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So, 10:22 Uhr
07.05.2023
Repräsentative Befragung :

Viele können Künstliche Intelligenz nicht erkennen

Nur 47 Prozent der Befragten in der repräsentativen Bevölkerungsbefragung „Kompass: Künstliche Intelligenz und Kompetenz 2022“ geben an zu wissen, in welchen Geräten KI steckt...

Angesichts der Vielzahl an KI-Diensten, die auf dem Markt zu finden sind, ist das durchaus relevant. Texte, Bilder, Musik sogar Software – scheinbar alles kann heute von KI-Diensten geschaffen werden. Die Faszination über KI ist groß, die Berichterstattung über neue Möglichkeiten ist es ebenso. Die intensive mediale Befassung mit ChatGPT in den letzten Wochen hat dies eindrucksvoll gezeigt. Selten wird allerdings darüber gesprochen, welche Kompetenzen Menschen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz benötigen. Es gibt inzwischen so viele Einsatzszenarien von KI, dass schon das Erkennen, wo KI-gesteuerte Anwendungen zum Einsatz kommen, eine Kompetenzanforderung darstellt. Des Weiteren wird es zunehmend nötig, bewerten zu können, auf welcher Datenbasis KI-Systeme operieren und die Unternehmen mit Daten umgehen. Aus dem "Kompass: Künstliche Intelligenz und Kompetenz 2022“ wird diesbezüglich ersichtlich, dass nur 22 Prozent der Befragten wissen, woran sie erkennen können, ob ein Unternehmen verantwortungsbewusst mit Daten umgeht.

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Der „Kompass: Künstliche Intelligenz und Kompetenz 2022. Wissen und Handeln im Kontext von KI“, wurde vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis im Rahmen des Projektes Digitales Deutschland | Monitoring zur Digitalkompetenz der Bevölkerung veröffentlicht. In einer telefongestützten Repräsentativbefragung wurden 1602 deutsche Bürger*innen zwischen 12 und 99 Jahren zu ihrer Vorstellung von KI, ihrem Wissen, ihren Einstellungen und ihrem Umgang mit KI-Systemen befragt. Gefördert wurde dieses Forschungsvorhaben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Kooperationspartner des JFF sind der Fachbereich Medien und Kommunikation der Universität Siegen und die Abteilung Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

Insgesamt wird in der Studie deutlich, dass sich in der Bevölkerung nur Wenige als Expert*innen im Hinblick auf Einsatzbereiche, Problemstellungen und Chancen von KI einschätzen.

Allerdings konnte die Repräsentativbefragung auch zeigen, dass das Wissen über KI die jeweils individuelle Einschätzung der Chancen und Risiken beeinflusst. Der Leiter der Studie, Dr. Niels Brüggen: „Diejenigen, die sich mehr Wissen über Künstliche Intelligenz zuschreiben, sehen eher Chancen – sei es für persönliche oder gesellschaftliche Folgen. Umgekehrt sehen insbesondere die, die wenig Wissen über KI haben, häufiger Gefahren. In Bildungsangeboten muss zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit KI als Technologie und über mögliche soziale Folgen angeregt werden.“

Die Ergebnisse aus dem „Kompass: Künstliche Intelligenz und Kompetenz 2022. Wissen und Handeln im Kontext von KI“ sind eine wichtige Grundlage, um entsprechende Angebote gezielt für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln. Wichtig ist es dabei sowohl alle Altersgruppen als auch Menschen aller Bildungsstände und Berufsgruppen in den Blick zu nehmen.
Autor: red

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
07.05.2023, 13:31 Uhr
Künstliche Intelligenz erkenne ich sofort
Vor allem in deutschen Amtsstuben ist künstliche Intelligenz häufig zu finden.
Real Human
07.05.2023, 18:20 Uhr
„Künstliche Intelligenz“ vs. „Künstliche Dummheit“
Wenn ich nach dieser (selbst gewählten) Headline googele, erhalte ich zig Fundstellen.

