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Mo, 08:58 Uhr
28.08.2023
Erinnerung an den I. Weltkrieg

Ein Gruß aus der Heimat nach einem Jahrhundert

Wie Millionen Kameraden war auch der Dingelstädter Cyriakus Schollmeyer in den großen Krieg gezogen. Der Leutnant der Reserve und Kompaniechef im Infanterieregiment 289 fiel Montag, den 7. Mai 1917, wahrscheinlich in der Schlacht am Chemin des Dames vierzig Kilometer nordwestlich von Reims...

Der Onkel am Grab Cyriakus Schollmeyers (Foto: Priv.-Doz. Gunnar P. H. Dietz, Ph.D.) Der Onkel am Grab Cyriakus Schollmeyers (Foto: Priv.-Doz. Gunnar P. H. Dietz, Ph.D.)


106 Jahre nach Cyriakus Schollmeyers Tod legte jetzt sein Großneffe Dr. Gunnar Dietz mit seiner Frau und vier Urgroßnichten und -neffen an seinem Grab auf dem Soldatenfriedhof in Asfeld im Département Ardennes Blumen nieder und stellte ein Licht auf – ein lange gehegter Wunsch der Familie.

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Leider ist uns über Cyriakus Schollmeyer wenig mehr bekannt, als das gezeigte Foto mit seinem Bruder Georg verrät. Er ist gemeinsam mit dreizehn Geschwistern im Haus an der Ecke Silberhäuser Straße/Rasenweg („Schießbahn“) in Dingelstädt aufgewachsen, das noch heute erhalten ist. Das Bild von Georg am Grab hing etwa sechzig Jahre - noch fünfunddreißig Jahre über Fritz’ eigenen Tod 1941 hinaus – in dessen Wohnzimmer. Jetzt hat es einen Ehrenplatz im Hause seines Großneffen.



Auf dem Friedhof in Asfeld liegen 5376 deutsche Gefallene des Ersten Weltkriegs. Die Gedenkstätte wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gepflegt.

Leopold von Ranke: „Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Krieg behandelt. “
Priv.-Doz. Gunnar P. H. Dietz, Ph.D.
Autor: red

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