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Fr, 12:55 Uhr
25.08.2023
Aus dem Landtag

SPD fordert höheren Mindestlohn

Landesvorstand und Landesparteirat der SPD Thüringen fordern in einem gemeinsamen Beschluss eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro...

Die Thüringer Sozialdemokraten kritisieren die von der Mindestlohnkommission beschlossene Steigerung von 12 Euro auf 12,41 Euro ab dem 01.01.2024 als unzureichend und nicht der Lebenswirklichkeit in Zeiten steigender Preise entsprechend.

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„Wir brauchen einen Mindestlohn, der eine Rente über dem Grundsicherungsniveau garantiert. Wer ein Leben lang arbeitet, der darf am Ende des Berufslebens nicht zum Bittsteller werden.“, begründet Georg Maier, Landesvorsitzender der SPD Thüringen, den Beschluss. Aus dem Rentenatlas der Deutschen Rentenversicherung ging in dieser Woche hervor, dass Thüringer Rentner die geringsten Renten deutschlandweit beziehen.

Ebenso unterstreichen die Sozialdemokraten die Notwendigkeit einer höheren Tarifbindung Thüringer Unternehmen. „Nicht einmal jeder zweite Arbeitnehmer in Thüringer profitiert von einem tarifgebundenen Arbeitsplatz und entsprechenden regelmäßigen Gehaltssteigerungen. Im Wettbewerb um Fachkräfte ist das ein Standortnachteil gegenüber anderen Regionen Deutschlands.“, betont Maier einen zweiten wichtigen Aspekt des Beschlusses.

Gemeinsam mit anderen SPD-Landesverbänden soll die Forderung in den Diskussionsprozess der Bundespartei eingebracht werden.
Autor: red

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Kommentare
urbach44
25.08.2023, 13:18 Uhr
Lohn- und Preisspirale
Die Spirale dreht sich. Mit dem höheren Mindestlohn werden sich zwangsläufig auch alle anderen Löhne erhöhen. Damit verteuern sich weiter Waren, Lieferungen und Leistungen. Die Handwerkerrechnung wird also auch teurer. Im Ergebnis dieser Lohn- und Preisspirale wird die Rente wieder nicht reichen. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich die SPD mit ihrer Mindestlohnforderung von15 € Gedanken über diese Zusammenhänge macht. Ob die SPD mit dieser sowieso nicht realisierbaren Forderung neue Wähler gewinnt, wage ich zu bezweifeln.
roni
25.08.2023, 13:32 Uhr
Augenwischerei
am Ende des Monats bleibt noch weniger Geld übrig.... wer verdient daran.... der Staat..... wacht endlich auf....
emmerssen
25.08.2023, 15:24 Uhr
Welche Partei ist doch gleich in der Regierung?
Ja Herr Maier, dann tragen Sie doch Ihre Forderungen an Ihren Pateifreund Olaf Scholz heran? Wer sitzt denn in der Regierung? Schauen wir mal was die tolle SPD so auf die Beine bringt.
Lautaro
25.08.2023, 16:46 Uhr
15€ ? Und das halten Foristen für überhöht ?
Meine Damen und Herren....sie sollten sich was schämen !
15€ sind ein Lohn, von welchen man sicher existieren kann. Selbst erlebe ich jeden Tag Uhr Menschen, die nach der harten Schicht gegen 20Uhr erschöpft auf dem Sofa einschlafen, damit sie gegen 6Uhr.... wieder aufstehen um wieder in die Mühle zu gehen.
Für diese 15€ !!!!
Und diese 15€ erscheinen Euch zu hoch ?
Ihr solltet lieber über den Lohnabstand diskutieren, nämlich, warum ein Mensch, der den ganzen Tag Excel-Tabellen füllt und nach Feierabend ins Fitnessstudio geht......das doppelte Gehalt bekommt !
DonaldT
25.08.2023, 17:24 Uhr
SPD fordert höheren Mindestlohn
Und wenn die Löhne steigen, dann steigen automatisch die Abgeornetenbezüge!

