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Do, 13:00 Uhr
14.04.2022
Rotstrumpf im Anflug

Wer klappert denn da?

Er ist nicht zu übersehen und vor allem nicht zu überhören. Der Storch ist aus seinem Winterquatier zurück und bereitet seinen Horst für die Brutzeit vor. Mancherorts verbringen 40 bis 100 Paare an einem Ort die Sommerzeit...

Storch in seinem Horst (Foto: Eva Maria Wiegand) Storch in seinem Horst (Foto: Eva Maria Wiegand)


In den mitteleuropäischen Breiten sind vermehrt Weißstörche zu beobachten. In anderen Regionen auch andere Vertreter der Spezies:
  • Abdimstorch (Zentrales Afrika und außerhalb der Brutzeit südliches Afrika)
  • Schwarzschnabelstorch
  • Wollhalsstorch
  • Maguaristorch
  • Schwarzstorch
  • Höckerstorch


Ein ausgewachsener Storch ist ca. 100 cm groß und hat eine Flügelspannweite von 180 cm. Auffallend ist sein langer roter Schnabel und die roten Beine. Der Vogel benötigt eiweißreiche Nahrung. Er ist ein Fleischfresser und kann am Tag bis zu 700 Gramm Nahrung, bestehend aus Mäusen, Fröschen, Regenwürmern, Schnecken, Käfer - und Insektenlarven, fressen.

In der Zeit von Anfang März bis zum Beginn des April kehrt der Storch von Afrika nach Europa zurück in seine Brutgebiete. Manche Störche überwintern in milden Jahren auch in Europa.

Der Storch bezieht meistens sein Nest vom Vorjahr. Der 1 Meter bis 1,50 Meter große Horst befindet sich auf Hausdächern, in Baumkronen, Schornsteinen oder auf von Menschen errichteten Masten (mit Wagenrädern) mit vorbereitetem Horst.

Eine Gruppe aus Storchenmännchen trifft ca. eine Woche vor den Storchenweibchen am Brutort ein. Die männlichen Vögel bereiten die Nester vor. Während der Brutzeit und der Aufzucht der Jungen bleiben die Storchenpaare zusammen. Nicht selten passiert es, dass „Junggesellen" das Weibchen bedrängen und im schlechtesten Fall die Jungen aus dem Nest werfen, um ihre Position zu stärken.

Um ihren Zusammengalt zu demonstrieren und Feinde vom Nest fernzuhalten, begrüßt sich das Storchenpaar mit dem charakteristischen Klappern, welches häufig von Fauchen begleitet wird.

Aber nicht nur Eindringlinge werfen die Jungstörche aus dem Netz. Um das Überleben der Brut zu sichern, werden kranke und schwache Tiere auch von den Storcheneltern aus dem Nest geworfen. Im Gelege befinden sich pro Brutzeit 3-7 Eier.

Ob die Kinder, wie behauptet, vom Klapperstorch kommen, konnte die Redaktion leider nicht herausfinden.

Brutzeit der Störche hat begonnen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Brutzeit der Störche hat begonnen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Brutzeit der Störche hat begonnen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Brutzeit der Störche hat begonnen (Foto: Eva Maria Wiegand)
Autor: emw

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