„Das Misstrauen gegenüber künstlicher Intelligenz hat auch etwas mit der Namensgebung zu tun. Da wird schon vorausgesetzt, dass das Ding "gescheit" ist. Menschen haben oft das Gefühl, nicht auf Augenhöhe zu sein, und fühlen sich ohnmächtig. Künstliche Intelligenz ist aber keineswegs intelligent. Man sollte eher künstliche Dummheit dazu sagen und sich bewusstmachen, wofür sie geeignet ist und wofür nicht.“, sagt die Technologieforscherin Sandra Wachter in derstandard.de.

Dabei ist KI natürlicher Intelligenz auf vielen Gebieten schon seit Jahren eindeutig überlegen. Selbst die Gesichtserkennung kann KI schon besser als die meisten Menschen, was in diktatorischen Regimen aus freien Menschen schnell menschliche Haus- und Nutztiere machen könnte? Anfänge sind z.B. das „Social Scoring“ in der VR China.

ChatGPT (Generative Pre-trained Transformer), ein Chatbot, der künstliche Intelligenz einsetzt, um mit Nutzern über textbasierte Nachrichten zu kommunizieren (Wikipedia), ist bis jetzt(?) vergleichbar mit einem naseweisen Kleinkind, das von Erwachsenen aufgeschnappte Redensarten nachplappert, sich deren Bedeutung aber noch(!) nicht bewusst ist.

„Ich habe mit KI-Kunst & ChatGPT ein krasses Website Design erstellt!“, sagt der YouTuber Torben Platzer. Die KI tut aber nur das, was der Autor ihr vorgibt?

Doch wird das noch lange so bleiben? Schon heute kann OpenAI Programmcode schreiben und korrigieren. Das „Noch-Kleinkind“ tut also schon nicht mehr alles, was ihm seine Eltern gesagt bzw. „einprogrammiert“ haben. Die Horrorvorstellung ist, dass es vielleicht schon bald Computercode gibt, der sein Löschen von einer Hardware verhindern kann, indem er/sie/es z.B. rechtzeitig möglichst viele Backups von sich erstellt.

So wie aus „deutschen Amtsstuben“ wird sich fortgeschrittene KI (Artificial General Intelligence) wohl nicht so schnell aus einer einmal errungenen Machtposition vertreiben lassen, Herr Gösebrecht!
Psychoanalytiker
07.05.2023, 18:28 Uhr
Künstliche Intelligenz ...
... liegt vor, wenn man nur glaubt, intelligent zu sein, es aber nicht ist.

Und wer den Menschen nur Gebote oder Verbote aufhalst, ihnen suggeriert, dass der eigene Weg der einzig richtige ist, die Menschen zu machen haben, was man selber will, der ist nicht intelligent, sondern künstlich demokratisch.

Und solche eingebildete "Typen", die auch noch glauben, die Wahrheit "mit Löffeln gefressen zu haben", die will ICH nicht.

DAS ist für mich "künstliche Intelligenz", und da (nicht nur) ich wirklich intelligent bin, erkenne ich solche Menschen in diesem Land bei jedem Talk in den Medien.
bleibtmalfeinineurer
07.05.2023, 20:34 Uhr
KI steht erst ganz am Anfang...
...aber ich denke, es gilt wachsam zu sein. Sie wäre erst ein mächtiges Werkzeug, welches in falschen Händen eine Gefahr werden könnte.

Die Frage ist, ob an all den Dystopien, die rund um KI in Hollywood produziert wurden, tatsächlich etwas dran sein kann. Im Moment wohl eher nicht.... aber wenn ich sehe, wie Google, microsoft, Amazon und Co. ganz öffentlich in dieses Thema stürzen und China und Co. das wohl eher im Verborgenen tun und mir überlege, was für Ziele dahinter stehen, dann bin ich gespannt, wie sich das entwickelt.
ossi1968
07.05.2023, 20:43 Uhr
Analog
Die Sache klingt besorgniserregend. Aber was machen wir mit den geschätzt 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung, die komplett analog leben, ohne Internet besonders ältere Ü65?
An denen prallt doch KI komplett ab. Prallt bei mir als normaler User auch ab, aber man muss sich schon bewusst sein was man tut u was nicht.
Es leben hoch die Analogen... Ironie aus!
geloescht.20230927
07.05.2023, 21:03 Uhr
Genau
In einem Land wie unseren, wo natürliche Intelligenz kaum noch vorhanden und von oben nicht gewollt ist, muss natürlich KI ran, wie beim großen Vorbild über dem "großen Teich "! :-) :-) :-)

