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Mo, 16:02 Uhr
31.03.2025
Perspektive Pflegeberuf

Beruflich nochmal neu starten

Was macht man, wenn der Beruf, den man über Jahre hinweg ausübt, keine Perspektiven mehr bietet? Für Daniel war die Antwort klar: der Weg in die Pflege. Nach 12 Jahren als Koch, inklusive seiner Ausbildung und mehreren Jahren in der Küche u.a. als Küchenchef, wagte er einen radikalen Karrierewechsel...

Für den 35-Jährigen, der ursprünglich aus Österreich stammt, und zuletzt in der Küche eines Thüringer Krankenhauses arbeitete, bedeutete der Berufswechsel noch einmal ganz vorn vorne zu starten und die Schulbank zu drücken. Eine Entscheidung, die er nicht bereut hat.

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Nach einem Praktikum war Daniel schnell von der Pflegearbeit begeistert und wusste sofort: „Das ist mein Weg.“ Durch die Empfehlung im privaten Umfeld wurde er auf das Eichsfeld Klinikum aufmerksam. Hier bot man ihm an, in das nächste Ausbildungsjahr zu starten. Überzeugt haben vor allem die guten Möglichkeiten des vielfältigen praktischen Lernens und der theoretischen Ausbildung im hauseigenen Bildungsinstitut. Der Umzug ins Eichsfeld folgte. Fast drei Jahre ist das nun her.

Anfängliche Bedenken, wie es wohl sei, etwas älter als üblich im Klassenverband Akzeptanz zu erhalten oder auch nach Jahren im Beruf wieder im Schulalltag zu lernen, waren schnell verflogen. Das Lernen fiel leicht. Seine Lebenserfahrungen halfen ihm, Zusammenhänge besser zu verstehen und in der Klasse fühlte er sich gut aufgehoben. Auch war er nicht der einzige der bereits auf berufliche Erfahrungen in einer anderen Branche zurückblickt. „Es war erfrischend und abwechslungsreich in der Gruppe zu lernen. Auch Freundschaften sind entstanden. Ich wurde sogar Klassensprecher“, erklärt er. Den Austausch mit den anderen Azubis ebenso wie mit den Kollegen auf den Stationen beschreibt er als freundlich und unterstützend. Besonders wertvoll ist es für Daniel, von seinen bisherigen Erfahrungen zu profitieren – sowohl in der Zusammenarbeit im Team als auch im Umgang mit den Patienten. Man schätzt seine ruhige und verbindliche Art. „Ich bin belastbar und arbeite zuverlässig auch unter Stress – das kenne ich schon aus der Küche.“ Diese Fähigkeit, auch unter Druck ruhig zu bleiben, ist ein Erbe seiner Zeit als Koch, das ihm nun zugutekommt.

„Hier kann ich mich als Mensch einbringen“, sagt er, wenn er über das spricht, was er an der Pflegearbeit liebt. „Es geht um viel mehr als nur körperliche Hilfe. Pflege ist auch menschliche Nähe, Gespräche führen, Ängste nehmen – das ist der Teil, den ich besonders schätze.“ Durch seine Lebenserfahrungen gelingt es ihm, Vertrauen bei den Patienten aufzubauen. Oft kommen diese ins Staunen, wenn sie erfahren, dass er früher Koch war.

Inzwischen befindet sich Daniel im letzten Jahr seiner Ausbildung und hat bereits konkrete Pläne für seine berufliche Zukunft. „Nach dem Abschluss möchte ich auf der Schlaganfallstation unseres Klinikums in Heiligenstadt arbeiten.“ Der Wechsel in den Pflegeberuf hat für ihn eine klare Bedeutung: „Es geht mir darum, Menschen zu helfen. Das ist sinnstiftend für mich.“ Im Eichsfeld Klinikum freut man sich, Daniel die Möglichkeit gegeben zu haben, noch einmal beruflich neu starten zu können. Manchmal findet man den passenden Beruf erst im zweiten Anlauf – im Eichsfeld Klinikum kein Problem.
Autor: red

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