nnz-Faktencheck zur Habeck-Äußerung (Achtung! Satire!)
Darf ein Minister nicht mehr die Wahrheit sagen?
Was ging da diese Woche für ein Aufschrei durch unsere Bundesrepublik, nur weil der Wirtschaftsminister im Fernsehen mal die Wahrheit gesagt hat? Robert Habeck gilt immerhin als der beliebteste Politiker Deutschlands. Auch wenn das etwas erstaunlich ist, beweist es doch, wie viele gestandene Mütter unser Vaterland immer noch hat, die sich ihn zum Schwiegersohn wünschen…
Dieser sympathische, stets kumpelhafte, ohne Frühstück dauernd herumgefahrene und unverbindlich-locker sprechende Superminister erklärte in einer Talkshow seiner Wahl, dass es nicht zur Insolvenz ganzer Branchen kommen müsse, wenn die einfach aufhörten zu arbeiten. Ich kann mir vorstellen, daß bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren, sagte er wörtlich.
Verschwörungstheoretische Putin-Trolle und Freiheits-Schwurbler empörten sich sofort in den öffentlich nicht kontrollierbaren Medien und sozialen Netzwerken gegen den Menschen, der uns einst mit seinem Verzicht so selbstlos davor bewahrt hat, Frau Baerbock als Kanzlerin ertragen zu müssen.
Das Gerücht machte die Runde, es wäre gar nicht Habeck im Studio gewesen, sondern als Teil der feindlichen Desinformation und Propaganda ein russischer Schauspieler, der ebenfalls unrasiert und ungekämmt dem Liebling der Nation zum Verwechseln ähnlich sähe und die deutsche Regierung hätte kompromittiert werden sollen. Andere behaupteten, es wäre nur ein Synchronisationsfehler aus dem Plattdeutschen gewesen und der Bundesminister für Gastwirtschaften und Klimakatastrophen hätte eigentlich gesagt: Mantje, mantje, Timpe te, Buttje, Buttje in der See. Doch auch dieser fiese Versuch, den Anführer der grünen Gesellschaftstransformation zu diskreditieren schlug fehl und wurde vom Collectivo Correcctivo als Fakenuss erkannt.
Aber was war eigentlich passiert? Robert Habeck bestritt in gesetzten Worten, dass Firmen in die Insolvenz gehen müssten, nur weil sie nicht mehr produzierten. Die nnz hat diese Behauptung einem Faktencheck unterzogen und kann die Richtigkeit der von Habeck geäußerten Weisheit hier anhand folgendes Beispiels absolut bestätigen.
Drei Thüringer Brauereien (Worbis, Apolda, Saalfeld) stellen derzeit ihre Produktion ein wegen fehlendem CO2 und auch weil ihnen ein bisschen Geld für die Energierechnung fehlt. Sie werden also ihre nicht produzierten Produkte auch nicht transportieren müssen. Und weil es bald kein Ad Blue mehr gibt, diese flüssige Harnstofflösung, die zum Betrieb der Diesel-LKW zur Reduzierung der Stickoxidemissionen in Deutschland vorgeschrieben ist, und weil die Laster deshalb nicht mehr fahren dürfen, wird es ohnehin keine Biertransporte mehr geben.
In der weiteren Lieferkette merkt also niemand, dass kein Bier mehr produziert wird. In den Regalen der Supermärkte kommen keine Kästen mehr an, in den Kneipen keine Fässer. Und selbst wenn es das Problem mit den LKWs nicht gäbe, wird schon bald der Supermarkt geschlossen sein wegen permanenter Cyber-Angriffe russischer Hacker, die zu wiederholten Blackouts führen. Die Kneipen sind dann schon lange zu, denn pünktlich im Herbst schlägt die nächste noch gefährlichere Monster-Corona-Welle zu, was leider zu Lockdowns führen wird. Sollte die neue Virusvariante aus irgendwelchen Gründen unerwartet doch ausbleiben, werden die Kneiper wohl so schlau sein und aus Energiespargründen von selbst ihren Betrieb vorübergehend einstellen. Das ging ja schließlich in den letzten beiden Wintern auch! Wenn jetzt alle Beteiligten die Füße still halten und beispielsweise mit den in Standby-Position abwartenden Mitarbeitern der letzten drei deutschen AKWs bei Kerzenschein eine Runde Skat spielen, ist niemand bis zum April insolvent.
Einen Insolvenzantrag hätte ohnehin keiner in irgendeiner eiskalten Behörde lesen können bis dahin, weil die Computerprogramme durch das unkontrollierte Herunterfahren bei andauernden Blackouts zerstört sind.