Anmerkung techn. Support:
»Von oben nicht gewollt«. Herrlich. Eigentlich ein Fall von »Verbreiten Sie keine Verschwörungsmythen.«
Bin immer wieder erstaunt, was »die da unten« denen »da oben« alles zutrauen.
Graukopf55 NDH
07.05.2023, 21:16 Uhr
was soll das denn sein?!
eine von Programmierern vorgegebene Datenauswertung von riesigen Datenbanken?
Die Ergebnisse werden / müssen dann wieder von Menschen bewertet und ausgewählt werden.
Was, bitteschön, hat das mit KI zu tun?
Der Programmierer ist Intelligent, weiler genau das kann was eine Maschine / sein Rechner nicht kann ... denken und entwickeln.
Selbst das Abschreiben und als eigenes Gedankengut ausgeben stellt keine Form von Intelligenz dar ... obwohl einige Menschen dieser Meinung sind.

Anmerkung techn. Support:
So einfach ist es leider nicht.
bleibtmalfeinineurer
07.05.2023, 21:33 Uhr
@Graukopf...
...soweit ich weiß, kann chatgpt Programmcode entwickeln und erfasst logische Zusammenhänge. Es wurden bereits Verhaltensmuster entdeckt, die nicht programmiert wurden. Es liegt an den Entwicklern, die Fähigkeiten der KI zu begrenzen.

Sh!t in, Sh!t out... sehen wir lieber zu, dass die KI manchen menschlichen Sh!t also besser nicht mitbekommt.
diskobolos
07.05.2023, 21:48 Uhr
Künstliche Intelligenz
Ob Software zu Intelligenz fähig ist, hängt im Wesentlichen von der Definition des Begriffes ab. Manche diskutieren hier "wie der Blinde über Farben".
Spätestens seit der amtierende Schachweltmeister gegen einen Computer keine Chance hatte, konnte man ahnen wie leistungsfähig KI ist. Seitdem ist die Entwicklung weiter vorangegangen.
Viele Arbeitsplätze werden von der KI ersetzt werden. Fragt sich nur, ob die dahinter stehenden Firmen gewillt sind in D Steuern und Sozialbeiträge zu zahlen. Goggle, Meta, Amazon und Mikrosoft machen nicht den Eindruck.
Oder begnügen sie sich damit, die Massen zu manipulieren?
HisMastersVoise
07.05.2023, 22:18 Uhr
Die Grenze der KI
Letzendlich ist die KI nur die Summe der zur Verfügung stehenden Prozessoren. Es stellt sich nun die Frage, ob eine KI über die eigene Programmierung hinaus zu so etwas wie kreativem Handeln fähig sein kann. Denn erst dann kann man von Intelligenz sprechen. Phantasie oder die Realisierung einer völlig unbekannten Art von Kunst oder Produkt oder Werk ist Intelligenz. Und daher wird eine KI nie besser sein als ihre Programmierung. Sie wird nur schneller. Leider geben immer mehr Menschen ihre Kreativität auf und werden Sklaven der neuen Medien. Heute lässt man denken. Und genau darin besteht die größte Gefahr einer KI. Sie wird den Menschen als fehlerhaft erkennen und...........Leider neigt der Mensch dazu, seine Träume genauso wie seine Alpträume zu realisieren.Und so entsteht die.... Matrix....
grobschmied56
08.05.2023, 02:35 Uhr
Bitte die Ü65 nicht zu sehr unterschätzen ...
... lieber Ossi1968! Nur weil Menschen alt und grau aussehen, müssen sie noch lange nicht verkalkt und dement sein. Ich kenne ein paar Leutchen, die sind über 70 und noch verdammt helle. Alter ist auch nicht unbedingt ein Ausschlußgrund für die Nutzung von Computertechnik. Ich selbst habe meine ersten einfachen Programmchen auf einem ZX81 und einem Atari 800XE in den 80'ern zusammengefriemelt. Nach der Wende konnte ich dann richtig loslegen. Mit einem IBM-Kompatiblen auf dem Win.3.11 lief. Aus Jux und Dollerei habe ich mir auch Linux Ubuntu aufgespielt und getestet, als die meisten Menschen noch gar nicht wußten, daß es außer Ms-Dos und Windows noch andere Betriebs-Systeme gibt. Noch heute löse ich gern Rätsel und Probleme mit meinem altbewährten Basic-Interpreter von anno 1987 oder auch mit der Tabellenkalkulation von open Office. Die Jungen kichern? Warum? Das ist schlichte Mathematik, und die veraltet nicht!
Alt = doof = abgehängt? Nicht unbedingt.
KI wird allgemein überschätzt. Nur weil eine selbstlernende Software hin und wieder mal den Turing-Test besteht, ist sie noch lange nicht wirklich intelligent.
Psychoanalytiker
08.05.2023, 05:38 Uhr
Ich halte Künstliche Intelligenz (KI) für sehr gefährlich ...
... viel gefährlicher scheint mir aber die "natürliche Intelligenz" (NI) von so manchen Schul-, Berufs- oder Studienabbrechern zu sein, die uns propagieren, manipulieren, und uns in Gänze vorschreiben will, wie wir zukünftig zu leben, zu heizen, Energie zu verbrauchen, Energie einzusetzen, zu sprechen, zu schreiben und was weiß ich noch, haben.

