung der Gewerkschaften, mit Niedriglöhnen mit niedrigen Steuern usw. .Es geht ihnen um ihre Klientel das ist der Mittelstand und der Kleinbürger. Und deren materielle Existenz ist die Ausbeutung, die Aneignung des Mehrwertes der durch Arbeiterhand – und Kopf erzeugt wird. Das ist Fakt! Diese Klasse wäre gern Monopolist, sie streben nach Reichtum auf Kosten der arbeitenden Massen! Das ist die Wirklichkeit, wir leben im Kapitalismus, das werden sie doch nicht im Ernst leugnen wollen?
A-H-S
02.06.2021, 00.11 Uhr
Die Fee der Vergeßlichkeit
@OL: Mit Ihnen zu diskutieren ist wirklich müßig.

Zitat OL: "Sie meinen, ich bringe hier Dinge durcheinander."
-> Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich sagte, Sie vermischen Dinge, die nicht zusammen gehören, z.B. CO2-Steuer und Müll in Flüssen, z.B. Klimaschutz und Naturschutz.
Und nein, Müll in Flüssen hat nichts mit Klimaschutz zu tun.

Zitat OL: "... dass die Selbstheilungskräfte nicht mehr funktionieren. Also ist der Mensch gefragt."
-> Jaja, die Nummer kennen wir, irgendjemand bildet sich ein im Besitz der Allwissenheit zu sein und drückt den Menschen seine Vorstellungen auf. Das hieß früher "am deutschen Wesen soll die Welt genesen".

Zitat OL: "Interessant finde ich das ausgerechnet ein bekennender in Teilen rechtsextremer AFDling den Menschen in Afrika helfen will."
-> Sie können immer noch nicht zwischen rechtsradikal und rechtsextrem unterscheiden? Ich habe Sie bereits 4x aufgeklärt, ein weiteres Mal werde ich es nicht tun. Hat augenscheinlich keinen Sinn. Wenn Sie morgen aufstehen, scheint Ihr Speicher wieder vollständig gelöscht.
Wir sprechen uns nicht gegen eine generelle Hilfe für Afrika aus. Wir wollen aber, dass es effektiv geschieht und die Kohle nicht in den Taschen irgendwelcher Stammesführer fliesst. Es muss immer Hilfe zur Selbsthilfe sein. Z.B. Bildung könnte ein Ansatz sein.
grobschmied56
02.06.2021, 00.30 Uhr
Die grüne Volksverdummung ist...
... inzwischen mit keinem vernünftigem Argument mehr zu widerlegen. Haben sich Vorurteile erst einmal im Kopf der Schwarmintelligenz oder besser Schwarmdummheit verfestigt, dann gibt es keinen Weg mehr zurück. Das ist nun mal so.
Im Spätmittelalter war man felsenfest davon überzeugt, daß es Hexen und Schadzauber gäbe. Dem entsprechend wurden über die Jahre einige Tausend Kräuterfrauen, aber auch Männer und selbst Kinder auf den Scheiterhaufen gebracht.
Im 'aufgeklärten' 21. Jahrhundert hat die 'Klimareligion' das Kommando übernommen. Im Prinzip sind es nicht die gleichen Menschen, aber der gleiche TYP MENSCH, der gegen die Sünder, Hexen, Herätiker die Faust schwingt und nach dem Scheiterhaufen brüllt.
Interessant zu beobachten. Alle Elemente religiösen Eifers und Verblendung sind vorhanden und können vom Publikum bestaunt werden.
Da gibt es die Propheten, Heiligen und Verkünder, die laut plärren: Tut Buße! Das jüngste Gericht ist nah!
Natürlich mal wieder der Weltuntergang, diesmal garniert mit Kipp-Punkten und 'Ökozid' (eine Wortneuschöpfung bekloppter Qualitätsmedien-Macher)
Weil ein paar Moleküle CO2 mehr in der Luft sind, als vor hundert Jahren, soll die Welt untergehen.
Watt en Stuß! Es gab Zeitalter in der Erdgeschichte, da lag der CO2-Gehalt doppelt und dreimal so hoch, die Welt ist nicht untergegangen.
Es gibt 'Aktivisten' - früher einfach Raudis und Kriminelle, wie z.B. die sogenannte NGO 'Greenpeace', die eben mal ein paar hundert Zündschlüssel von einem Firmengelände eines Autoherstellers stielt.
Der Autohersteller ist auch noch so blöde, sich das gefallen zu lassen, ohne Strafanzeige zu stellen. Dabei hätte der Tatbestand auf alle Fälle gereicht, die 'Aktivisten' für ein paar Jahre in den Knast zu bringen. Das hätte ICH MIR NICHT entgehen lassen.
Statt dessen, der völlig falsche Weg: Der Autohersteller windet sich, winselt, katzbuckelt und bietet den Kriminellen auch noch Verhandlungen an! Pfui Teufel, sage ich da nur. Ich nenne keinen Namen, aber von diesem Hersteller werde ich mit Sicherheit kein Auto kaufen. So viel Rückgratlosigkeit und Einknicken vor Kriminellen und Randalierern kann man nur mit Verachtung strafen!
Oberstudienrat
02.06.2021, 08.19 Uhr
abschließend...müßig...
...ist es, kleinkarierte Begrifflichkeiten vor Inhalte zu stellen...

