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Do, 09:55 Uhr
30.05.2024
Dank Zigarettenverzicht:

Über 400.000 Euro in 30 Jahren ansparen

Wer mit dem Rauchen aufhört und sein Geld in einen ETF-Sparplan statt in Zigaretten investiert, kann in 30 Jahren über 400.000 Euro Vermögen ansparen. Das zeigen Verivox-Berechnungen zum Welt-Nichtrauchertag...

Grafik (Foto: Verivox) Grafik (Foto: Verivox)
ETF-Sparplan: Dank Zigarettenverzicht über 400.000 Euro in 30 Jahren ansparen

Heidelberg. Wer regelmäßig zur Zigarette greift, schadet nicht nur der Gesundheit, sondern belastet auch den eigenen Geldbeutel. Bei einem Konsum von einer Schachtel täglich summieren sich die Gesamtkosten im Laufe von 30 Jahren auf gut 165.000 Euro. Würden Raucher dieses Geld in einen ETF-Sparplan anstatt in Zigaretten investieren, könnten sie im selben Zeitraum über 400.000 Euro ansparen. Das zeigt eine Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai.

Über 35.000 Euro Zigarettenkosten in 10 Jahren
8,20 Euro kostet ein Päckchen mit 20 Markenzigaretten aktuell. Wer zehn Jahre lang täglich eine Schachtel raucht, gibt dafür insgesamt 35.769 Euro aus. In 30 Jahren summieren sich die Kosten auf 165.088 Euro.

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Für die Hochrechnung hat Verivox unterstellt, dass Zigaretten jedes Jahr um 3,9 Prozent teurer werden. Das entspricht der durchschnittlichen Preissteigerung in den letzten 20 Jahren.

462.000 Euro Depotvermögen in 30 Jahren ansparen
Laut Bundesgesundheitsministerium raucht in Deutschland noch immer fast ein Viertel (22,7 Prozent) aller Erwachsenen. „Wer es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, und das Geld für die Zigaretten stattdessen gewinnbringend anlegt, senkt nicht nur das Risiko für schwere Erkrankungen, sondern kann auf diese Weise auch ein stattliches Vermögen aufbauen“, sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.


Beim aktuellen Zigarettenpreis sparen Ex-Raucher, die zuvor eine Schachtel pro Tag geraucht haben, durch den Tabakverzicht rund 249 Euro im Monat. Wer das Geld nicht einfach auf dem Konto liegen lässt, sondern in einen ETF-Sparplan investiert, kann in 30 Jahren ein Depotvermögen von 462.000 Euro ansparen.

In der Modellrechnung von Verivox wird das eingesparte Geld in einen ETF auf den Welt-Aktienindex MSCI World investiert. Gerechnet wurde mit einer Rendite von jährlich 7,2 Prozent. Das entspricht der historischen Durchschnittsrendite eines ETF-Sparplans mit 15-jähriger Laufzeit auf den MSCI World in den letzten 40 Jahren. Entsprechend der durchschnittlichen Preissteigerung für Zigaretten steigen auch die monatlichen Sparbeträge jedes Jahr um 3,9 Prozent.

Zinseszins-Effekt wirkt sich von Jahr zu Jahr stärker aus
„Wer effektiv Vermögen aufbauen möchte, kommt mit einem thesaurierenden ETF besonders schnell ans Ziel“, sagt Oliver Maier. „Hier werden die Dividenden nicht an den Anleger ausgeschüttet, sondern gleich wieder reinvestiert. Wie beim Zinseszins-Effekt wirken sich künftige Wertsteigerungen dadurch umso stärker aus.“

Ja länger der Sparplan läuft, desto größer sind die Auswirkungen: Nach 10 Jahren Spardauer ist das Depotvermögen in der Modellrechnung bereits auf rund 51.000 Euro angewachsen, über 70 Prozent dieser Summe hat der Ex-Raucher selbst eingezahlt. Nach 30 Jahren beläuft sich der Depotwert auf 461.730 Euro. Nur gut ein Drittel davon entfällt dann noch auf eigene Einzahlungen. Fast 300.000 Euro entfallen auf den Wertzuwachs durch Rendite und Zinseszins-Effekt.

Nach der Veräußerung ihrer Anteile können Anleger allerdings nicht das gesamte Fondsvermögen einstreichen. Für Abgeltungssteuer und Soli gehen 26,375 Prozent der erwirtschafteten Kursgewinne an den Fiskus. Doch auch nach Steuern blieben immer noch rund 407.000 Euro übrig.