Wenn im Frühjahr wieder mehr Sonne scheint und der Wind weht und die Computer hochgefahren werden können, hatten die Brauereien den ganzen Winter einen niedrigen Energieverbrauch, weil sie ja nicht produzieren mussten. Es lässt sich bei den ständig steigenden Preisen auf dem Energiesektor kaum abschätzen, was die in dieser Zeit sparen werden, diese Glückspilze!
So war das vom Minister gemeint, als er sagte, Blumenläden und Bioläden wären da vielleicht betroffen. Denn die sind ja dann nicht gleich insolvent, nur weil sie mal monatelang nichts verkauft haben. Das bisschen Miete, Löhne, Steuern und sonstige Abgaben werden die ja wohl stemmen können. Müssen sie halt den Gürtel etwas enger schnallen. Die Beschäftigten bleiben den Winter über zu Hause und leben vom Ersparten. Viel Geld ausgeben können sie in dieser Zeit ohnehin nicht, denn alles, wo man gern mal hingehen würde ist geschlossen, in den Supermärkten befinden sich kaum Waren und weil Hakle Pleite ist, braucht auch kein Klopapier mehr gehamstert zu werden. Es gibt gar keins mehr. Außerdem könnten in den kurzen Phasen der Anti-Blackout-Zeit ohnehin nicht alle Kunden bedient werden.
Und spätestens dann stellen wir fest, der Herr Habeck hatte Recht: Keiner ist insolvent. Und er selbst ist auch gar nicht zurückgetreten, er hat nur eine Weile nicht regiert. Wenn wir viel Pech haben ist dann im Frühjahr schon der Russe heimlich durch die jungfräuliche Nordstream2-Pipeline nach MeckPomm gekrochen, um dort… Ja, was eigentlich? Was soll er da wollen? Da fällt mir jetzt gerade kein Grund ein. Aber ich bin sicher, auf eine Antwort dieser fiktiven Frage brauchen wir nicht mehr lange warten. Das werden uns demnächst in einer Talkshow Robert Habeck, Herr Selenski oder Frau Baerbock fachkundig und in einfacher Sprache erläutern, warum wir durch Eiszapfen an der eigenen Nase und unermüdliche Waffenlieferungen der Welt den Frieden bewahren werden.
In meiner Verehrung für unseren Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister, der ja nicht nur irgendwie von Kühen und Schweinen kommt, sondern auch Kinderbücher verfasst haben soll, durchblätterte ich meine alten Kinderbücher. Mir fiel der Struwwelpeter in die Hand, ein heute vielleicht nicht mehr ganz wokes Werk, über dessen Verbot längst nachgedacht werden sollte. Hier fand ich die Geschichte vom fliegenden Robert. Seitdem habe ich ein neues Lieblingszitat, das ich gern vor mich hinmurmle:
Seht! den Schirm erfasst der Wind,
Und der Robert fliegt geschwind
Durch die Luft so hoch, so weit
Niemand hört ihn, wenn er schreit.
Olaf Schulze
Autor: osch
Kommentare
Ra1n3R
11.09.2022, 15:25 Uhr
Das Wort zum Sonntag,
es lebt! Danke, auch wenn die genannten Probleme eher zu einem finsteren Gesichtsausdruck verleiten. Die Art der Beschreibung hat mir noch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Wer die Karre aus dem Dreck ziehen kann weiß ich leider nicht. Hier wird mir in allen Parteien einfach zu viel taktiert. Es gibt sehr gute Einzelvorschläge aus allen Parteien und von vielen Sachverständigen außerhalb dieses Politzirkusses, nur leider wollen Verantwortliche keinen Meter von ihren Entscheidungen abrücken.
Man kann vieles gewiss eine zeitlang nur noch mit Humor ertragen, aber die Grenze des zur Wut ist leider nicht weit entfernt. Hoffentlich besinnen sich einige noch vorher, bevor diese überschritten wird.
Schönen Sonntag allen noch! :-)
grobschmied56
11.09.2022, 16:21 Uhr
Wenn Herr Habeck jetzt zurücktritt...
... dann ist seine Karriere nicht beendet - i wo! Erkann nur vorübergehend keinen Bockmist mehr verzapfen!
Manni
11.09.2022, 18:22 Uhr
Danke
Vielen Dank Herr Schulze. Das ist eine gelungene Satire. Braucht man nicht zu kommentieren. Auch wenn die heutige Situation in diesem Land so traurig und zur Zeit nicht optimistisch ist, kann man über die Nichtskönner und Groß..... in der "Traumregierung" lachen.
A.Tölle
11.09.2022, 18:35 Uhr
Schuster bleib bei deinen Leisten
Unser Wirtschaftsminister ist vielleicht ein guter Philosoph und Kinderbuchautor. Aber was er in Sachen Wirtschaft zum Besten gibt, ist eines Wirtschaftsministers unwürdig. Es zeugt immer wieder davon, dass er von Wirtschaft "Null" Ahnung hat. Dass ein Unternehmen auch Kosten hat, hat er scheinbar noch nicht gehört.
