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So, 11:48 Uhr
16.11.2025
Feuerwehreinsatzzentralen proben Ernstfall

Wenn Unwetter die Feuerwehren fordern

Toben Unwetter über dem Landkreis, führen umgestürzte Bäume, verschlammte Straßen und vollgelaufene Keller häufig zu einer Flut von Feuerwehreinsätzen. Dann sind die drei Feuerwehreinsatzzentralen des Kreises gefragt. Sie sind den Stützpunktwehren Dingelstädt, Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis angegliedert…


Bei Bedarf besetzen ehrenamtliche Feuerwehrleute die Einsatzzentralen und bearbeiten die von der Leitstelle übertragenen Unwettereinsätze. Am Samstag probten die Einsatzzentralen den Ernstfall. Ausgangslage war ein Sturmtief, das in weiten Teilen des Landkreises für Schäden sorgte. Ab 9 Uhr spielte die Leitstelle simulierte Unwettereinsätze ein, welche durch die Einsatzzentralen bearbeitet und an die zuständigen Fahrzeuge weitergegeben wurden. Im Abstand von wenigen Minuten liefen immer neue Meldungen auf. Hier den Überblick zu behalten, zählte zu den Herausforderungen der groß angelegten Übung.

Blick in die Einsatzzentrale (Foto: Jan Weinrich) Blick in die Einsatzzentrale (Foto: Jan Weinrich)

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55 Feuerwehrfahrzeuge aus den drei Städten und aus der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg nahmen an der Übung teil. Auch zwei Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks waren daran beteiligt. Sie alle fuhren an die gemeldeten Einsatzstellen und gaben Rückmeldungen an die Einsatzzentralen. Auf diese Weise arbeiteten sie innerhalb von vier Stunden mehr als 180 fiktive Unwettereinsätze ab. Ziel der Übung war es, die Routine der Einsatzkräfte bei großflächigen Unwetterlagen zu steigern.

Insbesondere das ehrenamtliche Personal der Einsatzzentralen muss den Umgang mit der Technik beherrschen und die Abläufe kennen. Nicht zuletzt lieferte die Übung wichtige Erkenntnisse, wie die Zusammenarbeit zwischen Leitstelle, Einsatzzentralen und Einsatzkräften vor Ort weiter optimiert werden kann.
Thomas Müller
Autor: red

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