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Mo, 10:54 Uhr
17.01.2022
Ein Blick in die Statistik

Thüringer Industrie feiert Rekordumsätze

Der Monat November 2021 entwickelte sich außergewöhnlich positiv für die Thüringer Industrie, die rund 3,0 Milliarden Euro Umsatz erzielte. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze 167 Millionen Euro über dem Vorjahresmonat,

...auf dessen Ergebnisse massiv die weltweit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus einwirkten.

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Von Januar bis November 2021 erreichten die Industriebetriebe einen Gesamtumsatz von 30,4 Milliarden Euro, eine Umsatzsteigerung von 3,0 Milliarden Euro (+10,9 Prozent). Zur positiven Umsatzentwicklung trugen sowohl die Inlandsumsätze mit einer Steigerung von 1,8 Milliarden Euro bzw. 10,3 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro als auch das Auslandsgeschäft mit ei- nem Plus von 1,2 Milliarden Euro bzw. 11,9 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bei. Die Exportquote lag bei 37,1 Prozent. Insgesamt wurden Waren für 11,3 Milliarden Euro exportiert.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Mehrzahl der Branchen ihre Umsätze steigern, insbesondere die Branchen:

  • Metallerzeugung und -bearbeitung (+482,9 Millionen Euro; +52,7 Prozent)
  • Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+423,0 Millionen Euro; +18,2 Prozent)
  • Herstellung von Metallerzeugnissen (+366,6 Millionen Euro; +10,5 Prozent)
  • Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+323,5 Millionen Euro; +19,7 Prozent)
  • Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+281,0 Millionen Euro; +11,1 Prozent)

Den höchsten Umsatzrückgang weist die Branche Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen aus.

Der konjunkturell nachlaufende Beschäftigtenstand blieb auch im November 2021 unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-793 Personen). In den Monaten Januar bis November 2021 waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 141 148 Personen beschäftigt und damit 2 829 Personen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (-2,0 Prozent). Im Vorjahresvergleich war da- mit den 22. Monat in Folge ein Beschäftigtenabbau zu registrieren. Mit 811 Betrieben gab es im November 23 Betriebe weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Das Statistische Landesamt dankt allen auskunftspflichtigen Betrieben und Unternehmen für die Übermittlung ihrer Daten und die damit verbundene Bereitstellung einer wichtigen Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Krise.
Autor: red

Kommentare
Kobold2
17.01.2022, 14.53 Uhr
Wie kann das sein?
Lt. unseren, alles hinterfragenden besser informierten und allseits aufgeklärten Spezialisten, wurde doch die Wirtschaft völlig sinnlos an die Wand gefahren?
Dazu wurden meine positven Berichte über den täglichen Warenverkehr ( ohne den läuft die Wirtschaft nun mal nicht) gnadenlos abgestraft.
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