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Sa, 08:32 Uhr
09.10.2021
Immer mehr übergewichtige Kinder

Corona-Stubenhocker & Co

Bluthochdruck, Arteriosklerose, Gicht oder auch Fettstoffwechselstörungen: Einst traten diese Erkrankungen bei älteren Menschen auf. Inzwischen leiden darunter auch immer mehr Kinder und Jugendliche, die extrem übergewichtig, sprich adipös sind. Und deren Zahl nimmt laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse erschreckend zu...

So gab es bei den 6- bis 18-Jährigen von 2010 auf 2020 bundesweit ein Plus von 27 Prozent. Damit erhielten im vergangenen Jahr mehr als 11.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre die Diagnose Adipositas. Bei Jungen fällt der Anstieg mit 35 Prozent erheblich höher aus als bei Mädchen (plus 19 Prozent). Vor allem wegen des langen Pandemie-bedingten Lockdowns in diesem Jahr rechnet die KKH mit einer weiteren Zunahme.

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Laut Robert Koch-Institut leiden deutschlandweit rund sechs Prozent der 3- bis 17-Jährigen unter Adipositas und damit jeder siebzehnte Heranwachsende. Die Folgen sind schwerwiegend, denn: Diese Erkrankung kann die Lebensqualität betroffener Kinder und Jugendlicher erheblich mindern. Sie erhöht das Risiko, früh Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs zu entwickeln, die sie bis ins hohe Erwachsenenalter begleiten können. Ebenso schwer wiegt die mögliche Folge, gehänselt, gemobbt und damit stigmatisiert zu werden. Das kann die seelische Gesundheit junger Menschen gefährden, in der Folge zu Angststörungen oder auch Depressionen und tückischerweise verstärkt zu Essattacken führen.

Von C wie Corona bis Z wie Zoff in der Familie
Warum werden immer mehr Kinder und Jugendliche extrem übergewichtig? „Zu den Hauptgründen zählt eine falsche, zu fettreiche, kalorienreiche und zuckerhaltige Ernährung“, sagt Dr. Anja, Luci, Ernährungsexpertin der KKH. „In der Alltagshektik bleibt in Familien mitunter wenig Zeit für das Zubereiten gesunder, leichter und ausgewogener Speisen. Gerade auch während der Corona-Pandemie mit Homeschooling und Homeoffice waren das schnelle Nudel-Ketchup-Gericht oder der Griff zur Tiefkühlpizza ein willkommener Notnagel in deutschen Küchen.“

Weitere Kernursache für den Adipositas-Trend: Kinder werden immer mehr zu Stubenhockern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Kinder und Jugendliche täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität bei moderaten bis hohen Intensitäten. Laut wissenschaftlicher Studien erfüllt weltweit weniger als einer von fünf Heranwachsenden diese Empfehlung. Die Corona-Pandemie hat diese Situation noch verschärft, denn durch den Wegfall von Schulweg, Schul- und Vereinssport gab es weniger Bewegungsmöglichkeiten. Doch nicht nur für die Corona-Monate gilt, dass sich viele junge Menschen zu wenig bewegen.

Immer mehr Kinder sind wegen Rückenproblemen oder motorischen Entwicklungsstörungen in Behandlung – meist Folgen von Bewegungsmangel. Auf der Straße oder im Park tobende Kinder sind ein seltener Anblick geworden, etliche Spielplätze verwaist. Statt an der frischen Luft verbringt der Nachwuchs viele Stunden sitzend vor dem PC, dem Fernseher und mit dem Smartphone in der Hand. „Ob chatten, posten, daddeln oder Videos ansehen: Digitale Medien sind Verführer, die körperliche Inaktivität forcieren“, so Anja Luci. „Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss von Werbung für meist kalorienreiche Lebensmittel auf die Nahrungsvorlieben von Kindern.“

Das höchste Risiko für Adipositas haben Kinder, deren Eltern übergewichtig sind. Dabei spielt die genetische Veranlagung eher eine untergeordnete Rolle. Vielmehr resultiert kindliches Übergewicht aus der familiären Lebensform und der damit verbundenen Verhaltensprägung. Kinder in sozial schwachen Familien sind häufiger adipös. Und nicht zuletzt kann Stress durch Zoff in der Familie oder mit Gleichaltrigen, Frust sowie Druck in der Schule den unkontrollierten Griff zu Dickmachern wie Chips, Süßigkeiten, Softdrinks oder Pommes befördern.

