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Fr, 10:20 Uhr
28.11.2025
Ein Blick in die Statistik

Krankheiten des Kreislaufsystems bleiben häufigste Todesursache

Im Jahr 2024 verstarben 30 454 Thüringer Einwohnerinnen und Einwohner, davon 15 711 Männer und 14 743 Frauen. Das waren 683 Personen bzw. 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug das durchschnittliche Sterbealter 79,1 Jahre (2023: 78,9 Jahre)…

Die Thüringer Männer verstarben im Durchschnitt mit 76,2 Jahren, die Frauen mit 82,2 Jahren (2023: 75,9 bzw. 82,0 Jahre).

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Die häufigsten Todesursachen stellten im Jahr 2024 erneut Krankheiten des Kreislaufsystems (ICD I00-I99) dar. Auf diese Erkrankungen ließen sich mehr als ein Drittel aller Todesfälle zurückführen (11 357 Fälle bzw. 37,3 Prozent). Das waren 186 Fälle (1,6 Prozent) weniger als 2023. Frauen waren mit einem Anteil von 52,5 Prozent häufiger betroffen als Männer, deren Anteil bei 47,5 Prozent lag. Das durchschnittliche Sterbealter bei diesem Krankheitsbild betrug 82,6 Jahre und lag damit 3,5 Jahre über dem durchschnittlichen Sterbealter in Thüringen.

Während die Männer an einer Kreislauferkrankung im Alter von durchschnittlich 79,3 Jahren starben, erreichten die Frauen mit derselben Todesursache durchschnittlich ein Alter von 85,6 Jahren. Rund jeder 8. Verstorbene (1 492 Fälle bzw. 13,1 Prozent), der an einer Krankheit des Kreislaufsystems verstarb, erlag einem akuten Myokardinfarkt (ICD I21).

Das zweithäufigste Todesursachenkapitel im Jahr 2024 war mit 7 045 Fällen bzw. einem Anteil von 23,1 Prozent eine Neubildung von Körpergewebe (ICD C00-D48). Darunter erlagen 96,9 Prozent bzw. 6 828 Thüringerinnen und Thüringer einer bösartigen Neubildung (ICD C00-C97). An Covid-19 (ICD U07.1 und U07.2) als Grundleiden starben im Jahr 2024 mit 328 Sterbefällen 54,3 Prozent weniger Thüringer Bürgerinnen und Bürger als noch im Jahr zuvor (2023: 718 Sterbefälle). Die Diagnosen Grippe und Pneumonie (ICD J09-J18) waren in 786 Fällen (2,6 Prozent) ursächlich für den Tod von Thüringer Bürgerinnen und Bürgern. Das waren 75 Personen bzw. 10,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

In weiteren 1 309 Fällen bzw. bei 4,3 Prozent führten Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (nicht natürlicher Tod, ICD S00-T98) zum Tod. Im Jahr 2023 betrug der Anteil 4,4 Prozent. Bei den nicht natürlichen Sterbefällen waren Männer mit einem Anteil von 61,3 Prozent häufiger betroffen als Frauen mit 38,7 Prozent. Durch Suizid (ICD X60-X84) beendeten 272 Menschen ihr Leben. Der Anteil der Männer war hier mit 80,5 Prozent rund 4-mal so hoch wie der Anteil der Frauen mit 19,5 Prozent. Das mittlere Sterbealter bei dieser Todesursache betrug 66,0 Jahre.
Autor: red

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