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Sa, 08:39 Uhr
16.04.2022
Alles finden die raus...

Millionäre sind risikobereiter und emotional stabiler

Millionäre sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung risikobereiter, emotional stabiler, offener, extrovertierter und gewissenhafter. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung...

Die Studie wurde zusammen mit der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster durchgeführt, die die Persönlichkeit von Vermögensmillionären untersucht hat. Die aktuelle Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift „Humanities and Social Sciences Communications“ erschienen.

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Datengrundlage der Persönlichkeitsanalyse ist das SOEP, eine repräsentative Zufallsstichprobe aus der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Diese wurde 2019 um eine Zufallsstichprobe von mehr als 2000 Hochvermögenden ergänzt. Im SOEP werden nun über 1100 Millionären befragt, die im Durchschnitt über ein Nettovermögen von etwa vier Millionen Euro verfügen. „Damit sind die Hochvermögenden nun im SOEP stark überrepräsentiert, sodass es möglich ist, diese sehr kleine Bevölkerungsgruppe aussagekräftig zu analysieren“, erläutert SOEP-Forscher Carsten Schröder, der die Hochvermögenden-Erhebung initiiert hat.

Es zeigt sich, dass das typische Persönlichkeitsprofil der Millionären besonders stark unter Selfmade-Millionären ausgeprägt ist, die ihr Vermögen als selbst erwirtschaftet ansehen. Millionären, die der Ansicht sind, dass sie ihr heutiges Vermögen vor allem einem Erbe zu verdanken haben, entsprechen diesem Persönlichkeitsprofil weniger.

„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Persönlichkeit ein relevanter Faktor für die Vermögensbildung ist.“ Johannes König, SOEP. Dabei ist das Vermögen derjenigen Reichen besonders hoch, deren Persönlichkeit stärker dem typischen Profil entspricht. In der restlichen Bevölkerung lässt sich die Millionärspersönlichkeit in abgeschwächter Form ebenfalls bei denjenigen nachweisen, die sich aus eigener Kraft hochgearbeitet haben. Diese Menschen verfügen zwar noch nicht über ein Millionenvermögen, aber auch sie sind der Ansicht, dass sie aus eigener Kraft zu Reichtum gekommen sind. Johannes König, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim SOEP und Hauptautor der Studie, erklärt: „Zusammengenommen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Persönlichkeit ein relevanter Faktor für die Vermögensbildung ist.“

Mitautor Mitja Back, Professor für Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie an der WWU, ergänzt: „Die Studie beschreibt erstmals mit belastbaren Daten die Persönlichkeit von MillionärInnen. Da besonders die Reichen Einfluss auf gesellschaftliche Entscheidungsfindungsprozesse haben und die Persönlichkeit maßgeblich Denken und Handeln bestimmt, ist die Untersuchung ihrer Persönlichkeit von großer gesellschaftlicher Relevanz.“
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
16.04.2022, 08:58 Uhr
Studie zu Millionären
Jawoll, so was brauchen wir.
diskobolos
16.04.2022, 11:01 Uhr
Was ist Ursache, was Wirkung?
Die Folgerung, dass das Vermögen an der Persönlichkeitsstruktur der Vermögenden liegt, scheint mir voreilig.
Könnte es nicht sein, dass Leute, die es "geschafft haben", sich dann für clever, mutig usw. halten. Die, die Pleite gegangen sind, schätzen sich selbst wahrscheinlich auch als nicht so toll ein.
Leser X
16.04.2022, 11:52 Uhr
Schutzbehauptung
Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
»Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«

Bertold Brecht
Kritiker86
16.04.2022, 12:30 Uhr
Na...
gucke da. Welch Überraschung..!Wer hätte das gedacht? Wieso gibt es nicht mal eine Studie zur Studie? In dem gezeigt wird wie überflüssig Studien überhaupt sind? Wenn ich Millionär wäre, wäre ich auch Risikobereiter. Wieso sollte ich mir auch Sorgen machen? Aber richtige Freundschaften und sowas wie Zuneigung und Liebe kennen diese Leute nicht. Das sind eigentlich arme und einsame Würstchen, mit den man eher Mitleid haben sollte. Glück und Zufriedenheit kann man sich nicht erkaufen. Aber der Champagner und die Feiern trüben darüber hinweg.
geloescht.20230206
16.04.2022, 12:48 Uhr
Was
Für Schwachsinns Studien. Wie Kopfkrank das ist, wäre mal eine Studie wert.
Örzi
16.04.2022, 12:57 Uhr
Wie interessant !
Haben die "Forschenden" nichts sinnvolleres zu tun oder gar gar nichts zu tun?
Da braucht es keine Wissenschaffende dazu, solche Binsenweisheiten zu präsentieren.
Kama99
16.04.2022, 16:10 Uhr
Das kommt ...
dabei raus wenn es nur noch Studenten gibt statt Handwerker. Zu irgend welchen sinnlosen
Studien kann man sie ja einsetzen statt zum Amt zu schicken.
Junge21
16.04.2022, 20:06 Uhr
Was hat diese Studie gekostet ..
und wer gibt sowas in Auftrag? Wem nützen diese Erkenntnisse und was fängt man mit dem Ergebnis an? Ich werde mich mal erkundigen... spaßeshalber.
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