Wie rauskommen aus dem Teufelskreis Adipositas?
Eltern übergewichtiger und vor allem adipöser Kinder sollten unbedingt ihren Arzt um Rat fragen. Allein schaffen Familien es kaum, den Teufelskreis krankhafter Fettleibigkeit zu durchbrechen. Professionelle Hilfe setzt an mehreren Stellschrauben an. „Neben gezielter Ernährungsumstellung sowie mehr Bewegung in Form von Kraft- und Ausdauersport wird der Fokus dabei auch auf eine stabile psychische Gesundheit gerichtet“, erklärt Expertin Luci. „Nur wenn der Lebensstil umfassend und langfristig verändert wird, kann die Erkrankung dauerhaft überwunden und so die Lebensqualität und vor allem auch die Lebenserwartung junger Menschen deutlich erhöht werden.“

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse bietet Schulen, Kindergärten und Familien verschiedene Formen der Unterstützung an, um Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern für die Themen Übergewicht und Bewegungsmangel zu sensibilisieren und ungesunden Entwicklungen vorzubeugen. Mehr dazu unter:

kkh.de/leistungen/praevention-vorsorge/gesundheitsfoerderung-setting/praeventionsprojekte-kita-schulen
kkh.de/leistungen/praevention-vorsorge/gesundheitsfoerderung-setting/3f-fit-for-family
kkh.de/leistungen/praevention-vorsorge/gesundheitsfoerderung-setting/fitness-fuer-kids
Autor: red

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Kommentare

09.10.2021, 09.31 Uhr
Rob2000 | Und daran
Ist jetzt die Pandemie verantwortlich?
Ich denke mal eher, weil es zur Freizeitgestaltung nichts mehr gibt. Es gibt ja noch nicht mal mehr ein bolzplatz wo die Kids sich treffen können außer von den Vereinen.
Basketball auch nicht, volleyball erst recht nicht.
Gibt's hier im Umkreis überhaupt was wo sich die kids sportlich betätigen können ohne irgendeinen Verein beizutreten?
Da könnten sich die schlauen Köpfe die für die Abteilung soziales und Familie verantwortlich sind mal den Kopf zerbrechen.
Wie wäre es mit ein riesen sportpark oder so...zentral natürlich. Fläche hätte die Stadt auf alle Fälle...

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09.10.2021, 15.52 Uhr
bäume | Eigene Erfahrung
Stellt nicht immer die Eltern als Versager hin. In der Schule ist Sport nur noch Nebensache. Eltern wissen manchmal nicht wie sie Geldverdienen und Kinder unter einen Hut bekommen sollen.
Mein Kind ist zu "schwer" vielleicht nur geringfügig und ging in ein Fitnesstudio. Darauf sind Eltern stolz. Ab heute haben wir 3 G.
Mein Kind war schon 3x in Quarantäne und ist leider noch nicht das 1. G. Das 2. G kommt nicht in Frage weil Jung und gesund. Keiner gibt hier seinen Kopf hin bzw übernimmt keine Verantwortung. Nun kam das 3. G was wir uns nicht leisten können. Das Fitnesstudio hat das sehr bedauert. Hat ea nicht erfunden.
Wie gesagt allein schon Aktivitäten bei Ostlohn sind schwer . Die Tests machen jede Aktivität unfinanzierbar.

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09.10.2021, 16.31 Uhr
Landarbeiter | Wir haben früher Fussball.... gespielt, oder den Eltern im Garten geholfen
Ich war als Kind in zwei Sportvereinen, habe meinen Eltern beim Heu machen geholfen, Rüben verzogen, unsere Tiere betreut und gefüttert, Äpfel, Kirschen, Birnen gepflückt, im Herbst Rosenkohl geerntet....
Heute werden die Kinder in "Fitnessstudios" geschickt. Toll. Wer erkennt den Fehler?

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09.10.2021, 17.16 Uhr
Rob2000 | Ich sags mal so
30mio. Euro für das Theater sind auch übrig.
Da kann man doch auch echt mal etwas für die Jugend übrig haben.
Beim Lidl gegenüber die versüffte alte Fläche...wo ist das Problem?!
Das alte gaswerk, der schandfleck sollte doch eh weg.
Aber der springende Punkt ist, es wäre eine geldinvestition die ein Sinn hat. Und das kann keiner verantworten...