Er ist leider wie das gesamte Kabinett eine Fehlbesetzung. Ihn kann nur noch unsere verhinderte Kanzlerin toppen.
Wann zählen endlich nicht nur in der Wirtschaft Abschlüsse und Zertifikate?
HeiKev
11.09.2022, 18:45 Uhr
Das ist eben der Unterschied zum Schulze
der Habeck sagt die Wahrheit und die Leute mögen ihn dafür. Der Schulze sagt...
Mehr darf ich hier leider nicht schreiben.
Blautanne
11.09.2022, 18:49 Uhr
Im besten Deutschland aller Zeiten
Wir haben nicht nur das beste Deutschland aller Zeiten, sondern auch die klügste Regierung aller Zeiten!
Nur weil Habeck Wirtschaftsminister ist, muss er ja nicht gleich wissen, was Insolvenz bedeutet. Er ist jedenfalls nicht inkompetenter auf seinem Gebiet, als Lauterbach, Baerbock, Lambrecht, Lindner, Faeser, Roth und Buschmann auf jeweils ihrem Gebiet.
Schöner Text! Mal was zum Schmunzeln, nach der Schockstarre beim Blick auf die neuen Gasabschläge ab Oktober.
Aber niemand wird ja allein gelassen, also einfach die Rechnung an Herrn Scholz schicken, er hat es ja versprochen!
Und nochwas für alle die so einem Gelaber glauben schenken, dass unsere Freiheit und Werte in der Ukraine verteidigt werden - unsere Werte und unsere Freiheit werden ausschließlich hier verteidigt, nirgends anders. Das ist nicht UNSER Krieg.
Ich bin sehr dafür, dass Deutschland auf diplomatischem Wege hilft, diesen sinnlosen Krieg zu beenden, aber alles was gerade getan wird, mit Waffenlieferungen und Sanktionen wird uns noch gewaltig als Bumerang um die Ohren fliegen.
Leser X
11.09.2022, 19:19 Uhr
Aber die "Erlösung" naht
Mein politischer Instinkt orakelt mir: Sowohl Habeck als auch die anderen Krisenverstärker im Grusel-Kabinett werden uns allzu lange nicht mehr ärgern. Das Problem ist nur: die haben in der kurzen Zeit ein Maß an Schaden angerichtet, den zu beheben viel länger dauern wird, als ihn verursacht zu haben.
Freude
11.09.2022, 20:09 Uhr
Super - aus dem Herzen - gesprochen
Alle Worte sind das EINE, am Montag sollten wir ein NEIN auf die Straße bringen.
Trotzdem ein Super Text!
diskobolos
11.09.2022, 20:54 Uhr
Einige Fakten zur Versachlichung
1) Die Energie ist überall auf der Welt knapp und teuer geworden. Und es ist nicht nur Energie, sondern das trifft auf fast alle Rohstoffe zu. Man sehe sich z. B. die Lage in GB an.
2) Die auch daraus entstehende Inflation ist ein weltweites Phänomen, das nicht erst in den letzten Wochen entstanden ist.
3) Die Sanktionen gegen Russland wegen des Ukrainekrieges gehen nicht nur von D, sondern von der gesamten EU, ja dem gesamten "Westen" aus. Die Probleme einzelnen Politikern zuzuordnen ist ein billiger Reflex, aber Unsinn. Wären z. B. Merz und Spahn Minister, sähe es nicht viel anders aus.
4) Ob Putin ohne die Sanktionen mehr Öl und Gas liefern würde, ist völlig ungewiss.
5) Für eine andere Politik gibt es gegenwärtig in D keine Mehrheit, weder im BT noch in der Bevölkerung.
Icefire
11.09.2022, 21:06 Uhr
Die Zeit drängt!
Ich stimme Leser X zu! Die Jungs und Mädels werden in Kürze viel Zeit haben Volkshochschulkurse zu besuchen, um die geistigen Defizite auszugleichen oder gar Abschlüsse nachzuholen. Vielleicht stellt aber auch ein ordentliches Gericht so etwas wie Hochverrat am Volk fest. Abwarten. Allerdings gibt es nur noch ein sehr kurzes Zeitfenster um einen größeren Schaden abzuwenden. Aber es besteht durchaus Hoffnung, 89 ging es dann auch sehr schnell.
Ein bisschen mithelfen müssen wir, Montag 18 Uhr ist Gelegenheit dazu.
Wyatt Earp
11.09.2022, 21:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrags
P.Burkhardt
11.09.2022, 22:19 Uhr
@Discobolus...
....an Sachlichkeit sind hier die allerwenigsten interessiert.
