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Mi, 12:22 Uhr
21.07.2021
ADAC Tankstatistik

Ölpreis sackt ab, Benzin und Diesel stagnieren

Um mehr als sechs US-Dollar ist der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent seit vergangener Woche abgesackt, doch an den Tankstellen ist dieser deutliche Rückgang bislang nicht angekommen...

Wie die wöchentliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Mittel 1,546 Euro und damit 0,1 Cent mehr als vor Wochenfrist. Um 0,1 Cent billiger ist Diesel, das aktuell 1,387 Euro kostet.

Ein Barrel Brent-Öl notiert derzeit nach der Einigung der OPEC+ über eine Erhöhung der Ölförderung bei etwa 70 US-Dollar? nach über 76 Dollar in der Vorwoche. Der deutliche Rückgang des Rohölpreises hätte nach Ansicht des ADAC niedrigere Kraftstoffpreise nach sich ziehen müssen. Vermutlich hat aber der erstarkte Urlauberverkehr und die gestiegene Nachfrage dazu geführt, dass der günstigere Ölpreis noch nicht an die Autofahrer weitergegeben wurde.

ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC) ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC)


Mehr denn je sollten die Autofahrer vor dem Tanken die Spritpreise vergleichen und an überteuerten Tankstellen vorbeifahren. Aktuelle Auswertungen des ADAC zeigen, dass Tanken in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten ist. Wer die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann viel Geld sparen und sorgt so auch indirekt für ein niedrigeres Preisniveau.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.
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Kommentare

24.07.2021, 23.04 Uhr
tannhäuser | Da fehlt etwas, nämlich...
Stagnieren auf hohem Niveau!

Was ich nicht verstehe: Es wird auch immer etwas von ach so hohen Lebensmittelpreisen erzählt.

Aber auch ohne Billigplunderfleisch oder - Gemüse kann man noch für Preise wie vor 5 Jahren einkaufen. Tanken aber nicht!

Und bitte ADAC: Hört endlich auf, uns hier "günstige Zeiten" für den Besuch an der Zapfsäule einreden zu wollen. Das stimmt schon lange nicht mehr.

Und das hat derzeit gar nichts mit der CO2-Steuer zu tun. Die Konzerne zocken die Verbraucher ab und verstecken sich hinter Ausreden.

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25.07.2021, 08.16 Uhr
Kobold2 | Ja schön
das der letzte Satz bei dem Thema endlich mal in Schwarze trifft..!
Aber bekanntlich gehören immer mindestens 2 dazu und so lange die eine Seite nicht umdenkt, wird die andere Seite einfach weiter machen.
Deshalb werde ich weiterhin meinen Teil des "Spiels" auf ein Minimum reduzieren und Fahrzeuge nach Wirtschaftlichkeit für mein Einsatzzweck aussuchen.
Alles darüber fällt unter Hobby und hier gibt man bekanntlich sehr oft viel Geld für wenig Nutzen aber reichlich Spaß aus und freut sich daran, statt zu jammern

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25.07.2021, 10.08 Uhr
pseudonym | Der Staat zockt den Verbraucher ab
"Von 1,55 Euro für Benzin gehen rund 90,7 Cent an den Staat"

Das entspricht einem Abgabenanteil von 58,5%.

"Von 1,36 Euro für Diesel gehen rund 69,36 Cent an den Staat."

Das entspricht einem Abgabenanteil von 51%.

Also gehen bei 200€ Tanken im Monat über 100€ Steuern vom Nettogehalt an den Fiskus.

Konzerne setzen nur den bestmöglichen für sie erreichbaren Marktpreis um, weltweit nach lokalen Gegebenheiten.
(Noch) wird ja niemand daran behindert, Aktien von Ölgesellschaften zu kaufen und an den Einnahmen zu profitieren.

Wenn man in die Kneipe geht und ein (überteuertes?) Schnitzel bestellt, ruft ja auch keiner der Wirt zockt die Verbraucher ab, obwohl da "nur" 19% Mehrwertsteuer draufliegen.

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