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09.10.2021, 17.40 Uhr
Landarbeiter | Von welchem Planeten stammt der Rob?
Es gab in unserem Landkreis niemals vorher soviel Möglichkeiten (Vereine, Spotstätten, Jugendangebote,...) wie heute!

Wir hatten früher einen Jugendklub und durften auf nem Nebenplatz (auf dem Platz der "Ersten" war utopisch), sofern überhaupt vorhanden, uns beschäftigen bw spielen. Und wir haben das geschafft, weil uns unsere Eltern dabei unterstützt haben und nicht nur nach Fallstricken gesucht haben, die Gemeinde, die Stadt, das Land ... zu beschimpfen. Damals hat man noch zusammen gearbeitet Rob...! Jubelperser der AfD kannten wir nicht. Deshalb haben wir auch mehr zusammen gehalten und Sachen nach vorne getrieben, die uns nützten!

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09.10.2021, 17.58 Uhr
N. Baxter | Covid und die kids
ja dies sind eindeutig die Verlierer.
Während sich andere die Taschen vollmachen, Services absetzen und sich hinter unsinnigen paragraphen verstecken.

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09.10.2021, 17.59 Uhr
Rob2000 | Ich weiß ja
nicht wo sie herkommen. Also direkt in nordhausen gab's in der Vergangenheit mehrere bolzplätze, Bochumer hof war früher ein großer direkt in der Mitte. Bei der rothleimmühle war einer...in der hardenbergstraße den kannste mittlerweile vergessen.
Und ja mir ist bewusst das es heute mehrere Angebote/ Vereine gibt.
Es geht doch aber im Prinzip drum, etwas kostenfreies für die Jugend gerade für die die aus schwachen Verhältnissen kommen. Oder können sie hier etwas nennen...was kostenfrei ist und der Jugend ein bisschen Spaß macht?
Und wie immer die selbe alte leiher, man damals nicht mehr mit heute vergleichen...

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09.10.2021, 18.10 Uhr
Junge21 | Da hat der Landarbeiter
recht! Aber wo müssen noch Rüben verzogen werden?
Und etwas Land hat auch nicht jede Familie.
Was haben die Stadtkinder damals gemacht? Und wie beschäftigt man die Kids in der heutigen Zeit? Die Familien, die es seit Corona angeblich nicht hinbekommen, mit ihren Kindern sinnvolle Aktivitäten zu unternehmen, versagen doch da in ihrer eigen Blase. Es gibt die Natur, Wälder usw.
Sportvereine: OK. Das kompensiert man als Eltern, indem man andere Möglichkeiten sucht. Letztendlich haben sich doch alle getroffen, um mal wieder zusammen zu sein.
Fazit für mich: Wer sich vorher auf Institutionen oder Vereine verlassen hat, um sein Kind zu beschäftigen, sollte seine Einstellung zum eigenen Kind hinterfragen und neu orientieren.

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09.10.2021, 18.23 Uhr
Landarbeiter | Corona Stubenhocker Rob...
"Oder können sie hier etwas nennen...was kostenfrei ist und der Jugend ein bisschen Spaß macht?"

Ja klar, habe ich ja schon getan. Kinder in die Aufgaben einer Familie integrieren, sie dazu erziehen, dass man sich mit anderen Kindern trifft und gemeinsam spielt. Kinder dazu erziehen, dass Lebensmittel nicht vom Himmel fallen, sondern dass man für Eier Hühner hält und füttert, dass das Schnitzel nicht aus der Theke und die Möhre nicht aus dem Obststand kommt, Kinder spielend in Aufgaben bringen, um zu sehen, ob es zu ihnen passt und sie dann auf weiter führende Schulen schicken... So habe ich das gemacht..

Tut mir leid, dass einmal so krass auszudrücken, bei zB diesem Baxter oder auch bei Ihnen Rob habe ich immer das Gefühl, Sie brauchen Aufpasser und Animateure für ihre Kinder. Ich täusche mich gerne, aber dieses ständige Geschreie nach dem Staat, aber nur wenn es um Kinder geht, macht mich traurig.

