Das Wechselspiel zwischen dem Klima und der Erde
Was ist ein Kipppunkt?
In der Diskussion um den Klimawandel ist immer häufiger von sogenannten Kipppunkten oder Kippelementen die Rede. Dabei handelt es sich um Prozesse auf der Erde, die bei einem bestimmten Temperaturanstieg – und demnach ab einem Zeitpunkt – kippen und unumkehrbar von selbst weiterlaufen...
Die Meteorologen von Wetteronline erklären, welche Kippelemente besonders wichtig sind und wie sie unser Klima verändern können.
Schiebt man eine Kaffeetasse immer weiter an den Rand des Tisches, geht das eine Weile gut, bis die Tasse einen kritischen Punkt erreicht, und vom Tisch fällt. Ähnlich verhalten sich die Kippelemente im Erdsystem: Lange Zeit reagieren sie nur wenig auf klimatische Veränderungen, bis sie sich ab einem Punkt verselbständigen und langfristig in einen neuen Zustand verfallen. Selbst bei einer Abkühlung des Klimas bleiben die Prozesse dann unumkehrbar oder der Zustand erhalten.
Welche Elemente im Erdsystem wann kippen könnten, wird von der Wissenschaft heiß diskutiert. Da sich die verschiedenen Elemente aber auch gegenseitig beeinflussen können, ist eine genaue Prognose sehr schwierig. Dennoch deuten Studien darauf hin, dass bereits bei einer Erderwärmung zwischen 1,5 und 2 Grad mit hoher Wahrscheinlichkeit erste Kipppunkte erreicht werden. Aktuell stehen wir bei einer Erwärmung von 1,1 Grad.
Eisschmelze auf Grönland und in der Antarktis
Zu den wichtigsten Kippelementen mit globalen Folgen zählt der Verlust des Grönländischen sowie des Westantarktischen Eisschilds. Bereits ab einer Erwärmung um 1,5 Grad könnte sich der Schmelzprozess mit hoher Sicherheit selbst verstärken und somit ein Kipppunkt erreicht werden. Auf Grönland liegt das unter anderem daran, dass der aktuell noch bis zu 3 Kilometer starke Eisschild immer mehr an Höhe verliert und somit immer höheren Temperaturen ausgesetzt ist. In tieferen Schichten der Atmosphäre ist die Dichte der Luft größer und die Luft erwärmt sich dadurch stärker. Das verstärkt die Eisschmelze zusätzlich und wird auch als positive Rückkopplung bezeichnet.
Der Westantarktische Eisschild kann bei zu warmem Ozeanwasser instabil werden. Dann setzt ebenfalls ein selbstverstärkender Prozess ein, der dazu führt, dass der Eisverlust sich immer weiter beschleunigt.
Das komplette Abschmelzen der Grönländischen und Westanarktischen Eisschilde hätte einen weltweiten Meeresspiegelanstieg von 10 Metern zur Folge. Wie schnell das Eis schmilzt, hängt dennoch von der weiteren Temperaturentwicklung ab. Der komplette Verlust des Eises wird erst in mehreren Tausenden Jahren erwartet.
Zirkulation im Labrador- und Irminger-Meer
Besonders relevant für Europa ist ein Kipppunkt, den die Wissenschaft im Nordatlantik ausfindig machen konnte. Die Zirkulation im Labrador- und Irminger-Meer südlich von Grönland könnte demnach bereits in den nächsten Jahrzehnten zusammenbrechen. Normalerweise sinkt dort das salzhaltige und kalte Wasser aufgrund seiner hohen Dichte in die Tiefe ab. Der zusätzliche Eintrag von Süßwasser durch die Gletscherschmelze auf Grönland verdünnt das Wasser allerdings und die Zirkulation gerät ins Stocken.
Diese Zirkulation wird auch subpolarer Wirbel genannt und gilt als Motor der atlantischen Umwälzzirkulation, zu der auch der Golfstrom und der Nordatlantikstrom gehören. Durch ein Versiegen der Zirkulation südlich von Grönland würde es sich im Nordatlantik regional um 2 bis 3 Grad und global um circa 0,5 Grad abkühlen. Eine mögliche Folge ist die Verschiebung des Jetstreams in Richtung Norden, wodurch sich die Wetterlagen in Europa ändern und mehr Extreme auftreten können.
Veränderungen in der Biosphäre
Das Ausbreiten oder Absterben von Wäldern kann ebenfalls einen Kipppunkt darstellen. Der Regenwald speichert beispielsweise rund ein Viertel des gesamten terrestrischen Kohlenstoffs und damit auch das gebundene Kohlendioxid. Daher besitzt er eine Schlüsselrolle für das Weltklima und die Artenvielfalt. 20 Prozent der ursprünglichen Fläche des Regenwaldes sind bereits Abholzung und Dürren zum Opfer gefallen. Bei 25 Prozent – so die Einschätzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – könnte ein Kipppunkt erreicht werden, von dem an sich das Ökosystem nicht mehr regenerieren kann.
