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Do, 12:35 Uhr
11.04.2024
Dingelstädt

Alte Hühnerfarm wird Gewerbegebiet

Das Thüringer Wirtschaftsministerium setzt ein weiteres Zeichen für die Entwicklung ländlicher Regionen: Mit einem Förderbescheid in Höhe von knapp 6,5 Millionen Euro unterstützt das Ministerium die Umwandlung einer ehemaligen Hühnerfarm in Dingelstädt zu einem modernen Gewerbegebiet...

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergab heute den entsprechenden GRW-Förderbescheid an den Bürgermeister der Gemeinde, Andreas Fernkorn. Ende 2027 soll die Herrichtung des Gewerbegebietes abgeschlossen sein.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf über 7,45 Millionen Euro, die Förderquote entspricht also 90 Prozent. Die Stadt Dingelstädt wird mit diesem Vorhaben den Standort einer ehemaligen Hühnerfarm mit einer Fläche von ca. 3,5 Hektar in ein Gewerbegebiet umwandeln. Davon können etwa 3,3 Hektar vermarktet werden.

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Das Areal befindet sich nordwestlich der Ortslage Dingelstädt und grenzt an vorhandene Gewerbeflächen an der Heiligenstädter Straße (L 1005) an. Die vorhandenen Industrie- und Gewerbegebiete sind im Umkreis von 15 Kilometern zu rund 85 Prozent ausgelastet. Bereits jetzt liegen daher für den Standort konkrete Ansiedlungsanfragen von Unternehmen vor.

„Mit dieser Investition unterstützt das Land die Stadt Dingelstädt dabei, ihre industrielle Infrastruktur weiter auszubauen und neuen Unternehmen attraktive Standortbedingungen zu bieten. Das stärkt nicht zuletzt die Wirtschaftsstruktur der Region“, sagte Tiefensee bei der Bescheidübergabe.

Die umfangreiche Erschließung des Geländes umfasst unter anderem die Baufeldfreimachung und Geländeprofilierung. Zu diesem Zweck werden zunächst fünf Hallen (ehemalige Stallungen) und kleinere Nebengebäude aus den 1960er und 1980er Jahren abgerissen. Anschließend folgen verkehrstechnische Maßnahmen, Arbeiten zur Trink- und Löschwasserversorgung sowie Schmutz- und Regenwasserentsorgung. Auch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen finden statt, darunter die Renaturierung der Teiche und Uferbereiche im Riethpark.
Autor: red

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