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09.10.2021, 19.46 Uhr
Rob2000 | Ich hole
mir jetzt in eine Altbau Wohnung hühner?
Mein Junge ist 12 jahre und wir wohnen in der Innenstadt. Und in meine Arbeit kann ich ihn schlecht einbringen. Ich bin Schweißer. Hab kein Bauernhof und kein Land was bewirtschaftet werden muss.
Das ist ja für dorfkinder kein Problem.
Für stadtkinder sieht das natürlich anders aus.
Und für arbeiten zuhause, ja klar kann er und macht er auch. Nur ein Kind sollte auch ein Kind sein können...und seine Hobbys sind halt so sportliche Sachen, und er braucht auch keine Betreuung oder sonst was...
Und das geschrei nach "staat" wie sie es nennen.
Sorry beim besten Willen, die schmeißen die Kohle für sämtlichen Müll aus den Fenster, füttern jeden dahergelaufenen durch, investieren Kohle ohne Ende in manch sinnloses Schrott.
Aber für eine spielanlage reicht es nicht...aber im Gegenzug rum heulen das die Jugend nur scheiße macht.

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09.10.2021, 19.52 Uhr
Rob2000 | @landarbeiter
Es hat hier keiner was gesagt von Aufpasser und Animateure.
Es ging lediglich darum, was für Jugendliche zu schaffen wo sie sich sportlich austoben können. Nachmittags nach der Schule.
Und da hat auch keiner was erwähnt das in einer sportanlage irgendwelches Personal zur Betreuung sein muss.

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09.10.2021, 20.47 Uhr
Landarbeiter | Bloss selbst keine Verantwortung oder gar Arbeit übernehmen
Diese Zeitung ist voll mit Kleinanzeigen, in denen man Gärten in Nordhausen übernehmen kann. Die älteren Menschen, die die Gärten abgeben, würden sich über jeden freuen, der ihr Werk fortsetzt.

Aber Rob ist lieber nur Schweißer und hat in seiner schicken Innenstadtwohnung keinen Bock auf einen bereits erschlossenen Garten, in dem Kinder spielen können. Ja klar, macht ja auch Arbeit. Und dafür ist schließlich laut Meinung von wenigen Innenstadtbewohnern der Staat verantwortlich.

Danke, reicht mit der Argumentation. Für unsere blauen Freunde, Kinder gibt man früh nicht in der Schule ab, um sie am späten Nachmittag in staatliche Beschäftigungsprogramme zu überführen. Der große Erziehungsanteil liegt heute genau wie früher bei den Eltern, auch wenn das einige nicht wahr haben wollen.

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09.10.2021, 22.22 Uhr
bäume | Landarbeiter
Es geht darum dass Jugendliche ausgegrenzt werden wenn sie die Impfung nicht haben wollen. Jugendliche die z B sogar die Pille ablehnen weil sie gesünder leben wollen.

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10.10.2021, 07.52 Uhr
Rob2000 | Sorry landarbeiter
Ich habe gar keine Zeit für ein Garten.
Und ich denke mal da bin ich nicht der einzige...
In meinen Augen sind sie ein schwätzer, haben sie überhaupt kinder? Oder geben sie hier nur Schwachsinnige Kommentare von sich?!
So wie sie hier schreiben, könnten sie ja glatt ein heiliger sein der sich das Leben schön redet.
Der landarbeiter rafft es gar nicht worum es geht.
Um die Ausgrenzung wenn die Jugend nicht geimpft, da bringen auch die ganzen Clubs, Vereine etc. nichts!
Sie waren früher Fußballspielen mit ihren Freunden, schön...wo sollen die Jugendlichen das heute machen? Lidl Parkplatz? Bahnhofsplatz?
Theaterplatz?

