Mo, 14:52 Uhr
10.02.2025
Leinefelde/Kirchenkreis Mühlhausen
Echte Helden und Teamarbeit
Seine eigenen Fähigkeiten und die anderer entdecken, das war am Sonntagnachmittag in Leinefelde bei der Kirche Kunterbunt im evangelischen Gemeindehaus angesagt. Unter dem Motto heldenhaft war bei diesem neuen Familienangebot mit Gemeindepädagogin Alexandra Kunze nicht selten Teamarbeit gefragt...
Doch zu Beginn bastelten sich alle erst einmal Helden-Buttons und stärkten sich Kaffee, Tee, Kuchen und Brezeln, selbstgemacht vom Frauenkreis. Nun ging es zu den Mitmach-Stationen. Die Freiwillige Feuerwehr und Prinzessin Lillifee gehörten zu den beliebtesten. Ein großer Feuerwehrwagen stand im Hof. Da konnte man mit einer Kübelspritze arbeiten wie die echten Helden, die Feuerwehrmänner und -frauen. Ganz nebenbei erfuhr man auch, wer Sankt Florian war. Die zweite sehr begehrte Station war die mit Prinzessin Lillifee. Sie lud zum Zauberstab-Basteln ein und thematisierte als Blütenfee Tier- und Umweltschutz. Bei Asterix und Obelix ließ sich ein Zaubertrank brauen und sein Können mit dem Hinkelstein testen. Mutige Teilnehmer wagten sich bei Spiderman durch ein riesiges Spinnennetz oder hoben wie Pippi Langstrumpf ein ganzes Pferd hoch. Im gemütlichen Spielezimmer erwarteten die Helden Bausteine und Brettspiele. Basteln, sich bewegen, manchmal auch ein bisschen zusammen überlegen, gemeinsam Zeit verbringen und essen – das macht die Kirche Kunterbunt aus. Dazu gehört immer auch eine Andacht oder Feierzeit, wie sie hier heißt. Mit Gemeindepädagogin Christiane Quellmalz gab es dabei Bewegungslieder und ein echtes Superhelden-Casting, bei dem alle mitmachen konnten, erzählt Alexandra Kunze. Zum Helden gewählt wurde der Kleinste, passend zu der biblischen Geschichte von David. Mit seiner Krone wollte der dann hinterher vor Begeisterung gar nicht mehr vom Thron steigen. Der Nachmittag fand einen fröhlichen Abschluss mit Würstchen und lustigen Gesprächen, bevor alle gemeinsam aufräumten.
Wird es eine zweite Kirche Kunterbunt geben? Die positive Resonanz der Teilnehmer, des Organisationsteams und das Engagement der Feuerwehr, die sich sofort für einen weiteren Einsatz bereit erklärte, stimmen Alexandra Kunze optimistisch für die Zukunft. Es ist ja auch ein neues Format, das muss sich erst herumsprechen, erklärt die Gemeindepädagogin. Kirche Kunterbunt hat Chancen ein fester Bestandteil des evangelischen Gemeindelebens zu werden.
Regina Englert
Autor: redDoch zu Beginn bastelten sich alle erst einmal Helden-Buttons und stärkten sich Kaffee, Tee, Kuchen und Brezeln, selbstgemacht vom Frauenkreis. Nun ging es zu den Mitmach-Stationen. Die Freiwillige Feuerwehr und Prinzessin Lillifee gehörten zu den beliebtesten. Ein großer Feuerwehrwagen stand im Hof. Da konnte man mit einer Kübelspritze arbeiten wie die echten Helden, die Feuerwehrmänner und -frauen. Ganz nebenbei erfuhr man auch, wer Sankt Florian war. Die zweite sehr begehrte Station war die mit Prinzessin Lillifee. Sie lud zum Zauberstab-Basteln ein und thematisierte als Blütenfee Tier- und Umweltschutz. Bei Asterix und Obelix ließ sich ein Zaubertrank brauen und sein Können mit dem Hinkelstein testen. Mutige Teilnehmer wagten sich bei Spiderman durch ein riesiges Spinnennetz oder hoben wie Pippi Langstrumpf ein ganzes Pferd hoch. Im gemütlichen Spielezimmer erwarteten die Helden Bausteine und Brettspiele. Basteln, sich bewegen, manchmal auch ein bisschen zusammen überlegen, gemeinsam Zeit verbringen und essen – das macht die Kirche Kunterbunt aus. Dazu gehört immer auch eine Andacht oder Feierzeit, wie sie hier heißt. Mit Gemeindepädagogin Christiane Quellmalz gab es dabei Bewegungslieder und ein echtes Superhelden-Casting, bei dem alle mitmachen konnten, erzählt Alexandra Kunze. Zum Helden gewählt wurde der Kleinste, passend zu der biblischen Geschichte von David. Mit seiner Krone wollte der dann hinterher vor Begeisterung gar nicht mehr vom Thron steigen. Der Nachmittag fand einen fröhlichen Abschluss mit Würstchen und lustigen Gesprächen, bevor alle gemeinsam aufräumten.
Wird es eine zweite Kirche Kunterbunt geben? Die positive Resonanz der Teilnehmer, des Organisationsteams und das Engagement der Feuerwehr, die sich sofort für einen weiteren Einsatz bereit erklärte, stimmen Alexandra Kunze optimistisch für die Zukunft. Es ist ja auch ein neues Format, das muss sich erst herumsprechen, erklärt die Gemeindepädagogin. Kirche Kunterbunt hat Chancen ein fester Bestandteil des evangelischen Gemeindelebens zu werden.
Regina Englert