Es gibt auch positive Kipppunkte
Zu den positiven Kippelementen zählt unter anderem das Ausdehnen der nördlichen Nadelwälder und ein mögliches Ergrünen von Teilen der Sahara, wie es zuletzt vor etwa 12000 Jahren der Fall war. Hierbei handelt es sich um regionale Kippelemente, die für das globale Klima eher von geringer Bedeutung sind.
Im übertragenen Sinne können auch Kipppunkte in der menschlichen Gesellschaft erreicht werden. Bei der Energiewende zum Beispiel könnte aufgrund der immer weiter sinkenden Kosten der erneuerbaren Energien ein positiver Kipppunkt erreicht sein. Weltweit werden mittlerweile mehr als 80 Prozent in die Erneuerbaren investiert und deren Anteil an der Gesamtstromerzeugung wächst gegenüber Kohle rasant. Bereits zu Beginn des Jahres 2025 könnte laut einem Bericht der internationalen Energieagentur der Strom mehrheitlich aus Erneuerbaren Energiequellen generiert werden.
Autor: red
Kommentare
geloescht.20250302
07.10.2023, 10:20 Uhr
Der Kipppunkt!
Mir gefällt der Begriff, weil ich hoffe, dass er morgen bei den Wahlen in Hessen und Bayern überschritten wird.
Und zum Klima...Fällt mir nichts mehr ein, weil mir sowieso entweder Unwissenheit im Vergleich zum Wetter oder Rücksichtslosigkeit bezüglich des Schicksals der Ururenkel der hiesigen Weltenretter vorgeworfen werden wird.
Anmerkungen techn. Support:
Wenn Ihnen nichts einfällt, wäre doch mal »nichts Schreiben« eine Gute Idee. :-)
geloescht.20250302
07.10.2023, 11:02 Uhr
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Piet
07.10.2023, 11:12 Uhr
Die Meteorologen
Wissen nicht mal das Wetter in 3 Tagen ist,.........
geloescht.20250302
07.10.2023, 11:23 Uhr
Lieber techn. Support!
"Mir fällt nichts ein" ist eine Metapher, die auch eine Stallwache, die von Discovery (Oder war es National Geographic?) als Experte befragt wurde zu Erdfällen kennen dürfte.
Zum Kipppunkt: Herrzlich Willkommen liebes Drittes "P".
Anmerkung techn. Support:
Das ist lustig. Also, das mit den P.
Wir hören aber jetzt damit auf.
grobschmied56
07.10.2023, 15:35 Uhr
Ich hätte schon einen Beitrag ...
... zu den sogenannten 'Kipp-Punkten'. In erster Linie sind sie ein Instrument zur Verbreitung von Angst und Panik. Ebenso wie das Geschwafel von 'Hitzetoten'.
Die einschlägig Verdächtigen nutzen solche Schlagwörter, um ihre Ideologie unters Volk zu bringen und permanente Angst zu schüren. Da ist kein Zirkelschluß billig genug und keine Übertreibung zu krass und zu blödsinnig.
So behaupten die Vertreter der 'Kipp-Punkt' - These, ab einem bestimmten Co2-Gehalt der Atmosphäre trete eine unumkehrbare 'Klimakatastrophe' ein, welche das Leben auf der Erde auslöscht.
Der aktuelle Wert beträgt 418.9 ppm.
Die Panikmacher behaupten, nur noch wenige Jahre und ein paar ppm mehr würden zur Auslösung dieser Katastrophe ausreichen.
Das ist natürlich Blödsinn. Man braucht nur mal nachzufragen, wie hoch in vorhergehenden Erdzeitaltern der CO2-Gehalt der Luft war und erhält erstaunliche Ergebnisse.
Zitat aus Wikipedia, 'Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre'
'Im frühen und mittleren Paläozän vor 66 bis 60 Millionen Jahre lag die CO2-Konzentration im Bereich von 360 bis 430 ppm[68] (nach anderen Analysen etwa 600 ppm)[69] und stieg nach neueren Erkenntnissen unter entsprechender Zunahme der globalen Temperatur bis zum Beginn des Eozäns auf etwa 1400 ppm.' Zitat Ende.
Wie wir wissen, ist nix endgültig gekippt, die Erde wurde nicht unbewohnbar, das Leben nicht ausgelöscht.
