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Fr, 18:54 Uhr
12.08.2022
Zugverkehr in Nordthürinegn soll normalisiert werden

Bahn verspricht Besetzung der Stellwerke ab Montag

Die Deutsche Bahn (DB) zieht Konsequenzen aus den Streckensperrungen wegen nicht besetzter Stellwerke in Nordthüringen. Kurzfristige Krankmeldungen, unter anderem durch die Corona-Welle, hatten die Situation in den vergangenen Tagen verschärft...

Vertretungen für die hoch spezialisierten Fachkräfte in den Stellwerken sind kurzfristig nur schwer zu organisieren. Die DB hat heute konkrete Maßnahmen vorgestellt, um den Betrieb auf mehreren Linien im Thüringer Regionalverkehr zu stabilisieren. Ziel ist es, Verlässlichkeit für Kunden, die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie für den Freistaat Thüringen zu schaffen.

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Region profitiert von bundesweiter Joboffensive der DB
Die DB wird Mitarbeiter kurzfristig so qualifizieren, dass sie im Bedarfsfall flexibler auf unterschiedlichen Stellwerken eingesetzt werden können. Darüber hinaus stockt die DB ihre personellen Kapazitäten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen weiter auf und will in diesem Jahr insgesamt etwa 3.000 freie Stellen besetzen. Davon profitieren auch die Standorte Erfurt und Halle. Die Zahl der Auszubildenden in der Region wird ab September im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt. Darüber hinaus wird die DB mehr als 50 zusätzliche Quereinsteiger für die Tätigkeit als Fahrdienstleiter ausbilden. Kurz- und mittelfristig kann dadurch wieder ein stabiler Fahrplan sichergestellt werden.

Um die kurzfristige Qualifizierung der Mitarbeitenden schnellstmöglich abzuschließen, wird die DB die Stellwerke auf der Strecke Erfurt–Nordhausen (RE 55/56) im Abschnitt zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen vorübergehend nicht besetzen. Das schafft die notwendigen personellen Ressourcen für die Weiterbildung der Kolleg:innen. Im Zeitraum vom 15. bis 28. August sowie an den Wochenenden/Feiertagen 3./4. September, 10./11. September, 17./18. September, 20. September, 24./25. September sowie 1./2. Oktober verkehren deshalb keine Züge auf dem betroffenen Abschnitt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen befindet sich in Planung.

DB stellt schnelle Information der Kunden sicher
Die DB bedauert die aktuellen Einschränkungen für alle Kund:innen und entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Die aufgeführte Sperrung für den Zugverkehr sowie mögliche kurzfristige Einschränkungen werden in die elektronischen Auskunftsmedien der DB eingepflegt und sind auf www.bahn.de/aktuell abrufbar. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Ihre gewünschte Verbindung informieren. Dort werden automatisch auch mögliche alternative Reisewege angezeigt.
Autor: red

Kommentare
tannhäuser
12.08.2022, 19.22 Uhr
Sorry...Aber ich muss grinsen...
"Besetzung der Stellwerke".

Die "Letzte Generation" besetzt die Stellwerke und stellt wie in dem lustigen Olsenbande-Film die Weichen.

Sorry, die Bahn hat sowas von verschissen, dass niemand mehr, ob grün oder noch dümmerfarben irgendwas von bösen Benzin- oder Dieselfahrern sowie Verkehrswende von der Straße auf die Schiene labern muss.
Gehard Gösebrecht
12.08.2022, 20.28 Uhr
Genauso!
In Ruhe die Mitarbeiter qualifizieren und dafür die Stellwerke Wochen-oder monatelang nicht besetzen.
Das kann nur gegen den Baum gehen.
Nur so nebenbei.
Als auf der Strecke Nordhausen-Ellrich die Nachtschichten gestrichen wurden und keiner mehr des Nachts demzufolge da war, wurden bereits in der ersten Nacht auf dem Bahnhof Niedersachswerfen von sämtlichen Ausfahrsignalen Richtung Nordhausen die Gasflaschen für die Beleuchtung geklaut.
Immer weiter so!
N. Baxter
12.08.2022, 20.47 Uhr
Parallelen überall
leider ist es bei der DB wie auch bei der Bundeswehr, Katastrophenschutz, Polizei oder anderen Rettungskräften sowie staatlichen Institutionen. Alles über Jahre desolat kaputtgespart!!!!

Ich kenne genug ehm. DB'ler denen eine Abfindung schmackhafter gemacht wurde, anstatt einer sinnvolle Weiterbeschäftigung.