Methodik
Die berechneten Zigarettenkosten basieren auf Angaben des Deutschen Zigarettenverbands zur Preisentwicklung in den letzten 20 Jahren. Der jährliche Wertzuwachs in der Sparplan-Rechnung beträgt 7,2 Prozent. Nach Berechnungen der Röhl Capital GmbH auf Basis von Bloomberg-Daten entspricht dies der durchschnittlichen Rendite 15-jähriger ETF-Sparpläne auf den MSCI World im Schnitt der letzten 40 Jahre.
Autor: psg

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Kommentare
KeinKreisverkehr
30.05.2024, 10:08 Uhr
Wer heute noch nicht in einen Welt-Etf investiert....
sollte das schleunigst nachholen. Beschäftigt euch mit dem Thema, seid Willens zu lernen und lasst euch nicht von den großen Banken um den Finger wickeln. Vermögensaufbau ist nicht so schwer wie es klingt. Dazu brauch man nur etwas Eigeninitiative und den Willen sich mit neuem zu beschäftigen.
Wer darauf keinen Bock hat kann natürlich trotzdem zum Bankverkäufer seiner Wahl gehen, sollte dann aber wissen, dass der Großteil des Gewinns bei der Bank bleibt.
tralala_hopsasa
30.05.2024, 10:46 Uhr
KeinKreisverkehr
das Wichtigste haben Sie vergessen. Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne von ETF-Erträgen werden versteuert und das nicht zu knapp. Eine KESt. in Höhe von 25 Prozent., SolZ (5,5 Prozent auf die Steuer) und eventuell KiSt. machen eine Menge aus. Lindner und Co. freuen sich. Also immer schön das Kleingedruckte lesen!
RWE
30.05.2024, 15:59 Uhr
Doch Kreisverkehr
wenn sie ihren Freistellungsauftrag ordnungsgemäß ausfüllen haben sie 1000 Gewinn pro Jahr steuerfrei. Soviel muß man ersmal erwirtschaften. Zinserträge sind unterliegen übrigens auch der Steuerpflicht.
lumpi22
30.05.2024, 18:41 Uhr
RWE, 1000€ Zinsen
sind doch nicht viel für eine Person. Aber ich finde den Beitrag deshalb gut, weil man u.a. sieht und darstellt, was Raucher in ihrem Leben einfach so in die Luft blasen. Da kommen schon mal schnell viele Tausende, ja sogar über 100-Tausende zusammen! Wer heute absolut sicher anlegen will, kann Festgelder für 1-2 Jahren zwischen 3,5 bis 4 Prozent Zinsen machen oder beim Tagesgeld 3,5 bis 3,8 Prozent Zinsen erhalten! Allerdings bekommt man die nur, wenn man möglichst dieses Geld nicht zur eigenen Bank (Sparkasse, Volksbank u.a. hier in der Stadt vorhandenen Banken!), sondern zu Banken in Europa einzahlt (dort sind bis 100.000€ pro Konto abgesichert über den Einlagensicherungsfonds!) und so kann man bereits bei 25.000€ Festgeld schnell mal 1.000€ Zinsen pro Jahr machen. Für diejenigen, die Sicherheit vor Wagnis wünschen ist das perfekt und man schafft dann (leider) auch schnell die Zinsgrenze, wo man dann wieder den Zinsabschlag an das Finanzamt zahlen muss, aber am Ende habe ich Sicherheit und bei z. B. 100.000€ Festgeldanlagen immerhin mal 2.500€ Zinsen p.a., wo ich dann dem Staat "gern" auch für die über die Freigrenze erwirtschafteten Zinsen von 1.500€ ca. 1/3 an das Finanzamt abtrete... Unser Staat muss ja auch von ein paar Einnahmen leben (*zynisch* gemeint). Es macht jedenfalls viel Spaß, selbst sein Geld zu vermehren und von den Zinsen einen schönen Urlaub zu planen, mehr geht nicht! Tja RWE, wenn man es richtig macht geht es sogar über Sicherheit ganz gut, wobei man natürlich auch spekulieren kann und man dort oftmals noch etwas mehr bekommen kann. Schau den DAX an, der inzwischen konstant über 18.000 Punkten liegt....
HisMastersVoise
30.05.2024, 18:45 Uhr
Auf den Punkt gebracht !
Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, der füllt die Kassen des Bundes und der Tabakindustrie und entlastet durch den stäbchenbedingten Suizid die Rentenkasse. Bis dahin belastet er die Krankenkasse. Wer sein Geld nicht verraucht, kann durch das angesammelte Kapital mit 60 in Rente gehen und die letzten Jahre bis zum Regelrenteneintritt vom Guthaben leben. Da Spekulationsgewinne reguläre Einkommen sind, werden sie mit dem im Rentenalter relevanten Steuersatz belegt. Es bleibt trotzdem Allen zu raten, sich mit börsennotierten Anlagen im Hinblick auf Schwankungen und Kursrutsche u.ä. zu beschäftigen. Dann ist praktisch jeder Strandartaktienfonds über 30 Jahre mit eine Schnittrendite zwischen 6 und 10 Prozent zu finden.
RWE
30.05.2024, 19:35 Uhr
lumpi22
Erinnern sie sich noch an den Begriff "Negativzinsen"? Es kommt auf die Mischung an. Aber ja, Augen auf und vergleichen.
diskobolos
30.05.2024, 22:08 Uhr
Über 400.000 Euro in 30 Jahren
klingt natürlich richtig gut. Zu Bedenken ist aber, dass ein Teil davon durch die Inflation aufgefressen wird.
Ich erinnere mich, dass mein erster Döner vor ca. 30 Jahren exakt 3,-DM gekostet hat, das erste Gericht beim "Chinesen auch. Heute zahlt man etwa das 4- bis 5-Fache.

