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Di, 08:53 Uhr
31.05.2022
Zum heutigen Weltnichtrauchertag

Ja sagen zum Rauchstopp

Rauchen kann Lebensjahre kosten. Männer, die täglich zehn Zigaretten rauchen, verlieren durchschnittlich 9,4 Jahre Lebenszeit, bei Frauen sind es 7,3 Jahre. Viele Raucher möchten gerne aufhören, schaffen es aber nicht. Heute rückt daher der Weltnichtrauchertag in den Fokus. Mit der richtigen Technik kann dieser gelingen, sagt der Lungenfacharzt Prof. Felix Herth...
Heute ist Weltnichtrauchertag (Foto: Emma Simpson) Heute ist Weltnichtrauchertag (Foto: Emma Simpson)


Dass Rauchen ungesund ist und speziell Herz und Lunge schädigen kann, ist allgemein bekannt. 90 Prozent der Fälle von Lungenkrebs sind auf Tabakkonsum zurückzuführen. Warum gibt es trotzdem weiterhin so viele Raucher? Prof. Herth erklärt, was dahinter steckt: „Sie ziehen an der Zigarette, und sieben Sekunden später wirkt das Nikotin und gibt Ihnen diesen Kick, dieses Glücksgefühl. Wenn man an der Zigarette hängt, hat man eine Sucht, eine psychische Abhängigkeit: Man braucht diesen Stoff, man braucht das Nikotin.“

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Jeder kann rauchfrei werden
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Rauchfrei werden kann jeder. Entzugssymptome verschwinden spätestens nach wenigen Wochen wieder. „Am effektivsten ist es, einfach die Zigarettenschachtel wegzuschmeißen und zu sagen: ‚Es bringt nichts‘“, so Prof. Herth.

Wer beim Abschied von der Zigarette Unterstützung benötigt, findet verschiedene Angebote: „Es gibt in Deutschland ein relativ gutes Netz von Raucher-Beratungsstellen“, sagt der Lungenfacharzt.

Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für Kurse zur Tabakentwöhnung. Nikotinpflaster oder -kaugummis können gegen Entzugserscheinungen helfen.

Die besten Chancen hat, wer bei der Therapie die körperliche und die psychische Abhängigkeit parallel angeht. Wer also zum Beispiel regelmäßige Gespräche mit einer Nikotinersatztherapie kombiniert.

Effekte merkt man schnell
Positive und motivierende Effekte merken frischgebackene Ex-Raucher schnell. Bereits nach wenigen Monaten verbessert sich in der Regel ihre Ausdauer. Die Atemwege werden wieder freier und die Haut fühlbar straffer. Was man nicht sieht: Zehn Jahre nach dem Rauchstopp ist das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, nur noch halb so hoch wie bei Menschen, die weiter rauchen.
Autor: red

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Kommentare
Lautaro
31.05.2022, 13:40 Uhr
Natürlich bin ich befangen.....
Als Raucher habe ich immer versucht, den Konsens zwischen Rauchern und Nichtrauchern zu pflegen. Aber was hier in den letzten Jahren ablief ????
Fragen sie doch mal Gastronomen.....! Den meisten Rauchern in meinem Bekanntenkreis ist es sehr unangenehm, eine längere Verweildauer (so, jetzt gehst Du mal raus !) in diesen Restaurants zu pflegen.
Wir Älteren erinnern uns......zu DDR-Zeiten wurde der Aschenbecher in den meisten Lokalen zwischen 12-14 Uhr abgeräumt. Das sehe ich im nachhinein als Konsens !
Eine richtige Kneipe, weiche uns der beruflich verblichene Eberhard hinterliess, war sicher eine schöne Lösung. Ich hoffe, daß, seine Nachfolger das immer in ihrem Herzen tragen ! :-)
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