Jochem Marotzke, Klimaforscher:
Wir können das nicht ausschließen, aber die Belege für solche Kipppunkte sind bisher eher schwach. Am ehesten könnte eine Erwärmung von 2 Grad dazu führen, dass der grönländische Eispanzer abschmilzt, wodurch der Meeresspiegel langfristig um sieben Meter anstiege – das wäre eine höchst dramatische Veränderung. Aber selbst, wenn es dazu käme, würde sich das Abtauen über 3000 Jahre hinziehen.'
[Herr Marotzke ist Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und einer der Leitautoren des letzten Sachstandsberichts des Weltklimarats (IPCC)]
grobschmied56
07.10.2023, 16:23 Uhr
Auch interessant ...
... für den der glaubt, hohe Temperaturen und Regen in Grönland seien ein Phänomen unserer Tage und der 'Klima - Krise'.
Ein Auszug aus einem Expeditionstagebuch zwar nicht auf Grönland - sonders aus der Antarktis, bisweilen auch als 'Ewiges Eis' bezeichnet.
Zitat:
'Di. 5. Dez. - 11 Uhr abends. Den ganzen Tag heftiger Sturm – der größte Schneefall, den ich je gesehen! Die Schneewehen um unser Zelt sind einfach riesig. Die Temperatur betrug heute nachmittag ½° unter 0! Wo der Schnee nicht wieder auf Schnee fällt, taut er sofort: Zelte, Windanzüge, Nachtstiefel, alles ist klatschnaß, von Zeltstangen und Zelttür tropft das Wasser, Wasser in Lachen auf dem Fußboden, Wasser durchweicht die Schlafsäcke und macht alles scheußlich ungemütlich.'
'6. Dez. Wir liegen im »Sumpf der Verzweiflung« – das Unwetter tobt mit unverminderter Heftigkeit. Die Temperatur ist auf ½° über 0 gestiegen. Im Zelt schwimmt alles. Wer hinausgeht, kommt wie von einem Platzregen begossen wieder herein.'
Pfützen und triefende Nässe auf dem Weg zum Südpol.
Nachzulesen bei Robert Falcon Scott in seinem Expeditionstagebuch. Die Einträge stammen aus dem Jahr 1911.
Zur Orientierung:
Damals herrschte in Deutschland Kaiser Wilhelm, (Ich glaube an das Pferd! Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung!)
Es gab keinen Flugverkehr, die Zahl der Autos weltweit war vermutlich geringer als heute in einem kleinen deutschen Bundesland. In der Landwirtschaft dominierte der 'Hafermotor', das Pferd.
Der CO2-Gehalt der Luft betrug etwa 296 ppm.
Trotzdem nasse Füße und triefende Zeltbahnen in der Antarktis? Kurz vorm Kipp-Punkt schon 1911?
Man darf wohl leichte Zweifel haben.
geloescht.20240214
07.10.2023, 20:33 Uhr
Klima....
...es reicht langsam. Veränderung kam. Veränderung ging. Alle haben sich angepasst. So ist das nun mal. Wir hatten auch mal eine Eiszeit. Grönland war auch mal grün . Als Land. Also nicht mit ungelernten Politikern. Das Ozonloch war auch mal menschheitsbedrohend. Lasst doch einfach mal laufen. Natürlich bei neuen Entwicklungen auch auf diesen Aspekt zu schauen. Aber den Klimaschutz bitte nicht missbrauchen die geistige und technologische Entwicklung zurückzudrängen. Was hat denn der 3 Liter Verbrauch VW Lupo für Co2 gegen einen Hybrid SUV heute?
Anmerkung techn. Support:
Nur weil das alles schon mal passiert ist, heißt es ja nicht, dass es auch gut ist.
Kluge schöne Frau
08.10.2023, 00:09 Uhr
Im Dezember ist arktischer Sommer
Man kann eigentlich überall nachlesen, dass Dezember und Januar die wärmsten Monate in der Antarktis sind. Die Durchschnittstemperaturen liegen in diesen Monaten in Küstennähe um den Gefrierpunkt. Dabei wird die Durchschnittstemperatur unter Einbeziehung auch der Nachttemperaturen berechnet. Und wie sicher auch der Grobschmied weiß, ist es nachts kälter als draußen. Die Temperaturangaben von Scott sind am Nachmittag gemessen worden. Und wann ist es wohl tagsüber am heißesten? Und wenn man jetzt noch weiß, dass Scott den Südpol erst am 18. Januar erreicht hatte, waren sie also am 5.Dezember noch nicht so weit weg von der Küste bzw. der küstennahen Station. Was also wieder für eine empirisch-subjektiv-persönliche Beweisführung hier, mit der eigentlich das Gegenteil der eigenen Wunsch-These belegt wird. Herr, lass es regnen, nicht nur in der Antarktis und lass auch ein bisschen Hirn regnen!
