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Do, 08:15 Uhr
09.02.2023
Worbiser Hallenbad

Die „Wipperwelle“ schließt für immer

Wie die Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis bereits mitgeteilt hat, musste das Worbiser Hallenbad „Wipperwelle“ wegen eines schwerwiegenden Defektes an der Lüftungsanlage für das Schul- und Vereinsschwimmen sowie den Reha-Sport geschlossen werden...

Die Wipperwelle schließt für immer (Foto: Stadt Leinefelde-Worbis) Die Wipperwelle schließt für immer (Foto: Stadt Leinefelde-Worbis)


Inzwischen wurde der Schaden näher begutachtet. Nach Rücksprache mit den Fachfirmen steht fest, dass eine Reparatur nicht ohne Weiteres möglich ist, da die benötigten Ersatzteile für die Lüftungsanlage nicht mehr erhältlich sind.

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Ein Nachbau der Teile jedoch würde erstens unverhältnismäßig teuer werden und zweitens auch viel Zeit beanspruchen. Die Stadtverwaltung hat daher entschieden, die „Wipperwelle“ endgültig und für immer zu schließen. Den Schulklassen, Vereinen und Rehakurs-Teilnehmern sollen entsprechende Zeiten im Leinefelder Leinebad eingeräumt werden.

Die Schließung erfolgt auf der Grundlage eines Stadtratsbeschlusses vom 27. September 2021, in dem es heißt, dass die Stadträte dem Verkauf der Wipperwelle unter der Bedingung zustimmen, dass der Erwerber sich verpflichtet, die Wipperwelle für den Schul- und Vereinssport mindestens noch fünf Jahre zu erhalten, soweit der Zuschuss der Stadt gesichert ist und zu hohe Reparaturkosten nicht entstehen, die einen fortgesetzten Betrieb unverhältnismäßig machen. Letzteres ist nun aber leider eingetreten.
Autor: red

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Kommentare
Lifeld
09.02.2023, 23:20 Uhr
Geschafft!
Fast 20 Jahre hat es gedauert, von der Ächtung bis zum Gnadenstoß.
Das war ein langes Leiden mit einem „tollen“ Image nach außen. Nun ist Schluss mit manipulierten Zahlen, unterlassener Pflege, bizarren Schilderungen und peinlichen Erklärungen. So ein Bad, 1961 erbaut, 1997 saniert, im ersten Schritt für nur 1,3 Mill. DM, mit innovativer Energieversorgung, geringsten Unterhaltungskosten, in der Ausrichtung durchdacht, mit Freianlage zur Sommernutzung, angeschlossen an Fitnessbereich, Saunen, Spielplatz, Jugendhaus, Stadion und Schulcampus, günstig erreichbar an der Ringstraße der Kleinstadt mit Bushaltestelle und Parkplätzen, so ein Bad schließt man nicht, so ein Bad integriert man in ein Konzept.
Es ist zu befürchten, man wird sich noch mehrerer Dinge bedienen, die bald veraltet und verschlissen sind. Was für ein Ausverkauf.
Danke all den „Fürsorglichen“ der zurückliegenden 19 Jahre, denen die Menschen ihr Gemeingut anvertraut hatten und auch den nun in Aktion tretenden „Samariter“, die sich der „sterblichen Hülle“ annehmen werden.
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