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So, 17:28 Uhr
28.08.2022
Hinweise der Verbraucherzentrale

Geschickter Grundriss spart Heizenergie

Trifft Sonneneinstrahlung auf Fenster, heizen sich die Innenräume auf. Geschickt genutzt, können diese sogenannten solaren Gewinne in der kalten Jahreszeit Heizenergie einsparen. Die Verbraucherzentrale Thüringen erklärt, wie das funktioniert...

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Nach Süden gerichtete Fenster empfangen die meiste Sonneneinstrahlung. „Die verglaste Fläche sollte aber nicht mehr als 30 Prozent der gesamten Südfassade betragen, sonst wird es im Sommer zu heiß. Außerdem brauchen die Fenster einen sommerlichen Wärmeschutz”, rät Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Die optimale Zahl, Größe und Ausrichtung von Fenstern wird meist rechnerisch ermittelt, um das beste Verhältnis von Wärmegewinnen und Wärmeverlusten zu erzielen.

Raumplanung an der Sonne orientieren
Auch eine passende Raumplanung ist wichtig. Die Sonnenwärme kann am besten genutzt werden, wenn Wohn- und Kinderzimmer im Südteil des Hauses liegen.

„Räume, die im Winter mit niedrigeren Temperaturen auskommen, sollten hingegen Richtung Norden platziert sein. Das gilt für Schlafzimmer und Küche, aber auch für den Eingangsbereich und die Treppen”, so Ramona Ballod.

Wärmegewinne durch Wintergärten
Auch Wintergärten können – sofern richtig konstruiert – in den Übergangszeiten solare Gewinne erzielen. Die einstrahlende Sonne heizt den Raum auf. Allerdings sollten in Wintergärten keine Heizkörper installiert sein.

„Außerdem sollte der Wintergartenbereich durch eine dichte Tür und einen massiven Wandbereich von der beheizten Wohnfläche abgetrennt sein. Andernfalls kann ein Wintergarten auch den Energieverbrauch erhöhen”, rät die Expertin.

Ein Wintergarten, der nach Süden ausgerichtet ist, überhitzt im Sommer schnell und muss deshalb eine wirksame Außenverschattung haben. Nach Osten und Westen ausgerichtete Wintergärten brauchen seitliche Verschattungsvorrichtungen. Der Nachteil: Die Aussicht geht zumindest zeitweise verloren.

„Durch geschickte Kombination von Ausrichtung und Gartenplanung lässt sich dieses Problem aber beheben”, sagt Ballod.

Fragen zur Neubauplanung sowie zu allen Bereichen des Energiesparens im Alt- und Neubau beantworten die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Thüringen. Termine für eine persönliche Energieberatung können unter Tel. 0800 809 802 400 oder 0361 555140 (kostenfrei) vereinbart werden.
Autor: red

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Kommentare
Kama99
28.08.2022, 21:44 Uhr
Gute Idee ...
wer bezahlt mir die Umbaukosten??? Wer solche Maßnahmen vorschlägt, wohnt wahrscheinlich in Häusern die vom Steuerzahler bezahlt werden.
Psychoanalytiker
29.08.2022, 11:23 Uhr
So wie Kama99 sehe ich das auch ...
... unsere neuen "Energieberater", die uns nun darüber ideologisch informieren müssen, wie wir im kommenden Winter nicht frieren brauchen, brauche ich nicht. Waschen mit Waschlappen statt duschen, ein zwei drei, vier Decken umwickeln, Zimmer so aufteilen, dass die Sonne bei Schneesturm die Zimmer aufheizen kann, Raumtemperatur unter 20 °C abkühlen lassen, alles Spinnereien, die aufkommen, wenn man keine Ausbildung, politische Ahnung und keine Ideen hat, oder in Panik verfällt.

Macht etwas, dass Putin "überredet" wird, wieder genug und preiswert Erdgas zu liefern, dann brauchen wir (vielleicht) keine dummen Ratschläge mehr .... .
emmerssen
29.08.2022, 12:17 Uhr
Zum Thema Putin
Jeder Krieg lässt sich durch geschickte Diplomatie verhindern und auch beenden. Leider tritt unsere Regierung hier von einem Fettnapf in den nächsten. Waffen liefern und nach Sanktionen schreien, dann aber jammern wenn Russland kein Gas oder Öl mehr liefert. Lieber wird das eigene Volk zur Kasse gebeten. Fangt endlich an miteinander zu reden und lasst euch nicht von der korrupten Ukraine erpressen.
free Gigi
29.08.2022, 13:47 Uhr
Diplomatie
ich wiederhole mich gern:
"Die Feder ist mächtiger als das Schwert."

Und nochmal: Ja, Russland hat völkerrechtswidrig die UA überfallen! Aber auch Russland verliert viele Männer, Väter, Menschen welche sicherlich lieber in Frieden hätten leben wollen. Und nein, weitere Eskalation durch Waffen ist nicht ok.
Was wenn ausgerechnet durch einen dt. Panzer ein AKW getroffen wird und es zum GAU kommt?
bleibtmalfeinineurer
29.08.2022, 14:26 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Psychoanalytiker
29.08.2022, 16:49 Uhr
Apropos d...
... Was gefällt den "Berufs-Daumen-runter-Gebern" meiner und ähnlicher Kommentare denn schon wieder nicht ?

Dass wir von offenbar dummen (Schul- Berufs- und Studienabbrecher) Politikern den Ratschlag bekamen, uns statt zu Duschen mit dem Waschlappen zu waschen (was eher "Dreckschweine" favorisieren), oder dass wir uns vor der Kälte mit einhüllen in mehrere Decken schützen sollen, oder dass wir alles unternehmen sollten, preiswertes und viel Gas von Putin zu bekommen, oder tut sich hier wieder eine GRÜNE Fraktion zusammen, die Realitäten einfach nicht wahrhaben wollen. Wenn selbst "Spitzenpolitiker" der GRÜNEN Realisten werden, sollte dies doch auch bei deren "Untertanen" möglich werden ... .

Schreibt es auf, was falsch ist ! Ich möchte dieses, sich selbst vernichtende, Land bzw. dessen Einwohner einfach wieder verstehen ... .
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