Kobold2
08.10.2023, 09:29 Uhr
Der Kipppunkt
Das der Grobschmied den Unterschied zwischen Wetter und Klima versteht, wird wohl noch lange auf sich warten lassen. So lange noch Wasser aus dem Hahn kommt und man hin und wieder im August seine altmodische Strickjacke braucht, sind alles anderen, die sich damit tiefgreifender auf Grund von weltweit erfassten Daten austauschen, nur Panikmacher. Eines Tages werden sich die Enkel und Urenkel fragen, wie es soweit kommen konnte.
diskobolos
08.10.2023, 10:20 Uhr
Alles nicht so schlimm,
meint Grobschmied in seiner Analyse. Schließlich war die CO2-Konzentration vor 60 Mill. Jahren auch schon mal hoch. Und was hat es der Erde geschadet?
Ich empfehle Ihnen und alle anderen, die meine Überschrift glauben, Ihre Gedanken zu diesem Thema mal aufzuschreiben. Einen "Brief an die Enkel", gewissermaßen Dann wissen die zukünftigen Generationen wenigstens, welches Denken und wer zu den Problemen geführt hat, mit denen sie sich herumschlagen müssen.
Angst und Panik brauchen Sie, Grobschmied, wohl nicht zu haben. Schließlich stirbt Ihre (meine) Generation vielleicht schon bevor das Auftauen der Dauerfrostböden so viel Methan freigibt, dass der Prozess durch Menschen nicht mehr aufzuhalten ist.
Fönix
08.10.2023, 11:07 Uhr
empirisch-subjektiv-persönliche Beweisführung
Liebe Kluge schöne Frau!
Ihr Engagement für Umwelt- und Naturschutz in allen Ehren, aber, in Ihrem eigenen Interesse, bitte informieren Sie sich halbwegs umfänglich, bevor Sie hier solche Räuberpistolen zum Besten geben. In diesem Fall hätte es schon ausgereicht, den betreffenden Expeditionsbericht von Scott zu lesen (Terra-Nova-Expedition, 1910 bis 1913), notfalls auch in der stark verkürzten wikipedia-Version. Dann wäre auch Ihnen klar geworden, dass Scott am 5. Dezember überall war, aber nicht mehr in Küstennähe, denn der Start am Basislager am Kap Evans auf der Ross-Insel war bereits am 1. November und der Marsch auf dem Schelfeis Richtung Süden erfolgte auf einer bekannten Route, wo trotz zeitweiser Wetterunbilden ein schnelles Vorankommen gewährleistet war. Wäre ihm der zügige Start Richtung Südpol nicht gelungen, hätte Scott diesen Marsch frühzeitig abgebrochen …
Auch in Sachen Logik und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse haben Sie in Ihrem Kommentar leider keinen Volltreffer gelandet.
Zitat Kluge schöne Frau:
Dabei wird die Durchschnittstemperatur unter Einbeziehung auch der Nachttemperaturen berechnet. Und wie sicher auch der Grobschmied weiß, ist es nachts kälter als draußen...
Meine Empfehlung: Machen Sie sich einfach mal zur Ekliptik (Jahresbahn der Sonne in den verschiedenen Regionen unserer Erdkugel) und zum Zenit schlau und werden Sie dabei besonders hellhörig, wenn es um die nördlichen/südlichen Wende- und Polarkreise geht. Nebensächlichkeiten wie Perturbationen können Sie dabei übrigens getrost vernachlässigen. Sie werden dann (vielleicht) erkennen, dass jenseits der Polarkreise (Anmerkung für Sie: in diesen hohen Breiten liegt auch die Ross-Insel!) in Richtung Pol im Sommer die Sonne überhaupt nicht untergeht. Wenn dann noch ein veritabler, mehrere Tage anhaltender Schnee- bzw. Schneeregensturm weht, können Sie den Tag/Nacht-Temperaturunterschied in Zehntel Kelvin messen!!
Vielleicht beschäftigen Sie sich zur Abwechslung mal mit dem Verlauf der CO2-Gehalte in unserer Erdatmosphäre in den sagen wir mal letzten 50 Mio. Jahren. Auch dazu hat der grobe Schmied ja durchaus Anregungen gegeben.
