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Fr, 10:46 Uhr
06.08.2021
Versorgungssicherheit für kommende Generationen:

Neuer Trinkwasserspeicher entsteht bei Kalteneber

1000 Kubikmeter Trinkwasser werden demnächst südlich von Kalteneber im Versorgungsgebiet des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) vorgehalten...

Arbeiten auf Hochtouren: Seit Februar lief die Planungsphase, nun ist bereits das Fundament für den neuen Hochbehälter bei Kalteneber zu sehen. (Foto: Eichsfeldwerke) Arbeiten auf Hochtouren: Seit Februar lief die Planungsphase, nun ist bereits das Fundament für den neuen Hochbehälter bei Kalteneber zu sehen. (Foto: Eichsfeldwerke)

Die EW Wasser, Betriebsführerin des WAZ Obereichsfeld, baut dort bis Ende des Jahres einen neuen Trinkwasser-Hochbehälter, der den Behälter aus dem Jahr 1904 ersetzen wird. Die Arbeiten an dem neusten Großprojekt der Eichsfeldwerke-Tochter laufen bereits seit Juli.

Wo vor vier Wochen noch Ackerland war, haben Bagger eine bis zu vier Meter tiefe Baugrube ausgehoben und es wurde mit der Betonierung des Fundaments begonnen. Der hier entstehende neue Trinkwasserspeicher bietet 800 Kubikmeter mehr Fassungsvermögen als sein Vorgänger. Gefüllt wird er von einer der leistungsstärksten Quellen im Verbandsgebiet, der Trinkwasserquelle Springmühle bei Lutter.

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Mehr als eine Millionen Euro investiert der WAZ Obereichsfeld in den Neubau des Hochbehälters, eine zukunftsweisende Maßnahme, von der circa 5.000 Einwohner profitieren. Über diesen Hochbehälter können neben den Heiligenstädter Stadtteilen Kalteneber, Flinsberg und Bernterode auch die Gemeinden Krombach, Lutter und Uder mitversorgt werden. Sie gehören zur Gruppenwasserversorgung Springmühle, einer von insgesamt 13 Gruppen im Versorgungsgebiet des WAZ Obereichsfeld.

Die Vernetzung von Ortschaften und ihrer Infrastruktur ist der zentrale Faktor, um die Trinkwasserversorgung auch für kommende Generationen zu sichern. Die vorhandenen Ressourcen können so optimal auf die Orte verteilt werden. Trinkwasserspeicher wie der neue Hochbehälter dienen unter anderem dazu, Verbrauchsspitzen auszugleichen. In Stör- und Havariefällen, zum Beispiel durch Extremwetterereignisse, sichern sie die Wasserversorgung. Im gesamten Verbandsgebiet des WAZ Obereichsfelds betreibt die EW Wasser 67 Trinkwasserbehälter dieser Art. Sie sind mit ihrer modernen Technik überwiegend von Erde bedeckt sowie begrünt und integrieren sich daher gut in das bestehende Landschaftsbild.

Um ihr Versorgungsnetzwerk noch weiter auszubauen, arbeitet die EW Wasser parallel an der Errichtung einer Verbundleitung, die Vatterode an den Bohrbrunnen bei Wüstheuterode anschließt. In diesem Monat beginnen die Arbeiten. Insgesamt wird die neue Leitung eine Gesamtlänge von 1.632 Metern umfassen. Ebenso wie der Neubau des Hochbehälters in Kalteneber soll sie Ende des Jahres fertiggestellt sein. Beide Projekte werden zu 50 Prozent vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gefördert.
Autor: red

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