Mich würde viel mehr interessieren, was denn genau diese Wutbürger, die offenbar die Komplexität der Zusammenhänge absolut nicht verstanden haben und von Ultra- Linken wie -Rechten in ihrer Meinung (die auf nicht vorhandenem Wissen beruht) bestärkt werden... machen würden, wenn sie die Chance dazu hätten. Was ist nur aus dieser Zeitung geworden. es gab mal eine Zeit, in der wurde hier berichtet und nicht die Meinung gebildet.... Seit ein paar Jahren scheint bei einigen Redakteuren ein regelrechter Widerwillen gegen alles eingekehrt zu sein, was eines umfassenden Blickes bedarf... Es geht immer nur dagegen, dagegen, dagegen... vollkommen egal, ob es sinnhaft ist oder nicht.
Ich bin auch nicht unbedingt ein Freund der Grünen oder von Robert Habeck... es werden zu viel Eingriffe in ein nach im Grunde naturwissenschaftlichen gesetzen funktionierendes Wirtschaftssystem propagiert. Jedoch halte ich einige Ansätze der Grünen für Richtig: Der Verbrauch der Ressourcen (CO-Emission, Flächenverbrauch, Artendiversität, uvm) hat keinen Preis und findet daher in der Kalkulation nicht statt. Von daher ist es absolut richtig, etwas grüner zu denken, Nachhaltigkeit zu leben und an die Zukunft der Menschheit zu denken (ja, das sind unsere Kinder und Enkel).
Im Moment befinden wir uns alle in einer Ausnahmesituation... die Frage ist, ob wir uns dauerhaft unter die Knute eines anderen (Russland) begeben wollen, oder selbstständig entscheiden wollen. Im ersten Fall werden wir IMMER nach Moskaus Tröte tanzen müssen (wie...ihr wollt nicht, wie wir ? okay... dann friert mal schön) im zweiten Fall müssen wir sehr wahrscheinlich mehr bezahlen... aber ich finde, das ist es absolut wert !
grobschmied56
12.09.2022, 01:45 Uhr
Tja, lieber/liebe/liebes Burckhardt...
... sie begreifen nicht so recht, woher die Wut auf Herrn Habeck und die Grünen kommt? Ich nehme für mich in Anspruch, ein Langsamdenker- und Merker zu sein. Ich denke etwa in dem Tempo, in dem ich mittels dreieinhalb-Finger - Adler - Suchsystem auf meiner Tastatur herumklimpere. Also alles andere als rekordverdächtig. Das ist wohl auch das gemächliche Tempo, mit dem viele andere Menschen meiner Generation registrieren und begreifen.
Es reicht aber vollkommen aus, um zu kapieren, was wir uns mit Habeck und seiner Gurkentruppe eingehandelt haben.
Ihr ganzes Programm zur 'Weltrettung' besteht im Grunde nur darin, uns zu VERARMEN und zu VERALBERN. Sie wollen uns an den Bettelstab bringen und obendrein noch verhöhnen.
Menschen, die Jahrzehnte ihres Lebens hart gearbeitet haben sollen auf kaltem Weg enteignet, ihrer Ersparnisse und ihres bescheidenen Wohlstandes beraubt und obendrein noch als 'Umweltsau' und 'Klimafeind' beschimpft werden.
Dafür stehen diese links-grünen Habeck-Anhänger.
Und weil es eben sehr viele alte Leute trifft, die demnächst nicht mehr wissen, wie sie sich eine lauwarm geheizte Stube und ein Margarine-Brot leisten können, gibt es eben eine zunehmende Menge an 'WUTSCHREIBERN' wie den Grobschmied.
Man erntet, was man sät.
Wer Strom künstlich verknappt, indem er diktatorisch darauf besteht, sicher und zuverlässig arbeitende Kraftwerke zu zerstören, wer mit immer neuen 'Maßnahmen' gegen eine Schnupfen-Pandemie die Währung zerstört und für Geldentwertung und Verarmung sorgt, wer Gewerbetreibende zu zehntausenden in den Ruin treibt für abgehobene 'Klimaziele' und eine aberwitzige 'Hygiene-Diktatur', der muß sich nicht wundern, wenn ihm massenhaft Haß und Verachtung entgegenschlägt.
Ich weiß nicht, wie Herr Habeck zum 'beliebtesten Politiker Deutschlands' werden konnte.
Am Tag des Denkmals kam ich mit einer größeren Zahl Menschen ins Gespräch. Kein einziger zeigte auf mein vorsichtiges Befragen hin besondere Sympathie für den Mann.
Eher schon ganz im Gegenteil.
Details der Äußerungen erspare ich mir und Ihnen. Schließlich gibt es die AGB.
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Alte Phrase. Könnte aber was dran sein.