In der Sache mit dem Hirn stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu…
Fönix
08.10.2023, 12:12 Uhr
Mein Vorschlag an die diskoboldsche Fraktion:
Betrachten Sie Wetter und Klima mal ausnahmsweise in erdgeschichtlichen Zeiträumen und nicht im Kellerfenster der menschheitsgeprägten letzten 50 000 Jahre. Sie werden dann vielleicht feststellen, dass sowohl die Durchschnittstemperaturen als auch die CO2-Gehalte in den zurückliegenden Jahrmillionen mehrheitlich deutlich höher waren als heute (übrigens ganz ohne Zutun des Menschen, und auch die Sache mit den Außerirdischen ist noch nicht wirklich bewiesen ;-) ...) . Wenn Sie sich etwas tiefgehender mit dieser Materie auseinandersetzen, stellen Sie vielleicht sogar fest, dass die Erde in der Tendenz bei höheren Temperaturen und CO2-Gehalten hinsichtlich der Biomasseproduktion außerordentlich fleißig sein konnte. Oder was glauben Sie, auf welcher Basis die gewaltigen Vorkommen an Stein- und Braunkohle entstanden sind? Dass es selbst vor nicht allzu langer Zeit auch in unseren Breiten deutlich wärmer war, belegen nicht zuletzt Fossilien (z.B. von Krokodilen) aus den Kieslagerstätten der Rheinauen oder auch die Tatsache, dass die abschmelzenden Gletscher in den Alpen immer wieder Baumstümpfe und andere Vegetationsnachweise freilegen. Und versuchen Sie doch mal herauszufinden, warum Grönland Grönland (gleich Grünland) heißt...
Nun geht es mir freilich nicht darum, dass Klima zu leugnen, auch wenn das gerne die eine Gruppe der zutiefst gespaltenen Gesellschaft der anderen Gruppe vorwirft. Klima kann man nicht leugnen, es ist einfach da, schon seit Millionen von Jahren. Und es wird auch noch da sein, wenn die Evolution uns Menschlein dahin befördert hat, wo wir mit unserem egoistischen Verhalten schon lange hingehören...
Natürlich gibt es einen menschengemachten Anteil an der Klimaentwicklung. Aber ich bezweifele, dass nach erdgeschichtlichen Maßstäben die anthropogenen CO2-Emissionen die Entwicklung unserer Biosphäre prägen. Schon Abholzung der Regenwälder ist viel problematischer...
Worum geht es also im Kern bei der ganzen Klimadiskussion? Nach meiner Überzeugung versucht eine politisch motivierte Trachtengruppe samt ihren aktiven und passiven Mitläufern mit einer bewährten Methode (Angst einjagen), möglichst viel Macht zu erlangen, um die eigenen Interessen umsetzen zu können!
HisMastersVoise
08.10.2023, 13:40 Uhr
Nordhäuser Bubble !
Anscheinend begreifen hier viele Menschen noch nicht die Konsequenzen aus dem sich ändernden Klima. Dabei gibt es jedoch zwei gegensätzliche Sichtweisen. Für die Natur und unseren Planeten sind wir nur Dünger und Futter. Für uns jedoch ist unser Planet Lebensraum auf ca achtzig Jahre pro Person. Wir hier in Thüringen haben nicht den Funken einer Ahnung, wie es mit den Lebensräumen von anderen Menschen auf den Planeten aussieht. Der Meeresspiegel steigt weiter an und macht viele Küstenbereiche unbewohnbar. Damit beschäftigen sich aktuell schon die Niederlande und Belgien und die Deutschen in Schleswig-Holstein und Hamburg und viele andere mehr. Das Klima per se ist doch gar nicht unser Problem. Hier geht es darum, das der Verlust von Lebensraum die Menschen dazu bringt, dorthin zu gehen, wo sie noch existieren können. Wie wäre es denn mit Thüringen...Nicht zu warm ...nicht zu kalt...weit weg vom Meer. Bei der Notwendigkeit, die Erderwärmung in Grenzen zu halten, geht es nur darum, ob wir den Globus mit allen seinen Nationen so weiter haben oder ob wir alle enger zusammenrücken müssen. Die aktuellen Flüchtlingesströme sind erst der Anfang. In vielen teilen Afrikas brennt unser Müll, also tragen wir auch Verantwortung. Die Diskussion über Klimaschwankungen in den letzten Erdzeitaltern dient nur dazu, sich selbst sicher zu fühlen und auch keinen Fall so etwas wie Umdenken zuzulassen. Nordhausen und Thüringen ist so schön, und das merken auch anderen Menschen, die keine Heimat mehr haben. Das die Regierung dieses Thema angeht, zeigt auf jeden Fall, daß sie sich des Ernstes der Lage sehr viel bewußter sind als die Meisten hier in den Kommentaren. Am schlimmsten ist jedoch die Trägheit vieler Menschen, selbst wenn es um ihr eigenes Wohl in der Zukunft geht. Letztendlich geht es bei dem Kampf gegen die Erderwärmung nur um den Erhalt unseres Lebensraumes. Wie kann man sich denn einer solchen Aufgabe mit dümmlichen Ausreden verweigern ?
