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Do, 09:45 Uhr
15.09.2022
Stiftung Warentest hat nachgerechnet:

Wasser sparen beim Duschen spart am meisten

Mit vielen kleinen Tricks lassen sich Strom- und Heizkosten um über Tausend Euro im Jahr senken. Welche Spartipps tatsächlich etwas bringen und wie viel Ersparnis insgesamt dabei herauskommt, zeigen die Berechnungen und Analysen der Stiftung Warentest. Die Beispielfamilie kommt im Jahr auf eine Ersparnis von 1074 Euro...

Dusche (Foto: PublicDomainPictures auf Pixabay ) Dusche (Foto: PublicDomainPictures auf Pixabay )
Da, wo am meisten verbraucht wird, lässt sich auch am meisten sparen: beim Duschen und beim Heizen. Die dreiköpfige Beispielfamilie steigt auf einen Sparduschkopf um. Durch ihn laufen nur noch 7 anstatt 14 Liter pro Minute. Die Duschzeit wird zusätzlich um ein paar Minuten verkürzt. Insgesamt spart das im Jahr 2633 Kilowattstunden Strom. Jeder duscht noch ein Grad kühler und die Familie kommt mit diesen Maßnahmen auf eine Ersparnis von 707 Euro im Jahr.

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Um die Heizkosten zu senken, setzt die Beispielfamilie programmierbare Thermostate ein. Nachts und wenn niemand zu Hause ist, wird die Temperatur gedrosselt. Durch eine zeitweise um 4 Grad niedrigere Temperatur sparen sie 7 Prozent der Heizkosten und damit etwa 95 Euro. Diese Umstellung lohnt sich in einer ungedämmten Wohnung noch mehr als im isolierten Neubau. Zusammen mit weiteren Maßnahmen, wie die Nutzung des Ökoprogramms der Waschmaschine und das Backen mit Umluft, spart die Familie schließlich 1074 Euro im Jahr.

Weitere Spartipps und die Berechnungen finden sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/energiesparen.
Autor: psg

Kommentare
Ra1n3R
15.09.2022, 11.50 Uhr
Die Ratschläge
sind OK und den meisten auch sicher bekannt. Wer allerdings schon seit vielen Jahren o.g. Mittel im Einsatz hat, wird nur über die Dauer (Duschen, bzw Wasserentnahme allgemein) und die Reduzierung von Temperaturen noch etwas einsparen können. Da sehe ich im Ergebnis der Beispielfamilie dann allerdings geringere Zahlen.

Nicht zu vergessen sind die Anschaffungskosten (die fehlen in der Berechnung leider auch), die sich erst mittel- / langfristig amortisieren.

Bei der Anschaffung auch bitte aufpassen. Momentan wird der Markt auch mit viel "Schrott" geflutet und von einigen ausgenutzt. Immer vor Kauf genauer hinschauen, ob da nicht die negativen Berichte überwiegen und dann lieber auf ein anderes Produkt ausweichen. ;-)
Örzi
15.09.2022, 12.16 Uhr
So ändern sich die Zeiten
Früher hieß es, wer sich nicht wäscht ist ein Schwein. Heute heißt es wer sich duscht ist ein dummes ... .
Gehard Gösebrecht
15.09.2022, 15.48 Uhr
Der beste Tipp ist...
Sich nicht mit jeden und allen auf der Welt anlegen und Streit anfangen.
tannhäuser
15.09.2022, 16.22 Uhr
Einfach auf den Blackout warten...
...dann haben sich die Themen Strom- und Wassersparen sowieso erledigt.

Wer glaubt, dass dass Wasser unbegrenzt in den Rohren "gespeichert" wird und auch ohne Strom bis zum Sankt Nimmerleins-Tag die Hähne und Klospül-Kästen mit Hilfe der bis nach Stockwerk 8 reichenden Schwerkraft fühlen füllen wird...Viel Spaß beim Aufwachen im eigenen Gestank und der Exkremente für die Ukraine!