Ich war's nicht. Ich habe DIE NICHT GEWÄHLT!
Kobold2
12.09.2022, 06:55 Uhr
Der Komplexität
Der Zusammenhänge steht das kleingeistige Ego im Wege. Ich will dies nicht, ich will das nicht, usw. Das man die letzten Jahren auf Kosten anderer gelebt hat und damit diese Schieflage geschaffen, hat interessiert nicht, ich, ich, ich ......,
Die laschen Sanktionen gegen die Krimanektion waren ja soooo schrecklich und falsch....
Das hier ist das Ergebnis, das man damals nich konsequent genug war und als Belohnung lieber noch eine weitere Pipeline baute...
Der Artikel enthält auch wieder mal einen groben Schnitzer, in dem dort für Aussenstehende suggeriert wird, das AdBlue nur in Deutschland vorgeschrieben wäre.
Dem ist mit Nichten so.
Bodo Bagger
12.09.2022, 06:56 Uhr
tja Diskobolos, um mal mit der Dolchstosslegende "Ukrainekrise" als
Ursache für die derzeitige Inflation bzw. Rezession aufzuräumen.
1.) Bereits im November / Dezember vergangenen Jahres lag diese bei 5,3Prozent, also noch weit vor dem Einmarsch der Russen in der Ukraine. Die Verteuerung der Produkte auf dem Weltmarkt und der damit einhergehende Kaufkraftverlust des Euro sind vielmehr zwei Faktoren geschuldet.
a) exzessives Geldrucken der EZB über den Zeitraum der vergangenen drei Jahre, aber eigentlich schon seit 2009
b) Fehleinschätzung der Situation bzw. zögerliches und falsches Handeln der EZB im Bezug auf die Zinsentwicklung / Anpassung der basic interest rates.
2.) Die Sanktionen gegen Russland sind derzeit eher wohl Sanktionen gegen das eigene Wirtschaftssystem. Teilnehmende Länder wie die USA und Kanada haben im Gegensatz zu Deutschland / Europa genügend kritische Rohstoffe im eigenen Land und damit einen längeren Atem. Europa hat ausser einer großen Fresse rein gar Nichts anzubieten. Wie sinnfrei besonders die Gassanktionen gegen Putler sind, zeigt sich an den Verträgen selber, die take or pay Verträge sind, sprich, Deutschland zahlt so oder so auf Basis der langfristigen Verträge. Dahingehstellt bleibt, ob Putin liefern würde, wäre NS2 verfügbar oder aber auch nicht.
3.) Nach diesem Winter bzw. dem vollen Durchschlagen der hausgemachten Energiekrise werden sich die politischen Mehrheitsverhältnisse in diesem Land sehr wohl geändert haben. Ob dies zum Guten ist, wird sich noch zeigen.
Nick Name 2
12.09.2022, 07:21 Uhr
Chapeau!
Nur mit Humor und Sarkasmus kann man die täglich bekloppter werdenden Frühstücksnachrichten noch verdauen. Danke, Herr Schulze!
Rob2000
12.09.2022, 09:52 Uhr
Deutschland
hat sich nirgends reinzuhängen.
Und das sollte sich die Regierung immer in Vordergrund halten!
Und mit waffenlieferungen sind wir schon viel zu weit gegangen!
Das hat in meinen Augen nichts mit Solidarität zutun!
Man kann nur hoffen das noch mehr die Produktion einstellen und die leute die zeit dafür nutzen um auf die Straßen zu gehen!
Es kann nicht sein...das man ein Land hilft und das eigene in den Untergang fährt, vielleicht sollten ja einige befürworter der bunten Regierung auch ihren Job verlieren...vielleicht wird dann anders gedacht. Vorausgesetzt diejenigen haben überhaupt einen Job und leben nicht vom Steuerzahler!
Wernernaumann
12.09.2022, 09:56 Uhr
Erst dachte ich
nach den ersten drei Sätzen, bin ich blöd oder war ich Monate im Koma? Aber dann fing ich an zu lächeln, dann zu grinsen und dann heftig zu lachen. Besser kann man nicht ausdrücken Kritik mit Humor rüberzubringen.Das war mal einer Regierung den Spiegel vor das Gesicht zu halten. Wir haben verbissende, ahnungslose Katstrophen gewählt, die sich nur durch Lobbyisten und gekaufte Beraterfirmen über Wasser halten . Ich hoffe das wir noch einmal die Chance haben anderen, mitdenkenden und das Wohl des Volkes am Herzen liegenden unser Vertrauen geben können, wenn es nicht schon zu spät ist.