P.Burkhardt
08.10.2023, 13:50 Uhr
Das Problem ist ja nicht,
dass sich das Klima ändert. Das Problem ist die Folge, die das für die Menschheit hat. Dem Planeten ist es egal, ob er als glühende Wüste oder als Schneeball durchs All eiert.
Ja, es gab in der Erdgeschichte schon wesentlich co2-reichere Phasen, allerdings gab es damals keine Menschen, die alles, was irgendwie CO2 aus der Luft holen kann, vernichtet hätten. Mal ganz abgesehen davon, dass der Mensch zusätzlich noch CO2 freisetzt, welches ohne ihn gar nicht in die Atmosphäre gekommen wäre (Öl, Gas und Kohle).
Also, wenn man hier schon erdgeschichtliche Fakten als Beleg dafür anführt, dass das ja alles gar nicht so schlimm ist - dann bitte vollständig.
HeiKev
08.10.2023, 14:22 Uhr
Das Vogelnest an der Grobschmiede
kommt mit den üblichen larifari "Argumenten", die die Rechtpopulisten und Nichtsmerker immer wieder bringen!
Ja Klima hat sich im Laufe der Erdgeschichte geändert. Aber niemals in einem solch kurzem Zeitraum. Aber wer nur ein übersichtliches biologisches Zeitfenster hat und dem alles sch...l egal ist, der interessiert sich nicht für die Probleme der zukünftigen Generationen.
Als Landwirt muss man sich heute schon damit beschäftigen, welche Sorte Weizen oder etc man auf die Fläche bringt. Und da geht es uns noch gut. In Mecklenburg oder der Uckermark würden die Landwirte den Grob-Fönix mit seinen "Schlauheiten" vom Acker jagen.
Und wer hier tagtäglich Tag und Nacht Nonsens kommentiert, der hat noch ganz andere Probleme als Klimawandel!
Fönix
08.10.2023, 14:35 Uhr
@ H_M_V: Ihre Beweggründe
mögen ja durchaus löblich sein, aber da gibt es ein Problem:
Sie wollen einen Status quo erhalten, den wir Menschen nicht erhalten können. Die Entwicklung unseres Planeten ist eine Geschichte der permanenten Entwicklung und Veränderung, gerade in Hinblick auf Klima und Biosphäre. Es ist vermessen und eine maßlose (andere würden sagen größenwahnsinnige) Selbstüberschätzung zu glauben, wir könnten diese Mechanismen maßgeblich beeinflussen oder gar beherrschen. Wir können uns bestenfalls anpassen und ansonsten vor allem darauf achten, dass wir unser zweifelsohne derzeit sehr schädliches Treiben in seinen negativen Auswirkungen wesentlich mehr als bisher begrenzen. Das bezieht sich u.a. auf:
Vergiftung und Überdüngung unserer Geosphäre durch Pestizide und übermäßigen Einsatz von Düngemitteln in der Landwirtschaft
dito in Bezug auf das aktuell unglaubliche Ausmaß der ungehemmten Vermüllung unseres Planeten
rasant fortschreitende Abholzung der Regenwälder
Globalisierung der Wirtschaftskreisläufe
exponentiell steigendes Bevölkerungswachstum
Das Klima ist da noch unser kleinstes Problem ...
Wirksam kann das nur global organisiert und gestaltet werden, sonst bleibt es ein Muster ohne Wert. In Zeiten zunehmender politischer Konflikte ist es eine Illusion zu glauben, das "Weltklima retten" zu können ohne vorher diese Konflikte zu befrieden und über z.B. die UNO oder den Weltsicherheitsrat eine entsprechende konzertierte Aktion zum umfassenden Schutz von Biosphäre und Geosphäre zu initiieren ...
Das beinhaltet z.B. auch die konsequente Sanktionierung aller Staaten, die sich solchen Zielen grundsätzlich verweigern, und zwar ohne wenn und aber und ohne Rücksicht auf kommerzielle Interessen einzelner Personen/Unternehmen/Syndikate etc. ...
Klingt unlösbar, ist aber die einzige Chance, die Existenz der Menschheit mittel- und langfristig zu sichern.
Alles andere ist Stückwerk und wir retten die Welt mit Sicherheit nicht, wenn wir den Menschen in Deutschland vorschreiben, welches Auto sie zukünftig fahren sollen und welche Heizung ab kommenem Jahr eingebaut werden darf.
diskobolos
08.10.2023, 14:49 Uhr
Sie haben in vielem Recht, Fönix,
soweit Ihre Aussagen erdgeschichtliche Zeiträume betreffen. Kann schon sein, dass in 10 000 Jahren wieder Eiszeit ist. Das nützt uns aber für heute gar nichts. Vor unser aller Augen erwärmt sich der Planet rasant (gemessen in Erdzeit). Die Ursache dafür ist der Wissenschaft bekannt. Der Prozess ist nur schwer aufzuhalten.