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10.10.2021, 08.24 Uhr
Kobold2 | Ein Großteil
Eltern, sowie auch Kinder ist doch gar nicht mehr in der Lage sich selbst zu beschäftigen.
Man lässt sich von außen bespaßen und wenn einem dabei langweilig wird, sind sie andern Schuld.
Wir sind damals mittags raus gegangen und abends wieder heim gekommen.
Ohne Glotze, Handy, Konsole, oder tägliche staatliche Vorarbeit.
Einfach selbst was unternommen. Fahrrad, Roller, Rollschuhe, heute heist das Inlineskater.
Fußball auf irgend einer Wiese, selbstgebaute Drachen fliegen lassen, Cowboy und Indianer nicht vergessen. Natürlich den Eltern Großeltern im Garten geholfen. Wetter war fast egal, ausser Dauerregen. Da hat keiner nach dem Staat gerufen, das der was machen soll. Man hat einfach selbst was gemacht und das ist heute vielerorts verloren gegangen.
Heute sieht man kaum Kinder draußen spielen.
Manchmal habe ich den Eindruck, wenn man Kinder rausschickt, ist das wie früher für uns der Stubenarrest, nur umgekehrt.
Bei den Eltern sieht es nicht besser aus da wird die Mentalität zu oft vorgelebt. Corona oder die Maßnamen vor zuschieben passt da gut dazu.
Es war vorher nicht anders und word sich vermutlich danach auch nicht besser.
Wohlstandsbequemlichkeit die man auch oft genug im Einkaufskorb wiederfindet.

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10.10.2021, 09.05 Uhr
Rob2000 | Der nächste
Der das Prinzip nicht versteht.
Wo sollen denn die Kinder spielen mitn Fußball?
Cowboy und indianer, das haben wir auch früher gespielt, da gab es allerdings auch noch mehr Grünflächen in der Stadt! Und nicht alles mit beton vollgehämmert!
Verlassen Sie mal Ihre 4 Wände und gehen Sie mal durch die Stadt,und dann teilen Sie uns bitte mit wo zentral sich die kinder mitn Fußball austoben können.
Achja habe ich vergessen noch zu erwähnen, da wo die wiedigsburghalle jetzt steht, da war damals auch ein toller Fußballplatz. Allerdings wie gesagt, WAR!
Das hat mit den Eltern nichts zutun, versteht doch mal das Grundprinzip...wohin in der Stadt?
Es gibt nichts...außer hässliche betonbauten die meist ins Stadtbild absolut nicht rein passen.

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10.10.2021, 11.24 Uhr
HisMastersVoise | Die Ware Mensch !
In der Reportage " Das soziale Dilemma" wird beschrieben, dass jeder, der im Netz nichts kauft oder gezielt sucht, selber die Ware ist. Daher kommt den Eltern die absolut zentrale Verantwortung zu, ihre Kinder mit den entsprechenden Anreizen zu versorgen oder ihnen die falschen Verführungen zu verbieten. Die alltäglichen Szenen in der Quengelzone der Kaufläden sind da nur ein Beispiel. Der suchtähnliche Bedarf an zuckerhaltigen hochkalorischen Lebensmitteln und deren Gefahr ist das Hauptproblem. Und ich bin mir sicher, dass Kinder bis zu ihrem 12 Lebensjahr den Familieneinkauf nicht bestimmen oder bezahlen. Die Schulen und Sportvereine sind mehr als dankbar für jedes Kind, welches sich zu körperlicher Aktivität animieren lässt. Aber die Wurzel des Problems oder auch die Lösung des selben findet sich in den Elternhäusern und deren Lebensführung.

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10.10.2021, 14.08 Uhr
Kobold2 | Schiimm
Wenn man nur immer,Schuld bei anderen sucht.Wohin hin in der Stadt? Ja dahin wo es geht. Das kann man nun mal nicht an jeder Hausecke erwarten. Damals ist man von Hasenholz/Östertal, Schwarzen Viertel ins Borntal gelaufen, weil es da den tollen Elefanten gab, oder man kam mit Rollschuhen ins Hasenholz, weil der Berg so toll war, oder ging zu dem Klettergerüst, was grad angesagt war, Drachensteigen auf der Hard, Fußball auf irgend einer Wiese, oder am Gottesacker, oder einfach nur in den Wald. Einfach selbst zu Fuß, oder mit dem Rad und nicht von irgendjemanden da hingekarrt.
Keine Zeit zuhaben, ist Selbstbetrug und billige Ausrede zu gleich. Für Dinge die einem wichtig, sind, nimmt man sich die Zeit.
Nach extern Angeboten zu rufen ist die nächste Ausrede. Der Nachwuchs hat wenig Interesse, von den Eltern fehlt oft die Unterstützung uns dann wird noch gejammert, das es ja Geld kostet.

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