Zitat AHS:"Zitat OL: "Sie meinen, ich bringe hier Dinge durcheinander."
-> Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich sagte, Sie vermischen Dinge, die nicht zusammen gehören, z.B. CO2-Steuer und Müll in Flüssen, z.B. Klimaschutz und Naturschutz.
Und nein, Müll in Flüssen hat nichts mit Klimaschutz zu tun."
-> Wenn man etwas durcheinander bringt, vermischt man es, von Müll in Flüssen hatte ich gar nix geschrieben, Klimaschutz ? Hab ich nicht erwähnt....aber insgesamt gemeint: Klimaschutz ist der Erhalt des klimatischen Gleichgewichtes, welches dazu führt, dass wir hier ein lebensfreundliches Klima haben. Wenn wir das nicht schaffen wird es ungemütlich. Naturschutz bedeutet, den vom Menschen freien und ungenutzten Raum zu erhalten und bewusst zu gestalten. Solange der Mensch keinen Weg gefunden hat CO2 in großen Mengen aus der Luft zu holen, brauchen wir nun mal die Natur, die das für uns tut - also ist Naturschutz ein wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzes.

genug von der Wortglauberei... aus Ihrem erneuten Kommentar wird nur wieder ersichtlich, dass Sie den Zusammenhang von Raubbau an der Natur, dem CO2-Anstieg und der Klimaerwärmung nicht verstanden haben.

Das für mich alles Radikale extrem ist werden Sie akzeptieren müssen, geschätzter A-H-S, wenn jemand radikal vor die Wand fährt, ist seine Karre nun mal extrem kaputt....da interessieren Nuancen wenig... Ich halte einfach wenig davon, kleinkarierte Wortglauberei zu betreiben...sondern mag es eher inhaltlich schlüssig. Das Eine können Sie gut...das Andere eher nicht.

Zum Grobschmiedschen Kommentar sag ich mal nix...es gibt einfach Ansichten, die sprachlos machen.

Damit bin ich hier raus... wünsche einen angenehmen Mittwoch.
Kritiker2010
02.06.2021, 09.28 Uhr
Der Vorspann zum Weltuntergang dauert mir zu lange
Ich mag Bücher oder Filme nicht, die zu lange auf der Stelle treten. So scheint es mir auch bei den aktuellen Katastrophen zu sein. Es geht nicht so recht voran.

Also Leser X, Oberstudienrat, Landarbeiter und Co. wecken Sie mich bitte, wenn dann endlich Weltuntergang ist. Nicht dass ich es verpasse.

Bis dahin beschäftigen Sie sich bitte in Ihrem Sitzkreis mit Wahnvorstellungen und nachgeplapperten Nachgeplapper, während ich und die Meinen unser Leben leben.

Alle Aufregung ist umsonst, denn den Untergang ist uns ja doch sicher, auf die eine oder andere Weise.
Walter
02.06.2021, 17.10 Uhr
Oberstudienrat ist ein kleiner Besserwisser
Deshalb habe ich mich beim Eichsfelder Boten nur angemeldet.
Bekannt ist ja, dass im Internet viele unrichtige Dinge behauptet werden, insofern ist der Beitrag des Oberstudienrats nur ein weiteres Beispiel.
Sein Kampf gegen die AfD ist mir hier in meiner Antwort egal.
Ich möchte mich nur zu den klimapolitischen Aussagen äußern:
Die CO2 Steuer ist nur eine Abzocksteuer, die auch noch viel sozialen Sprengstoff in sich hat. Die CO2 Steuer auf die Heizkosten ist zum Beispiel absurd. Es gibt ein Gutachten des Prognos-Instituts für die Bundesregierung, das besagt, das Einsparungen im Falle einer energetischen Sanierung des Hauses höchstens 1/3 der Investitionen an gesparter Heizenergie zurückbringen.
In Hannover stehen zwei große Mietblöcke von denen das eine energetisch saniert worden ist. Die Heizkosten sind in beiden Blöcken gleich geblieben.
Also niemand kann beim Heizen ernsthaft CO2 Ausstoß verringern.
Die größte Lüge ist doch der Null-CO2 Ausstoß der Elektrofahrzeuge. Sie erzeugen die gleichen Schäden wie die Verbrenner.
Oberstudienrat
02.06.2021, 22.27 Uhr
CO2-Steuer und energetische Sanierung...
@Walter... aber ich verbreite Fake-News ? Es wird immer witziger...

zum Thema:
Natürlich bringt energetische Sanierung - wenn sie richtig gemacht wird - einen Einspareffekt bei der Heizenergie. Bitte bemühen Sie (@Walter) die einschlägigen Immobilienportale und vergleichen den Energieverbrauch eines unsanierten Hauses aus den 50ern mit dem eines Neubaus - bzw. eines sanierten Hauses. Tauschen Sie mal alte verzogene zweifach verglaste Fenster gegen neue aus...Sie werden sich umgucken, was auf Ihrer Heizkostenabrechnung passiert. Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie einen Energieberater.

Da die CO2-Steuer hälftig auch von den Vermietern getragen werden muss, werden diese eben animiert, ihre Immobilien nicht nur hübsch anzumalen sondern bei der nächsten Sanierung auch Wert auf höhere Energieeffizienz legen. Bisher konnte dem Vermieter der Energiebedarf seiner Immobilien egal sein (jedenfalls in Regionen mit engem Markt) - zahlt ja der Mieter. Nun wird der Vermieter an den Kosten beteiligt.

Wenn Ihre Hannover-Aussage tatsächlich der Wahrheit entspricht, kann sich das bauausführende Unternehmen warm anziehen. Was genau wurde denn an dem Gebäude gemacht ? Können Sie eine Quelle angeben ? Das interessiert mich sehr.

Was den sozialen Sprengstoff angeht: Jede Verbrauchssteuer belastet sozial Schwache mehr als den berühmten Millionär. Anpassungen wären über angepasste Einkommenssteuersätze bzw. angepasste Grundversorgungsbezüge möglich. Ich denke, dass da schon eine politische Gruppierung das Thema besetzen wird...
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