Als Amazon-Prime-Kunde bekomme ich jetzt dauernd Werbemails für Campingklos. Warum wohl?
grobschmied56
15.09.2022, 19.21 Uhr
Wo die wackeren 'Sparfüchse' hinwollen, da komme ich...
... schon lange her. Nicht um die 'Welt zu retten' - einfach nur aus Zwang. Mit einer Minirente, die jedem linken oder grünen Landtagsabgeordneten ein empörtes Wutgebrüll abnötigen würde, wenn man sie ihm als Einkommen zumutete.
In gewisser Weise kann ich mich ganz gut mit Frau Schlesinger (eh. Intendantin beim RBB) vergleichen. Unsere Einkommen sind fast identisch. Mit einer klitzekleinen Einschränkung:
Das, was die Frau Schlesinger in einer 5-Tage-Woche harter und verantwortungsvoller Tätigkeit u. a. in ihrem Audi A8 mit Chauffeur und Massagesitz erschuften mußte, dieses Einkommen muß bei mir ein ganzes Quartal reichen.
Also drei Monate. Ist das Sozialneid? Klares Jein!
Ich hab ja noch meinen Schatz! Eine wunderbare, kluge und gebildete Frau.
Zusammen sind wir stark. Auch finanziell.
Richtig Sorgen mache ich mir um einige Nachbarinnen. Alleinstehende Frauen, teils jung mit Kind, teils alt, ohne Partner. Die hatten oft nur prekäre oder Mini-Jobs. Teilzeit, mies bezahlt, was kann da für Rente oder Stütze bleiben?
Diese armen Frauen sind die richtigen Verlierer der galoppierenden Inflation. Auf die armen Luder wird es wie blanker Hohn wirken, wenn hier mal eben 50 Millionen für 'GEFLÜCHTETE' bereitgestellt werden oder die stinkreiche quengelige Reemtsma-Enkelin ein 'SONDERVERMÖGEN' von lumpichten 100 Milliarden fürs 'KLIMA' fordert. Vom deutschen Steuerzahler. Also auch von meiner alleinstehenden Nachbarin, die demnächst in Wintermantel und Decke gehüllt in ihrer ungeheizten Stube die neuesten Errungenschaften unserer Klimajugend bei ARD und ZDF bewundern wird.
Oder auch nicht.
Das ist der eigentliche Skandal in unserer Gesellschaft. Millionen alter einsamer Menschen, die mit kümmerlichen Mitteln ihr Dasein fristen müssen, haben keinerlei Lobby!
Die sind halt Oma, Klima-Sau und wählen nicht die Grünen.
Also, alles Nazis!
Um die kümmert sich dann eben auch keine NGO, kein schmusiger gefühlvoller Staatsfunker. Keine Anja Reschke, kein Georg Restle.
Im Nu
15.09.2022, 20.51 Uhr
Jeder vernünftige Mensch...
....spart schon länger Strom und Gas/Öl, weil es das bislang auch nicht umsonst gab. Beim kurzen Duschen beschleichen mich jedoch inzwischen Zweifel, ob es für die Abwasserrohre nicht schädlich ist, wenn die gar nicht mehr ausreichend durchgespült werden....schafft man sich damit nicht neue Probleme?
diskobolos
15.09.2022, 22.22 Uhr
Sie reizen immer mal wieder zum Widerspruch, Grobschmied
Ihr Mitgefühl für Bedürftige ehrt Sie. Aber müssen Sie alles miteinander verquirlen? Natürlich gibt es arme Leute in D. Und das ist wahrlich keine deutsche Besonderheit der Gegenwart. Das dürfte zur Herrschaftszeit Ihres Lieblingskanzlers Schmidt nicht besser gewesen sein. Im Gegenteil, es gibt heute viele Sozialleistungen, die es früher noch nicht gab, wie Grundrente und Mütterrente. Arme Alte nun gegen arme Flüchtlinge auszuspielen ist sicher nicht die Lösung. Steuern zahlen bekanntlich beide Gruppen kaum, da das "Existenzminimum" in der Einkommenssteuer freigestellt wird.

Auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz zu verzichten, hilft auch nicht. Es verschiebt die Probleme nur in die Zukunft und schadet den Armen wie den Reichen. Dass sich die junge Generation dagegen wehrt, halte ich für sehr berechtigt. Ich weiß nicht, ob Sie Kinder und Enkel haben. Falls ja, dann schreiben Sie Ihre Gedanken zur Energiepolitik mal in einen Brief an sie auf, den sie in 30 Jahren lesen sollen. Die wissen dann wenigstens, woran es lag, wenn die Erde in wenigen Jahrzehnten kaum noch bewohnbar ist.

Ihr ständiges Gejammer, dass Leute mit Ihrer Meinung als Nazis oder Rechtsextreme bezeichnet werden, kann man wirklich nicht ernst nehmen. Die logische Umkehrung ist aber wahr: Rechtsextreme werden Ihnen in vielen Aussagen zustimmen.
Gehard Gösebrecht
16.09.2022, 10.17 Uhr
Nö Im Nu
Ist für die Abwasserrohre nicht schädlich, weil das Durchspülen übernimmt die Waschmaschine.
Selbst bei Kurzprogrammen wird immer eine gewisse Menge an Wasser abgepumpt, sodass da sich eigentlich nichts zusetzen kann.
Die Überbleibsel von der Spardusche gehen dann mit durch.
Oder Duschen Sie sich mit dem Wasservolumen einer Kaffeetasse?
tannhäuser
16.09.2022, 11.42 Uhr
Herr Gösebrecht...
Was für ein perfekter Hausmann!

Hätte meine Frau nicht schon mich eingefangen, wären ihre Wahl auf Sie Waschteufel gefallen ;)

Diese ganzen Tabs taugen nur, um die Waschmaschine vor Verkalkung zu schützen, was wirklich sinnvoll ist.

Den Kretschmannschen Waschlappen sollte man natürlich nach tausendmaligem Gebrauch ebenso wie Windeln oder Verbandszeug nicht im Klo entsorgen.
Gehard Gösebrecht
16.09.2022, 17.01 Uhr
So ist das
Da ist er wieder, der berühmte Waschlappen.
Er ist genauso berühmt geworden wie das kalte Wasser und das Thermostat.
Das letztere wird wohl noch traurige Berühmtheit durch befohlene Nichtbenutzung bei Temperaturen über 17 Grad erreichen.
Ach war das schön zu Zeiten der Braunkohle.
Bei gefühlter Kälte wurde einfach mittels eines Brandbeschleunigers (Die leergelesene Zeitung "Das Volk" und ein wenig Holz) die nötige Temperatur erreicht um die Braunkohlebriketts im eigenen Ofen zu entzünden.
Und das alles ohne Zwang und Bevormundung.
Aber da waren auch die Rauchschwaden der vielen Schornsteine und die brennenden Metallmülltonnen aus dem VEB Thale.
Und die qualmenden Trabbis und Wartburg.
Wo waren überhaupt die Suppenküchen und Sozialämter?
Es ist einfach zu lange her.
Ich kann mich nicht mehr erinnern.
tannhäuser
16.09.2022, 19.06 Uhr
Nun ja.. .
...es gab 1986/87 auch einen so genannten Kältewewinter, bei dem uns auf dem Flugplatz der OHS (Offiziershochschule) Franz Mehring zwar in den Baracken die Heizungen eingefroren sind, aber in die Braunkohle wurden nur Uffze geschickt.

Damals lief irgendwann in der Nacht "Steiner-Das Eiserne Kreuz" und der neue Armeegeneral Kessler wollten dem Gefreiten Tannhäuser dann doch nicht die sozialistische Wärmeversorgung anvertrauen ;)
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