Mister X
12.09.2022, 10:06 Uhr
diskobolos
Sie sind doch ein Mensch der sehr viel weiß? Können Sie mir vielleicht verraten, wie viel der gesamten Ackerfläche der Ukraine den Amerikanischen Unternehmen gehört? Es gibt da Spekulationen, aber Sie können uns sicher genau aufklären? Wenn Sie das ehrlich beantworten, dann wissen Sie wem der Krieg nutzt.
free Gigi
12.09.2022, 10:42 Uhr
interessant
die "Komplexität der Zusammenhänge" zu Erkennen, wird normalen Menschen abgesprochen, aber unwissenden Wirtschaftsminister(n), welcher nicht einmal die einfachsten betriebswirtschaftlichen Begrifflichkeiten beherrscht, zugesprochen???
Marino50
12.09.2022, 12:08 Uhr
Hallo Herr Schulze
Ihre Satire ist so was von SUPER. Es macht einen trotzdem traurig, dass man die derzeitige Lage nur mit Satire ertragen kann.
Dazu kommt noch, dass einige Kommentatoren Ihren Artikel überhaupt nicht begreifen. Und das macht eigentlich noch trauriger.
Wenn die Lage in unserer schönen BRD nicht so ernst wäre, könnte man sogar darüber lachen.
Danke für den Artikel. Weiter so!
Marco Müller-John
12.09.2022, 14:31 Uhr
....Doppelte Satire ?
Wenn nicht auch in diesem Fachblatt für angewandte Physik permanent gegen erneuerbare und regenerative Energien gebetsmühlenartig blauäugig gebrüllt würde, hätten die Dörfer eigenes Biogas, Windstrom und Solar- und Geothermie. Die Digitalisierung ist der Schlüssel zum Verbund von nachhaltigen Energien.
Statt die Rohstoffkriege weiter durch permanenten ungezügelten Verbrauch zu befeuern, sollte doch die technologische Klasse dieses Landes genutzt werden, den Ölkartellen, Diktatoren und Technologiebremsern den Absatzmarkt zu entziehen. Das schafft Arbeitsplätze, sichert Wohlstand und erhält den Lebensraum.
Neunspringe produziert übrigens wieder, mit fossilem CO2 !
Also wenn wir CO2 aus der Luft synthetisieren würden, könnten alle Brauerein wieder produzieren.....
Tja und Harnstoff für das AdBlue lässt sich auch nicht nur aus Erdgas synthetisieren.
Jaehaerys
12.09.2022, 14:45 Uhr
Mister X die Retourekutsche anspannen
Da Ihre sogenannten Spekulationen ja bereits vor einiger Zeit als Fake News entlarvt wurden, sind Ihre an diskobolos gerichteten Fragen womöglich argumentativ gar nicht so schwerwiegend und pikant wie Sie zu glauben scheinen.
diskobolos
12.09.2022, 15:34 Uhr
Allwissend bin ich nicht, doch viel ist mir bewusst (aus "Faust")
Ihre Anfrag an mich ehrt mich ja, Mister X, doch ich weiß es wirklich nicht.
Neulich sagte ein deutscher Unternehmer im TV, dass seine Firma in UA 30 000 ha bewirtschaftet. (Zum Vergleich: ein durchschnittlicher Bauer in unserer Gegend hatte 20 - 30 ha.)
Interessant wird das Ganze, wenn UA Mitglied der EU wird, wie es Baerbock und von der Leyen möglichst schnell anstreben. Die EU gibt nämlich mehr als 40 Prozent ihres Haushalts als Direktzahlungen an die Landwirte aus. Das kann teuer werden.
Die Frage, wem der Krieg nützt oder schadet, würde ich aber nicht an der Landwirtschaft festmachen. Da spielen ganz andere Dinge eine Rolle.
Fönix
12.09.2022, 16:43 Uhr
Die "Energiewende" hat einen ganz entscheidenden Webfehler, und zwar völlig
unabhängig von CORONA und Ukrainekrieg. Dieser Fehler ist einfach zu erklären: Das ganze System ist auf sich alleine gestellt noch lange nicht ausgereift und deswegen auch noch nicht marktfähig. Trotzdem hat sich die Politik befleißigt per Gesetz bewährte Technologie viel zu früh auf das Abstellgleis zu schieben bzw. sogar zeitnah zu verbieten. Das ist für die Energiewende letztendlich kontraproduktiv, denn die Akzeptanz in der breiten Masse der Bevölkerung schwindet noch schneller als die Energiepreise derzeit schwindelerregende Höhen erreichen.