Natürlich ist das Abholzen der Regenwaldes schlimm. Aber: WIR wollen billig unsere Bratwurst kaufen, also wird das Fleisch in Massentierhaltung produziert, also werden billige Futtermittel in Brasilien gekauft, also wird dort Regenwald gerodet. WER soll daran etwas ändern? Jeder will einfach nur so weitermachen, aus Gewohnheit oder um Geld zu verdienen.
Solche Ketten gibt es viele, z. B. beim Energieverbrauch.
Es wäre wirklich gut, könnte die Biosphäre einfach mehr CO2 verbrauchen. Ein Physiker hat dies schon mal so gegen den Klimawandel ins Feld geführt. Dagegen spricht aber die Erwärmung, die wir in den letzten 2 Jahrzehnten hatten. Wenn es auch nur linear so weitergeht, wird wird unsere Welt schon in 20 Jahren deutlich ungemütlicher sein. Vielleicht nicht überall, aber dort wo es am schlechtesten wird, werden die Menschen weggehen. Wohin, überlasse ich der Fantasie jedes Einzelnen . . .
Fönix
08.10.2023, 15:04 Uhr
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diskobolos
08.10.2023, 15:18 Uhr
Fönix als Verschwörungstrheoretiker
"Nach meiner Überzeugung versucht eine politisch motivierte Trachtengruppe mit einer bewährten Methode (Angst einjagen). . . möglichst viel Macht zu erlangen."
An wen dachten Sie da konkret?
Die UNO mit ihrem Generalsekretär? Die G20-Staaten? Den Pabst? Die alle haben sich dafür ausgesprochen, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.
Oder denken Sie eher an Deutschland? Hier ist es doch offensichtlich so, dass Parteien profitieren, die den Leuten einreden, alle könnten so weiterleben wie bisher.
Kluge schöne Frau
08.10.2023, 17:16 Uhr
Auch in der Antarktis bleibt es nachts kälter als draußen
@Fönix: Nur kurz zur Klarstellung: 1. Scott war natürlich am 5.Dezember noch in Küstennähe 2. Es ist auch völlig uninteressant, wo er war, denn es handelte sich um Nachmittagstemperaturen und die sind auch in der Antarktis deutlich höher als die Nachttemperaturen. Nachts bleibt es kälter als draußen, kann jeder auch bei sämtlichen Wetterapps testen. Einfach nur irgendeine beliebige Wetterstation auf der Antarktis eingeben und Nachmittags- und Nachttemperaturen vergleichen. Heute z.B. in Wostok in der Nacht -62 °C und -49 °C am Nachmittag. Fönix hat viel geredet, wie der Grobschmied, aber eben mit vielen Worten an der schlichten Wahrheit vorbei. Und zum Schluss dann noch der Pappkamerad mit dem CO2, darum ging es gar nicht.
HeiKev
08.10.2023, 17:19 Uhr
Der dachte an die "DUNKELGRÜNEN"
Mit seiner hoch gestellten Tag und Nacht Taste möchte er den Klimawandel als nicht-existierend für seine paar verbleibenden Paar Jährchen als das Erstrebenswerte Anpreisen. Nach Ihm in der Vogelnest- Grob- Schmiede ist die Sinnflut das Programm. Für Nachfolgegenerationen interessiert er sich nicht! Deshalb die täglichen und nächtlichen Wiederholungen dieses Nonsens!
Als praktizierender Landwirt ist der Kipppunkt schon lange erreicht! So einfach ist das.
grobschmied56
08.10.2023, 19:15 Uhr
Unwissen schützt vor Irrtum nicht ...
... sage ich einfach mal so. Das Argument 'hat sich noch nie so schnell geändert wie derzeit' kann man leicht vom Tisch wischen:
Einfach mal die Fakten über den 1A Schmelzwasserpuls lesen und verinnerlichen!
Zitat:
'Als Schmelzwasserpuls 1A wird eine Phase besonders schnellen Ansteigens des Meeresspiegels am Ende der letzten Kaltzeit bezeichnet, die ursächlich mit einer rapiden Entgletscherung und dem Eintrag großer Schmelzwassermengen in die Meere zu jener Zeit in Verbindung gebracht wird. Der Puls setzte vor ungefähr 14.200 bis 14.700 Jahren ein[1] und ließ den Meeresspiegel innerhalb von 400 bis 500 Jahren global um 20 Meter ansteigen.'
(Quelle: Wikipedia, Artikel Schmelzwasserpuls 1A)
Vier bis fünf Jahrhunderte nenne ich eine erdgeschichtlich kurze Zeit.
