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Fr, 10:07 Uhr
31.05.2024
Wanderungssaldo 2023 in Thüringen zurückgegangen

Zuwanderung aus der Ukraine deutlich gesunken

Im Jahr 2023 verzeichnete Thüringen 68.776 Zuzüge und 54.768 Fortzüge über die Landesgrenze. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik resultierte für den Freistaat daraus ein Wanderungsgewinn in Höhe von 14.008 Personen...

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Gegenüber dem Jahr 2022, als Thüringen noch ein Wanderungsplus in Höhe von 37.070 Personen aufwies, stellte dies jedoch einen Rückgang um 23.062 Personen dar (-62,2 Prozent). Rein rechnerisch ist ursächlich für den Rückgang des Wanderungsgewinns, dass im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr zum einen die Zahl der Zuzüge deutlich abnahm (-19.741 Personen; -22,3 Prozent), während zum anderen die Zahl der Fortzüge zunahm (+3.321 Personen; +6,5 Prozent).

Während Thüringen gegenüber den anderen Bundesländern im Jahr 2023 wie in den Vorjahren ei- nen negativen Wanderungssaldo aufwies (-3 882 Personen), konnte aus dem Ausland im gleichen Zeitraum ein positiver Wanderungssaldo verbucht werden (+17 890 Personen).

Der negative Wanderungssaldo gegenüber den anderen Bundesländern resultierte 2023 aus 26.177 Zuzügen und 30.059 Fortzügen. Damit sank die Zahl der Zuzüge gegenüber dem Vorjahr um 1.437 Personen (-5,2 Prozent), die Zahl der Fortzüge stieg minimal um 40 Personen (+0,1 Prozent). Dadurch erhöhte sich der Wanderungsverlust im Vergleich zu 2022 um 1.477 Personen (+61,4 Prozent). Thüringen verzeichnete innerhalb Deutschlands gegenüber keinem Bundesland einen positiven Wanderungssaldo. Die größten Verluste wurden gegenüber Nordrhein-Westfalen (-1 083 Personen) verbucht, gefolgt von Sachsen (-1 076 Personen) und Bayern (-319 Personen).

Der positive Wanderungssaldo Thüringens 2023 gegenüber dem Ausland in Höhe von 17.890 Perso- nen resultierte aus 42.599 Zuzügen und 24.709 Fortzügen. Die Zahl der Zuzüge sank gegenüber dem Vorjahr um 18304Personen (-30,1Prozent), die Zahl der Fortzüge nahm um 3281Personen zu (+15,3 Prozent). Somit verringerte sich der Auslandswanderungssaldo im Vergleich zu 2022 um 21.585 Personen (-54,7 Prozent).

Den höchsten Wanderungssaldo gegenüber dem Ausland verzeichnete Thüringen 2023 aus der Ukraine (+4.456 Personen). Mit deutlichem Abstand folgten Syrien (+2. 213 Personen), Polen (+958 Personen) und die Türkei (+947 Personen). Besonders augenscheinlich ist das deutliche Absinken der Zuwanderung aus der Ukraine. Der Wanderungssaldo gegenüber dem vom Krieg gebeutelten Land sank im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 82,8 Prozent (-21 405 Personen).
Autor: red

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Kommentare
Warren
31.05.2024, 11:48 Uhr
Ach wie hübsch
das mit dem "Wandern" ist.
Es passt auch noch zur Jahreszeit. Wer wandert bleibt nicht am selben Ort, er geht weiter. Das ist eine gute Sache
emmerssen
31.05.2024, 13:15 Uhr
Wanderungsgewinn ?
Wo hier der Gewinn sein soll möchte man bitte erklären. Ein Gewinn wäre, wenn alle diese Personen selbst für ihren täglichen Bedarf aufkommen würden.
Jäger53
31.05.2024, 17:08 Uhr
Zuwanderung
Vielleicht sind die Ukrainer schon alle ausgewandert und die Personen die sich noch in der Ukraine befinden sind nur noch von der Nato um gegen Russland einen gewünschten Krieg zu führen.
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