Mit der bei den DUNKELGRÜNEN offenbar vorherrschenden Maxime "unsere Ingenieure schaffen das schon" ist angesichts der gewaltigen Herausforderungen und einem völlig unrealistischen Zeitplan das Scheitern vorprogrammiert. Nicht ohne Grund hat ein Herr Kuhlmann, der Chef der DENA, der von Rot/Grün schon 2000 (!!!) in's Leben gerufenen Agentur für die sogenannten "erneuerbaren" Energien, in einem aktuellen Interview der Berliner Zeitung keine konkrete Aussage formulieren können, wann denn nun ausreichend Speicherkapazität für erneuerbare Energie zur Verfügung steht. Ein Auszug:
"… Die Bundesregierung macht schon sehr viel. Erstens, das Krisenmanagement ist unfassbar kompliziert. Zweitens, sie hat Gesetze zum Ausbau der erneuerbaren auf den Weg gebracht und im Bereich der Energieeffizienz erste Schritte gemacht. Ja, es reicht nicht für die neue Zielvorstellung, und viele strategische Weichen zu gesicherter Leistung, Verteilnetzeausbau, sogenannten Smart Meter,also intelligenten Zählern, müssen in den kommenden Monaten erarbeitet werden, damit wir wirklich vorankommen. Aber ich habe die starke Hoffnung: Wenn wir alle genug Druck machen, passiert es dann auch …".
Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
Selbst die prominente radikale DUNKELGRÜNE Speerspitze Carla Reemtsma, die Cousine von Luisa Neubauer und ihre engste fff-Mitstreiterin musste letzte Woche bei einer der unzähligen Labershows (ich glaube, in dem Fall war es bei Anne Will) kleinlaut zugeben, dass sie eine funktionierende Infrastruktur bei den erneuerbaren Energien (einschließlich auskömmlicher Speicherkapazitäten) frühestens im Jahr 2035 sieht.
Und was machen wir bis dahin?
Psychoanalytiker
12.09.2022, 18:45 Uhr
@ Marco Müller-John ...
... neben "Fachblättern für angewandte Physik" gibt es Fernsehshows, Nachrichtenbeiträge, Werbung (z.B. E-Autos), "Fachbeiträge" und was weiß ich noch, in denen z.B. Abiturienten ohne anschließende Berufsausbildung oder ohne abgeschlossenes Studium, oder junge Menschen mit eher utopischen Ansichten am laufenden Band erneuerbare Energien einfordern.
Generell ist dies ja nicht schlecht, sehe ich ähnlich, aber alles jammern in Bezug auf die Vergangenheit nutzt nichts, weil es ja nunmal Vergangenheit ist.
Hinzu kommt eine neue Situation, die es massiv erschweren wird, die lt. den GRÜNEN fehlenden rund 50.000 (!!!) Windkrafträder plus eine mir unbekannte Zahl fehlender Solaranlagen zu bauen.
Erklären Sie doch einmal als Energieexperte in diesem Fachblatt, wie Sie sich die Produktion dieser Energieherstellungsanlagen so vorstellen, und zwar so, dass wir nicht wieder in Abhängigkeit von uns nicht genehmen Staaten kommen.
Windräder bestehen meist aus Beton, Stahl, Glasfasern oder Kunststoffen ..., die alle sehr energieintensiv oder aus Erdöl hergestellt werden müssen. Temperaturen jenseits der 1000 °C sind dort normal.
Auch das Glas oder das Aluminium für Solaranlagen muss in Form gebracht werden und es braucht dazu ebenfalls hohe Temperaturen.
Und was sagen Produzenten von solchen Stoffen ? Sie kritisieren die Regierung, besonders Dr. Robert Habeck, und haben Angst vor Insolvenz.
Ich selbst habe ein kleines "Kraftwerk", eine Solaranlage für relativ viel Geld erworben. Wissen Sie, was die heute abgab? 10 Watt bei bedecktem Himmel zeigte die Anzeige an. Da kann ich mit viel Glück eine LED-Kerze mit betreiben. Und da scheint noch die Sonne !!
Also Herr Müller-John und ähnlich denkende. Wie stellt Deutschland solche Teile her, wie werden wir unabhängig von den "Putins" dieser Welt. Ich hätte gerne eine Antwort ...
P.Burkhardt
12.09.2022, 19:45 Uhr
Bis dahin ?
...entwickeln wir die entsprechende Technologie und verbessern die bestehende...
Bis dahin steht garantiert kein E-Auto mehr 30 Minuten oder länger an einer ladesäule, bis dahin fließt vielleicht Wasserstoff durchs Gas-Netz...Bis dahin brauchen e-autos garantiert auch keine 20kWh mehr auf 100km, lieber Fönix.
Gehen Sie mal nicht davon aus, dass es in den nächsten 10 Jahren keine Verbrenner mehr gibt und niemand mehr mit Gas heizt.
Die Energiewende ist ein langwieriger Prozess... es wird gelegentlich mal knirschen und den einen oder anderen vor Probleme stellen. (Mich z.B gerade).... aber insgesamt führt genau dieser Stress zu mehr Innovation, schnellerer Entwicklung und am Ende zu mehr Effizienz,Wohlstand und Komfort für alle. Hoffen wir, dass uns unsere Umwelt genug Zeit lässt...