P.S. Eisenbahnkenner und genetisch DR und DB geprägt.
Kobold2
12.08.2022, 21.02 Uhr
Tja,
Gerhart Gösebrecht, ihrer Story zeigt doch schön , daß es noch dümmere Mitbürger, als die Entscheidungsträger bei der Bahn gibt...m
Kama99
12.08.2022, 21.09 Uhr
DB, Unternehmen Zukunft
Das einzige was da klappt sind Erhöhungen der Bezüge vom Vorstand.
Musste im Februar mal mit der Bahn Abends (20:00) von Kassel über Göttingen, Northeim nach Nordhausen. Von KS>GÖ mit ICE alles OK. Dann von GÖ>NOM angekündigter SEV. Den Zug in NOM nach NDH gerade so bekommen. Kurz vor Herzberg dann die Meldung das der Zug in Herzberg wegen Personalmangel endet und ein Bus am Bahnhof stehen wird. Hat ja auch gut geklappt. (Bus für mich komplett allein). Normaler Weise dauert diese Fahrt 2,5 Stunden und nicht 4,5. Aber nur Normaler Weise. Das ich mir kein 9€ Ticket gekauft habe, dürfte man also verstehen und nutze lieber mein Auto.
Gehard Gösebrecht
12.08.2022, 22.11 Uhr
Ich hätte da wohl auch zum Auto gegriffen
Für so eine Entfernung 4,5 Stunden Fahrzeit ist dann schon eine Zumutung.
Das ruft eigentlich nach einer Fahrpreiserstattung.
tannhäuser
12.08.2022, 22.40 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
tannhäuser
12.08.2022, 23.43 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
tannhäuser
12.08.2022, 23.44 Uhr
"Dümmere Mitbürger"?
Danke Kobold2!

Damit haben Sie kurz und knapp die Essenz aller Ihrer Kommentare zusammengefasst.

Es erledigt sich damit jede Diskussion mit Ihnen. Dummköpfe sind nicht Ihr intellektuelles Niveau. Andere Meinungen werden überschätzt.

Sie werfen seit Monaten anderen vor, in einer Blase zu leben und daraus zu argumentieren. Das fällt derzeit auf Sie zurück, weil immer mehr Kommentatoren begriffen haben, dass Sie ein substanzloser Blender sind.
Gehard Gösebrecht
13.08.2022, 07.38 Uhr
Da hat wohl Jemand in die Zukunft geschaut?
Diese Aktion mit den Gasflaschen konnte ich bis heute nicht verstehen.
Aber jetzt schon.
Wohl dem, der sein Essen noch autark mit einen Gaskocher mit Gasflasche erwärmen kann.
Aber mal Scherz beiseite.
Um an jede dieser Gasflaschen an einem Formsignal heranzukommen muss jede mit einer Art Winde heruntergekurbelt werden.
Das erfordert teilweise Kraft und vor allem Zeit.
Diebe haben in der Regel keine Zeit.
Aber diese schon.
Eine ganze Nacht lang.
Und Kobold2.
Man muss auch mal nachgeben können.
Nicht immer nur nach vorne.
Manchmal ist es besser, sich mal geordnet zurück zu ziehen.
Wenn Jemand nicht meiner Meinung ist, dann nehme ich das zur Kenntnis und gehe nicht unbedingt jedes mal zum Angriff über.
Das bringt nix und kostet nur unnötig Nerven und Energie.
Romikon
13.08.2022, 09.06 Uhr
Kein Blender ist der Kobold !Herr Tannhäuser sondern
ein "...." Teil der NNZ.
Einer der bewusst die Leute zu Kommentaren anstachelt.Um wie sagt man so schön "Leben in die Bude zu bringen".
Ich beobachte das schon eine ganze Weile und bin durch einen Zufall darauf gestossen.man macht sich ja auch um den Kommentator "keinen Kopf".Irgendwann kommt halt immer die Wahrheit ans Licht.
Kobold2
13.08.2022, 09.42 Uhr
Nachgeben
Ist ein guter Ansatz Herr Gösebrecht und nicht nur unüberlegt draufhauen, wenn ich etwas kommentiere. Die Reaktionen habe ich erwartet und sie kamen pünktlicher, als Tannhäusers vergötterter Prime Lieferdienst.
Zum einen sehe ich den nicht unerheblichen Aufwand den auch Sie beschreiben, zum erreichten Nutzen recht "überschaubar."
Eine eingestellte Nachschicht, oder gestiegene Gaspeise sind kein Freibrief für Diebstahl und Eingriff in den Bahnverkehr. Mögliche Folgen können sie hier besser erklären. (Ich soll ja immer auf die Fachleute hören, während das im umgekehrten Fall lieber abgewatscht wird,
wenn's demjenigen nicht passt )
Wenn man wieder nachts Baumaschinen von Baustellen verschwinden, Autohäuser heimgesucht werden, in Handwerksbetrieben, Baumärkten eingebrochen wird,
sind dann nach ihrer und Tannhäusers Logik auch die Entscheidungsträger für die fehlende Nachschicht die Ursache.?
Ja, ich halte Leute die ein respektloses Verhältnis zu fremdem Eigentum haben und obendrein noch die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen nicht für besonders klug.
Wenn sie beide mich vom Gegenteil überzeugen können, dann bin ich für handfeste Argumente offen.
tannhäuser
13.08.2022, 10.30 Uhr
Danke Kobold2!
Das Wochenende mit einem Lächeln auf den Lippen beginnen ist nicht jedem vergönnt!