Die bis zu 4 Prozent für Tages- und Festgeld sind zwar mehr als die Inflationsrate, aber es ist schon absehbar, dass sie bald niedriger ausfallen.
lumpi22
31.05.2024, 09:47 Uhr
Negativzinsen konnte man aber vermeiden...,
indem man sinnvoll mit seinen Geldern und den Anlagen umgegangen ist. RWE, auch haben meines Wissen nur die deutschen Banken ihren eigenen Kunden mit Negativzinsen belastet und abgezockt, die europäischen Banken hingegen haben für Summen bis zur Einlagensicherung für Tages- und auch Festgelder Zinsen bezahlt! Das ist eben der entscheidende Unterschied! Und im Depot gab es damit auch keine Probleme, welches sich selbst in der Krise prächtig entwickelt hat, nachdem mit dem Kriegsausbruch man erst einmal tief durchatmen musste! Alles wieder mehr als eingeholt und überholt liegt das Depot gut im Rennen. Klar, das ist nicht für Jeden etwas, aber einfach mal von guten Beratern beraten lassen (leider keine Bankberater nutzen, die sehen wieder nur die Dollarzeichen in den Augen und ihre eigenen Fonds und Anlagen, sind dadurch nicht offen und fair!). Aber diskobolos sagt es ja selbst, im Moment liegen die Zinsen über der Inflationsrate liegen, also sollte man das bis zur nächsten Zinssenkung einfach nutzen und maximale Zinsen erwirtschaften! Es ist möglich, das wollte ich nur hier zum Ausdruck bringen, sicher und natürlich auch spekulativ sein Geld zu mehren und das im Moment sehr ordentlich sogar! Ich freue mich wieder darauf, mit meiner Frau für die Zinserträge (unter Abzug der Kapitalertragssteuer) die nächste große Schiffsreise zu planen und bin meinem persönlichen Berater sehr dankbar dafür wie es läuft!
RWE
31.05.2024, 12:23 Uhr
lumpi22, da sind wir doch einer Meinung
Ich dachte sie wollten nur die planbarn Zinserträge einsammeln und andere Anlagenformen vernachlässigen... Wer zum Beispiel ein zusammengesetztes Substantiv aus Welt und Sparen googelt wird auf sehr interessante Tages-und Festgelder stoßen. Dazu monatlich etwas Geld in ein Depot (ETF oder Einzelwerte) einzahlen, da ist nach 10 bis 15 Jahren die Freude auch groß. Gold kann ein guter Inflationsschutz sein. Ein paar hundert Euro haben wir auch in ein paar Kryptowährungen investiert. Da könnten wir jetzt schon in den Urlaub fahren, aber ih denke, das Ende der Fahnenstange ist noch nicht in Sicht. Selber Mitdenken, Augen auf halten und verschiedene Angebot vergleichen. Das geht immer.
Viel Spaß auf ihrer nächsten Kreutfahrt!
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