Fönix
13.09.2022, 10:55 Uhr
@P.Burkhardt, ihre Probleme hätte ich gerne … Die Photovoltaikanlage
oder was immer Ihnen gerade so viel Sorgen bereitet, können sie doch von der Steuer absetzen …
Mir geht es aber noch um etwas anderes:
Zitat P. Burkhardt:
"Mich würde viel mehr interessieren, was denn genau diese Wutbürger, die offenbar die Komplexität der Zusammenhänge absolut nicht verstanden haben und von Ultra- Linken wie -Rechten in ihrer Meinung (die auf nicht vorhandenem Wissen beruht) bestärkt werden... machen würden, wenn sie die Chance dazu hätten."
So kann nur jemand sprechen, der 30 Jahre lang den Rahm abgeschöpft hat, den die politische Führung für seinen und andere Berufsstände organisiert hat, in dem sie die Menschen per Gesetz nötigt, bestimmte Dienstleistungen regelmäßig in Anspruch zu nehmen. Es ist schon komfortabel, wenn die Kundschaft einem das Geld in's Haus trägt. Damit will ich keinesfalls negieren, dass es trotzdem auch intensiver Arbeit bedarf, so einen Laden am Laufen zu halten und über die Zeit zu bringen. Aber es berechtigt nicht, sich über andere zu erheben und für sich selber einen Alleinvertretungsanspruch für das große Wissen oder gar die alleinige Wahrheit abzuleiten. Da trieft die Arroganz aus allen Knopflöchern …
Ich verstehe ihre überhebliche und zutiefst opportunistische Haltung nicht. Wenn ich Ihre Kommentare so lese, ist da durchaus auch Sachlichkeit, viel Wissen und Lebenserfahrung enthalten. Warum dann eine so einseitige Darstellung? Ihre Lebenszeit in der DDR war mit Sicherheit nicht nur grau und eintönig. Denn auch unter diesen totalitären Bedingungen gab es eine Lebenswirklichkeit mit viel Spaß und Freude.
Und das die neue transformierte Zukunft und vor allem auch der Weg dahin nur "gelegentlich knirschen" ist ja wohl nicht wirklich ihr Ernst. Seit Jahrzehnten wird zu energiewirtschaftlichen Alternativen mit Hochdruck geforscht, weil sich mit alltagstauglichen Lösungen unendlich viel Geld verdienen lässt. Ergebnisse bisher? Ausgesprochen bescheiden (Stichworte u.a. desertec, epost-Mobil). Und da wollen sie uns weismachen, dass in den nächsten 10 Jahren der ganze Globus zu großen Teilen mit grüner Energie versorgt wird? Diese Version (und nur diese wäre wirklich klimarelevant!) taugt allenfalls für romantische Tagträumer ...
Psychoanalytiker
13.09.2022, 11:35 Uhr
@ P.Burkhardt (und Marco Müller-John) ... mal so ganz nebenbei ...
... so ungefährt 50, 60 Jahre ist es her, da lernte ich, dass Deutschland gerne mit Wasserstoff "arbeiten" würde. Aber schon unter "Adolf" klappte die Produktion schon nicht so, wie man es sich vorstellte. Und die Dichtungen (na gut, es ist über ein halbes Jahrhundert her) waren wohl auch nicht das "Non Plus Ultra" für den wenigen Wasserstoff von damals, und hielten weder lange noch wirklich gut.
Wenn ich die Medien so aktuell verfolge, dann fällt mir auf, dass wir wohl immer noch nicht Wasserstoff in den erforderlichen Mengen selbst herstellen können. Und wenn ich an Wasserstoff denke, fällt mir nur die abstürzende und lichterloh brennende "Hindenburg" ein.
Zugegeben, ich bin kein Chemiker, aber wenn wir dieses Gas einsetzen wollen, sollten wir es hier auch in großen Mengen produzieren können, und nicht wieder in Abhängigkeiten (selbst Kanada nicht) begeben ... .
Ach so ... Herr Müller-John ... ich würde sehr gerne Ihre Sicht der Herstellungsmöglichkeiten von Windmühlen unnd Solarzellen mal hier niedergeschrieben sehen. Vielleicht denke ich zu quer und zu weitsichtig. Ich lasse mich gerne auf die Ideen anderer ein.
geloescht.20250302
15.09.2022, 20:08 Uhr
Und als nächstes Bonmot bitte...
...eine Glosse über die Nichtministerin und trotzdem Anti-Demonstrationshetzerin Ricarda Lang!
Stoff und was sich darunter verbirgt bietet sie ja auch genug für einen Dorfschulzenschen Monatsrückblick ;)
Los, trau Dich Olaf!
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