Dass ich monierte, dass DHL für Amazon Pakete ausfahren muss und deshalb Briefe nicht zustellt, ist dann Teil meiner Vergötterung von Prime?

Dass Sie einen anstrengenden Job haben und nicht genug verdiente Achtung bekommen, hat hier niemand bestritten.

Sowas ist mir auch schon passiert. Ich musste die Hausordnung durchsetzen und bin dafür von Gutmenschen angezeigt worden, die nicht kapieren wollten, dass ein Bahnhof oder Einkaufsmarkt nun mal nicht "Öffentliche" Flächen, sondern private Grundstücke sind.

Es würde nur 1 Stunde im Sozialkundeunterricht kosten, den Unterschied zwischen "Haus- " und "Landfriedensbruch" oder "Besitz" und "Eigentum" zu vermitteln.

Wenn Sie das Gefühl haben, für Ihre Arbeit nicht ausreichend gewürdigt zu werden, entschuldige ich mich dafür.

Aber die einzige Blase, in der ich lebte, befand sich im Bauch meiner Mutter und diese verließ ich bei meiner Geburt.

Also zweifeln Sie bitte nicht länger an meiner Lebenserfahrung und stellen Sie mich nicht mehr als verbohrten Zyniker hin, der alles besser zu wissen glaubt als ein Experte wie Sie.

Ich bin froh, nicht aufs 9-€-Ticket und die Bahn generell angewiesen zu sein. Im Abstand von Jahrzehnten weiß ich selbst, welche Abenteuer mit DR und DB man mit Anfang/Mitte 20/30 man noch ertragen konnte. Im fortgeschrittenen Alter bestünde da eher das Risiko für einen Herzinfarkt/Schlaganfall/Nervenzusammenbruch.
Gehard Gösebrecht
13.08.2022, 11.46 Uhr
Drei Wochen noch
Dann ist wieder Schluss mit lustig.
Dann greift die soziale Marktwirtschaft wieder völlig unsozial zu.
Mancher bleibt vielleicht auf dem Bahnsteig zurück und mancher reißt in ohnmächtiger Wut die Zapfpistole aus dem Tankstutzen, weil eine gewisse Schmerzgrenze erreicht ist.
Dann wird es schon fast zur Nebensache, dass einige Stellwerke zwischen Erfurt und Sondershausen nicht arbeiten, weil wegen Nachschulung geschlossen.
Für solche Taten wären die Verantwortlichen bei der damaligen RBD Erfurt für viele Jahre nicht in Uniform gesehen worden.
(Höchstens mit gelben Streifen am schwarzen Arbeitsanzug)
Man stelle sich das mal vor als Meldung an den damaligen Verkehrsminister.
"Wie konnten unsere Transportaufgabe im sozialistischen Wettbewerb nicht erfüllen, weil die betroffenen Mitarbeiter alle ohne Ersatz auf Schule geschickt wurden.
Demzufolge kam der Personen- und Güterverkehr vollkommen zum erliegen.
In etlichen Betrieben am Rande der Strecke kam die Produktion wegen Mitarbeitermagel auch zum erliegen."
Mit soz. Grüßen Müller-Meyer-Schulze RBD Erfurt
Ja da wäre dann erst einmal Schluss mit lustig.
Aber in der Marktwirtschaft mit vielen privaten PKW 's, deren Fahrer bereit sind selbst bei Benzinpreisen jenseits der 2,50 Euro noch brav jeden Tag lange Strecken zur Arbeit zu fahren, kann man auch über Wochen Bahnstrecken in Nordthüringen einfach mal zumachen.
Das müsste man mal in Berlin oder Frankfurt/Main bei der S-Bahn machen.
Das wäre ein Spaß!
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