Do, 08:10 Uhr
17.03.2022
Breitenworbis
Ein Zeichen für den Frieden
Ein Symbol für den Frieden in der Ukraine haben jetzt die Kinder der Regelschule in Breitenworbis gesetzt. Eine überdimensionale Friedenstaube auf Gaze begrüßt nun von der Fassade der Bildungseinrichtung Autofahrer sowie Passanten und fordert: Nein zum Krieg und Ja zum Frieden!
Angeleitet durch Schulsozialarbeiterin Anna Laura Schneegans, Kunsterziehungslehrer Hugo Wieg und den Werkenlehrer Jens Arand entstand das tierische Zeichen für Harmonie und Eintracht in mühevoller Kleinstarbeit. Immerhin besteht das sieben Meter breite Banner aus einigen Hundert von Hand ausgeschnittenen Tauben. Da sei jede Schülerin und jeder Schüler gefragt gewesen, erzählt die Stellvertretende Schulleiterin Linda Nolte über die Aktion, bei der sich jedes Kind zudem handschriftlich mit seinem Namen auf einer der kleinen Tauben verewigt hat.
Begleitet wurde die Aktion durch spezielle Unterrichtsstunden, in denen der kriegerische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, seine historischen Ursachen und seine Auswirkungen in verschiedenen Fächern thematisiert wurde, erklärt Linda Nolte.
Doch die Friedenstaube sei nicht nur als eine Mahnung in Richtung Ukraine-Krieg zu verstehen, stellt Anna Laura Schneegans klar. Unsere Schule steht allgemein für den Frieden in der Welt ein, verweist sie auf viele andere Konflikte auf dem gesamten Erdball, so etwa im Jemen oder in Äthiopien, die dieser Tage leicht in Vergessenheit gerieten.
Die Klassensprecher der Regelschule sowie Schulsozialarbeiterin Anna Laura Schneegans (obere Reihe, Erste von rechts) und Werkenlehrer Jens Arand (obere Reihe, Zweiter von rechts) präsentieren das Friedensbanner. (Foto: Regelschule Breitenworbis)
Dass der Krieg in der Ukraine momentan der greifbarste ist, machen allerdings schon die lokalen Schlagzeilen der Vorwochen deutlich. So werden von der Gemeinde Breitenworbis im ehemaligen Bernteröder Kindergarten mehrere Flüchtlingskinder erwartet. Um ihre Ankunft so angenehm wie möglich zu machen, laufen in der Schülervertretung und im Förderverein der Schule bereits erste Vorbereitungen, heißt es aus der Schule. Auch hier ist wieder eine hohe Schülerbeteiligung angedacht, durch die Willkommenspakete entstehen sollen.
Autor: redAngeleitet durch Schulsozialarbeiterin Anna Laura Schneegans, Kunsterziehungslehrer Hugo Wieg und den Werkenlehrer Jens Arand entstand das tierische Zeichen für Harmonie und Eintracht in mühevoller Kleinstarbeit. Immerhin besteht das sieben Meter breite Banner aus einigen Hundert von Hand ausgeschnittenen Tauben. Da sei jede Schülerin und jeder Schüler gefragt gewesen, erzählt die Stellvertretende Schulleiterin Linda Nolte über die Aktion, bei der sich jedes Kind zudem handschriftlich mit seinem Namen auf einer der kleinen Tauben verewigt hat.
Begleitet wurde die Aktion durch spezielle Unterrichtsstunden, in denen der kriegerische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, seine historischen Ursachen und seine Auswirkungen in verschiedenen Fächern thematisiert wurde, erklärt Linda Nolte.
Doch die Friedenstaube sei nicht nur als eine Mahnung in Richtung Ukraine-Krieg zu verstehen, stellt Anna Laura Schneegans klar. Unsere Schule steht allgemein für den Frieden in der Welt ein, verweist sie auf viele andere Konflikte auf dem gesamten Erdball, so etwa im Jemen oder in Äthiopien, die dieser Tage leicht in Vergessenheit gerieten.
Die Klassensprecher der Regelschule sowie Schulsozialarbeiterin Anna Laura Schneegans (obere Reihe, Erste von rechts) und Werkenlehrer Jens Arand (obere Reihe, Zweiter von rechts) präsentieren das Friedensbanner. (Foto: Regelschule Breitenworbis)
Dass der Krieg in der Ukraine momentan der greifbarste ist, machen allerdings schon die lokalen Schlagzeilen der Vorwochen deutlich. So werden von der Gemeinde Breitenworbis im ehemaligen Bernteröder Kindergarten mehrere Flüchtlingskinder erwartet. Um ihre Ankunft so angenehm wie möglich zu machen, laufen in der Schülervertretung und im Förderverein der Schule bereits erste Vorbereitungen, heißt es aus der Schule. Auch hier ist wieder eine hohe Schülerbeteiligung angedacht, durch die Willkommenspakete entstehen sollen.