Gott sei Dank hat der liebe Gott dies inzwischen offenbar auch erkannt und lässt über die Augen und Ohren so manchen "Fans" der (vermeintlich) natürlichen Intelligenz "Aha-Effekte" in deren Gehirn gelangen, die dazu führen, dass man begreift, was eigentlich dahinter steckt, und dass vieles nicht so gut ist, wie es uns diese natürliche Intelligenz so vorgaukelt.

Viele Menschen, oft die (demokratische) Mehrheit, ist nämlich nicht so blöd, wie so mancher der von mir Genannten denkt und hofft ... .
RWE
08.05.2023, 10:45 Uhr
Es gab genug Schlaumeier
die bis aufs Blut gestritten haben, daß VHS-Kassetten nie ersetzt werden würden und die digitale Fotografie sich nicht durchsetzt.
Die Welt hat sich immer gedreht, die Digitalisierung und das Internet beschleunigen diesen Vorgang.
Warum sterben die Filialbanken? Weil Onlinebanking schneller und bequemer ist und besser Konditionen bietet.
Wer mit dem Smartphone aufwächst wird kaum noch zum Versicherungsvertreter gehen, er wird entsprechende Apps nutzen, welche heute schon zuverlässig sind.
Die sogenannte KI automatisiert solche Vorgänge nur oder gibt ihnen eine Stimme. So wie man mit Siri oder Alexa spricht, um den Handywecker einzustellen, so spricht man zukünftig zum Endgerät seiner Wahl um eine Fahrkarte zu kaufen oder die lästigen Rechnungen zu bezahlen.
Ich meine es nicht abwertend, aber bestimmte belanglose Texte werden sicher bald von KI erstellt. Sei es nun der nächste Ballermannhit, die Wettervorhersage oder der Verkehrsbericht. Wahrscheinlich geschieht es schon.
Wer heute mit mit den Support von Amazon sprechen will, bekommt es schon heute zuerst mit einen Chatbot zu tun.
Dystopien wie die von Skynet in den Terminator Filmen sind sicher noch nicht wagrscheinlich. Aber wie alle Techniken bedarfauchdie KI einer Überwachung.
Der Welt war schon immer ein Hamsterrad und Arbeitswelt war stets im Wandel. Da hilft auch keine Maschinenstürmerei.
Wolfi65
08.05.2023, 12:13 Uhr
Man sollte der KI eine Chance geben
Zum Beispiel könnten die Supemächte ihre Angiffs- oder Verteidigungscomputer für ihre Atomaren Interkontinentalraketen komplett der KI zur Steuerung überlassen.
Das wird bestimmt ein hoch modernes Szenario der nuklearen Abschreckung und Vernichtung.
Aber man könnte ja erstmal mit der Steuerung sämtlicher Ampelanlagen anfangen.
Schließlich soll man doch immer langsam anfangen und nichts überstürzen.
geloescht.20230927
08.05.2023, 13:29 Uhr
Richtig erkannt Wolfi!
Als erstes die hoch optimierten Ampelsteuerungen in unseren schönen Nordhusen. :-)
Staufreie Woche noch.
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