Also denkt man nicht wirklich an den Mindestlohn!
Kobold2
25.08.2023, 18:43 Uhr
Die Zusammenhänge
im Eingangskommetar sindfur mich recht dürftig.
Da gibt es doch noch Zusammenhänge zwischen schlecht bezahlten Jobs und fehlenden Personal, die diese Jobs machen wollen, es besteht auch ein Zusammenhang zwischen zu wenig Geld zum Leben und notwendigen Steuermitteln, um das auszugleichen, auch besteht ein Zusammenhang zwischen niedrigen Lohn und Altersarmut, wenig Geld und geringe Kaufkraft, hängen auch zusammen, ein geringer Lohn und ein nur wenig geringeres Bürgergeld lässt bei manchen im Zusammenhang wenig Motivation aufkommen, sich gesellschaftlich einzubringen.
Dann hätte ich gern den Zusammenhang erklärt, warum man selbst von seinem Arbeitgeber fordert, entsprechend entlohnt zu werden, damit man sich für die Mühen auch was leisten kann und das aber gleichermaßen anderen nicht eingesteht?
Das Geld für den Handwerker ist schon jetzt nicht das Problem, sondern die erfolgreiche Suche nach dem selbigen.....
Oder ist das schon wieder Realitätsschönrederei?
Franz Haarkamm
25.08.2023, 18:57 Uhr
Warum sagt keiner IM Maier, daß das Volk das nicht will.
Schon beim ersten Montagsspaziergang in NDH hat dies "das Volk" doch schon klar artikuliert. (Die nnz berichtete.) Das Volk wählt eine Partei, die sich klar gegen höhere Löhne ausgesprochen hat (MdB Pohl in der Bundestagsdebatte). In Nordhausen wird ein Unternehmer gefeiert der sich seiner im Bundesanzeiger veröffentlichen Bilanz nicht gerade durch üppige Löhne auszeichnet. Das Volk will eine rechte Regierung, die am besten noch eine Politik macht wie in Italien (dort zahlt man an der Tanke und für den Strom deutlich mehr als bei uns), oder wie in Ungarn (dort ist die Inflation - vielleicht weil Orban vieles macht was hier gefordert wird - wohl mehr als doppelt so hoch wie bei uns.) Sagt das doch mal dem Herrn Maier, damit er es an seine Genossen weitergeben kann, so daß sie endlich eine vernünftige Politik machen können und wir auch solche Ergebnisse haben, wie in anderen Ländern.
henyklein
25.08.2023, 19:20 Uhr
Wolkenkuckucksheim
… lässt grüßen. Einfach dafür sorgen, dass der gierige, von radikalen Sozialisten betriebene Staat, dem Bürger weniger vom Brutto abknöpft und nicht das Geld in aller Herren Länder verschleudert und für diverse (hahaha) Grütze wie alle möglichen sinnlosen „Wenden“ zum Fenster rausballert.
Schlaubert
25.08.2023, 19:22 Uhr
höhere Mindestlohn .....
schön für die Arbeitnehmer. Nur fraglich wie kleinere Unternehmen/Firmen das stemmen sollen.
Die Preisschraube wird dann noch fester angezogen denn die höheren Löhne kommen nur über höhere Preise rein.
Teja
25.08.2023, 20:49 Uhr
Arbeitslohn
Machen wir uns doch nichts vor,sobald Löhne steigen,steigen auch die Kosten und Mehrabgaben.
Eine Kette ohne Ende.
Die Firmenchefs wollen von Ihrem Gewinn nichts abgeben,also werden Lohnerhöhungen auf die Kunden umgelegt.
Die Regierung geht auch gleich voller Freude über die Lohnsteuer an die paar Pfennige mehr ,ran und kassiert diese über das Finanzamt ein.
Würde die Regierung nicht die ganze Welt beschenken,könnten Steuermehreinnahmen an das arbeitende Volk in vielfältiger Art zurückgegeben werden.
Die Praxis zeigt aber,das dann noch mehr an andere Länder und immer mehr ,nichts zum deutschen Bruttosozialprodukt beitragenden Menschen abgegeben wird unter dem Motto ,wir schaffen das......Auch die gesunden arbeitsfähigen Harzer zählen da mit rein.Und dann die vielen Wirtschaftsmigranten,die sich nicht integrieren lassen wollen,sondern nur hier auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung leben.Die wenigen Einzelfälle von fleissigen und arbeitenden Migranten fallen da nur gering ins Gewicht.
An den immer mehr sich häufenden Misständen in Deutschland ist aber eindeutig zu erkennen,das bald damit Ende im Gelände ist.
Da nützen auch keine schlauen,von Wünschen und Visionen geprägten Äusserungen und Kommentare nichts.
Die Realität wird von immer mehr Steuerzahlern erkannt und ist nun mal nicht mehr zu beschönigen.
Die deutsche Politik hat sich übernommen,will und kann dies aber nicht zugeben.
Sarrazin hatte recht,leider....
Lautaro
26.08.2023, 09:26 Uhr
Es wäre an der Zeit.....
, dass die körperliche Arbeit über die Kopfarbeit oder zumindest ihr gleich gestellt wird!
Das nicht der Akademiker einen besonders hohen Stellenwert in der Gesellschaft erhält, sondern auch der Handwerker, der LKWfahrer, der Krankenpfleger und auch ihre weiblichen Kolleginnen gleich viel erhalten, dass Achtung und Respekt vor Händearbeit etabliert werden und nicht nur ein Studium den Menschen wertvoll macht.
Franz Haarkamm
26.08.2023, 09:56 Uhr
Was ist nur mit den Deutschen los?
In den Blütezeiten der Sozialdemokratie (also zu Zeiten Willy Brandts und Helmut Schmidts) ging die Gewerkschaft ÖTV - aufgrund der durch die Ölkrise gestiegenen Preise - mit der Forderung nach 15Prozent mehr Lohn in die Tarifverhandlungen. (Das Ergebnis waren dann stolze 11Prozent). Wenn heute von Erhöhung des Mindestlohnes gesprochen wird, heißt es hier sofort: Bloß nicht! (Oder sind das alles Unternehmer, die hier schreiben?) Und das gerade im Osten, wo gejammert wird, daß nach 30 Jahren Anschluss an die BRD, die Durchschnittslöhne immer noch niedriger sind! Das liegt allerdings nicht an der Regierung, der Staat bezahlt fast gleich, und auch nicht an den Gewerkschaften, denn auch die Tarifverträgen sind in West und Ost ähnlich. Die Ursache ist, das viele Unternehmen nicht tarifgebunden bezahlen, und man deshalb das Instrument des Mindestlohnes braucht, um zu einer ordentlichen Entlohnung, man könnte auch sagen zu fairen Löhnen zu kommen!
Ja, das Argument, das durch den Mindestlohn alles teurer wird stimmt. Es ist aber nur die halbe Wahrheit! Rohstofflieferanten nehmen z.B. für Ihre Produkte, das was der Markt hergibt. (Prinzip von Angebot und Nachfrage.) Und als Folge davon fragen der Tankwart und der Stromversorger nicht danach, ob ihre Kunden 12 oder 15 Euro in der Stunde verdienen, sie verkaufen ihre Produkte zu Marktpreisen.
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