Ein Anstieg des Meeresspiegels innerhalb dieser Zeit um bis zu 20 Meter nenne ich eine echte Hausnummer. Immerhin handelte es sich um einen Anstieg von 4 bis 5 Zentimeter pro Jahr. Im Augenblick haben wir einen Anstieg des Meeresspiegels von 4 bis 5 Millimeter per Anno, was bei den Panikern bereits Endzeitvisionen und Weltuntergangs-Szenarien in Gang setzt.
Den einzigen wirklichen Kipp-Punkt den ich zur Zeit erkennen kann, ist ein Umkippen von Restvernunft in heillose Kopflosigkeit, verursacht von Ideologen der 'Letzten Generation' und Konsorten.
Mein Tip: Man folge der Spur des Geldes und mache sich mal kundig, von wem all diese tollen Weltretter - NGO's finanziert werden!
Dann wird es ein wenig klarer.
Peter Listig
08.10.2023, 19:22 Uhr
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P.Burkhardt
08.10.2023, 20:09 Uhr
Na klar, Grobschmied...
...erzählen Sie das mal einem Insulaner von den Malediven....
Die sollen sich mal nicht so haben, oder?
Kobold2
08.10.2023, 20:59 Uhr
Immer wieder
Werden die gleichen Phrasen bejubelt.
Dabei ist das schon lange wiederlegbar.
Wir in Deutschland retten die Welt nicht.....
Wer hat das behauptet? Wir haben, wie andere unseren Anteil zu bringen. Dem Anspruch laufen wir schon länger hinterher, denn andere Länder sind schon viel weiter.
Ich lasse mir nicht vorschreiben, welches Auto ich zu fahren habe..... Der Volksmund sagt, alte Leute werden wie kleine Kinder, trotzig und uneinsichtig .
Der Anteil von E-Autos beträgt in Deutschland bei den Neuzulassungen ~14-15 Prozent in China ~35 Prozent.
Es wird Zeit das wir mal in die Gänge kommen.
grobschmied56
08.10.2023, 22:02 Uhr
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Psychoanalytiker
09.10.2023, 11:49 Uhr
Diskobolos ... welche Generation meinen Sie ...
... die "letzte Generation" klebt sich doch aktuell auf Straßen und Plätzen an. Da kommen dann keine weiteren Generationen.
Oder ... man lügt uns einfach an.
Es kann natürlich auch noch die "allerletzte Generation" sein, aber die ist ja dann nicht nur die, sondern auch das allerletzte.
diskobolos
09.10.2023, 13:45 Uhr
Das kann ich Ihnen erklären, Psychoanalytiker
"Die letzte Generation" ist nur eine ziemlich kleine Organisation der entsprechende Generation. Und selbst die behauptet nicht, es gäbe nach Ihr keine weiteren.
Das "letzte" im Namen bezieht sich auf die Vorstellung, sie gehörten zu letzten Generation, die ein Ausdemruderlaufen des Klimas noch aufhalten kann.
Falls es mit den Kipp-Punkten stimmt (und dafür spricht einiges), ist diese Ansicht nachvollziehbar.
Das ein Festkleben auf der Straße ihrem Anliegen nicht hilft, steht auf einem anderen Blatt
HisMastersVoise
09.10.2023, 16:22 Uhr
Der magische Tropfen !
Natürlich kann Deutschland allein nicht die Welt retten. Das wird doch auch nicht erwartet. Aber wir haben unseren Beitrag bei dem für uns alle so wichtigen thema zu leisten. denn wir haben als eine der führenden Industrienationen auch unseren Beitrag zu den aktuellen Problemen geleistet. Und während wir hier immer neue Ausreden für unsere Trägheit und Ignoranz suchen, saufen wortwörtlich in anderen Teilen der Welt die Menschen ab. Das wir das sprichwörtliche Fass mit voll gemacht haben, steht ausser Zweifel. Doch welcher Tropfen es letztendlich zum Überlaufen oder in dem aktuellen Fall zum Kippen bringt, spielt doch gar keine Rolle. Es wird uns alle treffen, was dann auf uns zukommt. Wenn also unsere Regierung den Mut hat, für uns träge Bande ein so unattraktives und doch so nötiges Thema anzugehen, sollten wir bitte mal den Kopf aus dem Sand nehmen und über unsere Verantwortung nachdenken und mithelfen. Unseren aktuellen Wohlstand haben wir mit dem Verschleiß unserer und fremden Resourssen erlangt. Dachten hier wirklich die Menschen, daß wir nicht irgend wann die Rechnung dafür bekämen. Und all die verzweifelten Ausflüchte von Wahlprognosen über Diffamierungen von Andersdenkenden bis hin zu stoischen Ignoranz der Realität bringen rein gar nichts außer dem Verlust von Zeit, welche für sinnvolle Beiträge hätte verwendet werden können.
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