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Mo, 09:27 Uhr
24.04.2023
Verkehrsbetriebe informieren

Das Deutschland-Ticket kommt

Das Deutschlandticket ist bei der EW Bus ab sofort als mobiles Ticket auf dem Handy erhältlich. Fahrgäste laden hierfür die App „Dein Deutschlandticket“ von Mobility Inside herunter. Sie steht kostenfrei im App-Store oder bei Google Play zum Download bereit...

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Die App generiert nach Eingabe aller erforderlichen Daten einen QR-Code auf dem Smartphone. Dieser gilt ab 1. Mai 2023 deutschlandweit als gültiger Fahrschein und kann beim Einstieg dem Busfahrer vorgezeigt werden. Das Handy-Ticket ist als kündbares Monats-Abo erhältlich.

Die monatliche Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschriftverfahren mittels Eingabe einer Bankverbindung in der App. Die Gültigkeit des Tickets beginnt jeweils zum Ersten eines Monats und gilt bis Monatsende. Bis zum 10. des Vormonats kann das Abonnement über die App gekündigt werden.
 
Die EW Bus arbeitet derzeit an der Umsetzung zur Ausgabe des Deutschlandtickets als Chipkarte. Hardwareseitig müssen dafür sowohl Chipkarten als auch Chipkartendrucker und Lesegeräte angeschafft werden. Die Drucker dienen dazu digitale Informationen auf der Chipkarte zu hinterlegen. Um diese Daten auszulesen, müssen alle Busse mit NFC-fähigen Lesegeräten ausgestattet werden.

NFC – Near Field Communication – ist ein Übertragungsstandard, der es ermöglicht kontaktlos Daten auf kurze Distanz auszutauschen. Hinzukommt, dass aufgrund der hohen Nachfrage und des derzeit ohnehin weltweit knappen Angebots an Chips die Anschaffung solcher Hardware mit Lieferverzögerungen einhergeht. Softwareseitig muss zum einen das bestehende System erweitert werden, um das Deutschlandticket verwalten zu können. Zum anderen muss eine cloudbasierte Schnittstelle zwischen der Verwaltungs- und der Prüfsoftware eingerichtet werden, damit die Chipkarten deutschlandweit ausgelesen werden können. Dies alles wird unter der Berücksichtigung des Datenschutzrechts entwickelt.
 
Aktuelle Informationen zum Deutschlandticket finden Fahrgäste unter
www.eichsfeldwerke.de/deutschlandticket/
Autor: red

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Kommentare
Real Human
24.04.2023, 13:08 Uhr
… und die Hacker freu'n sich auch!
Im Umgang mit persönlichen Daten gilt das Gebot des sparsamen Umgangs damit.

„Um Geld vom Konto eines Kunden oder einer Kundin einzuziehen, benötigen Sie ein SEPA-Lastschriftmandat. Das Mandat kann für einmalige oder wiederkehrende Zahlungen erteilt werden. Der oder die Zahlungspflichtige füllt das Mandat aus und gibt die IBAN und (wenn nötig) den BIC an.“ So erklärt es z.B. die Sparkasse und warnt auch gleich vor

Identitätsdiebstahl und und seinen Folgen

„(...) •Täter nutzen gestohlene Daten, um online Waren auf Ihre Rechnung zu bestellen oder kostenpflichtige Verträge abzuschließen.
• In Einzelfällen reicht Betrügern bereits Ihr Name und die zugehörige Kontonummer fürs Online-Shopping. (...)“

Hinzu kommt, dass nicht jede(r) ein „Handy“ besitzt und damit auch cyber-sicher umgehen kann. NFC vergrößert die Sicherheitsrisiken noch weiter.

Hat die Regierung eigentlich schon wirklich realisiert, dass wir uns in einem „hybriden“ Krieg mit einer demokratiefeindlichen Großmacht befinden? Heute benötigt man keine gefälschten Banknoten mehr, um die Wirtschaft des Feindes zu schädigen wie mit der „Aktion Bernhard“!

Das 9-Euro-Ticket konnte man noch anonym mit Bargeld am Automaten bezahlen. Ein 10-Euro-Ticket wäre praktikabler und ehrlicher gewesen, denn dann hätten die Automaten nicht ständig mit Wechselgeld nachgefüllt werden müssen. 9 statt 10 hört sich natürlich freundlicher an, ist aber Kundentäuschung mit „psychologischen Preisen“. Deshalb spreche ich – nach dem Motto „Fasse dich kurz!“ auch vom Fünf-zig-Euro-Ticket statt vom Neun-und-vier-zig-Euro-Ticket. Aufrunden ist schließlich noch nicht gesetzlich verboten. Übrigens ist Bargeld immer noch ein gültiges Zahlungsmittel.

Nur eine Fiktion:
„Ach, Entschuldigung, Herr Schaffner, ich habe doch glatt vergessen, mein Handy aufzuladen. Und Ihr im Abteil doch auch?“ Ziviler Ungehorsam wird in Deutschland doch wohl noch erlaubt sein! Oder?–)
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