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Do, 10:30 Uhr
04.12.2025
Servicestudie zu Supermärkten

Hohe Preise häufiger Kritikpunkt

Die Anforderungen an Lebensmittelmärkte und die Erwartungen der Kundschaft sind hoch: breite Auswahl, zuverlässige Verfügbarkeit und ein günstiges Preisniveau. Wie gut die Anbieter diese erfüllen, zeigt die aktuelle Verbraucherbefragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders ntv...

Qualität als Zufriedenheitstreiber
Die Kundinnen und Kunden attestieren den Lebensmittelmärkten insgesamt ein gutes Niveau (Branchenschnitt: 71,4 Punkte). Besonders die Produktqualität überzeugt und erreicht insgesamt sehr hohe Zustimmungswerte. Auch das Sortiment wird positiv beurteilt: Die Angebotsvielfalt gilt für viele als Stärke der Vollsortimenter. Service und Filialgestaltung tragen ebenfalls zu einer überwiegend positiven Gesamteinschätzung bei.

Preise und Alltagsärgernisse bleiben Schwachstellen
Weniger zufrieden zeigen sich die Befragten beim Thema Preis: Ein erheblicher Teil (über 42 Prozent) vergibt in diesem Bereich keine positive Bewertung. Zudem berichtet rund ein Drittel der der Kundinnen und Kunden von erlebten Ärgernissen. Im Marktalltag sorgen am häufigsten Wartezeiten an der Kasse sowie ausverkaufte Sonderangebote für Frust.

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Hohe Kundenbindung
Trotz einzelner Schwächen ist die Bindung an den bevorzugten Lebensmittelmarkt ausgeprägt. Rund 92 Prozent der Befragten würden sich erneut für denselben Anbieter entscheiden. Gründe sind vor allem die gute Erreichbarkeit, das breite Angebot und positive Serviceerfahrungen. Gleichzeitig zeigt die Befragung, dass viele Kundinnen und Kunden bereit sind, für bessere Qualität mehr zu investieren – und häufig in mehreren Geschäften einkaufen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

„Lebensmittelmärkte mit Vollsortiment überzeugen besonders durch Qualität, Angebotsvielfalt, Filialgestaltung und Service. Gleichzeitig sehen wir deutlich, dass insbesondere das Preisniveau ein sensibler Faktor für die Kundenzufriedenheit darstellt“, sagt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Die beliebtesten Lebensmittelmärkte
1. Platz: Rewe erzielt das Qualitätsurteil „gut“ und erreicht die höchste Kundenzufriedenheit. Besonders stark schneidet der Vollsortimenter beim Service und der Filialgestaltung ab – beide Bereiche führen das Ranking an. Die Qualität der Lebensmittel wird mit „sehr gut“ bewertet; rund 86 Prozent der Befragten äußern sich positiv. Zudem überzeugt Rewe mit der höchsten Weiterempfehlungsbereitschaft: Der Net Promoter Score liegt bei +56,4.

2. Platz: Globus SB-Warenhäuser belegt Rang zwei und wird ebenfalls mit „gut“ bewertet. Der Anbieter verzeichnet den geringsten Anteil an Ärgernissen und überzeugt auch beim Service, bei den Preisen sowie beim Produktsortiment, für das gut 82 Prozent der Kundinnen und Kunden positive Rückmeldungen geben.

3. Platz: Kaufland sichert sich den dritten Platz, ebenfalls mit einem guten Gesamturteil. Das Unternehmen erzielt die höchsten Zufriedenheitswerte für die Preise und das umfangreiche Produktsortiment. Die Bereitschaft zur Weiterempfehlung ist stark ausgeprägt (Net Promoter Score: +50,0).

Die Top 3 bei den SB-Warenhäusern unter den Lebensmittelmärkten sind Globus SB-Warenhäuser (1. Platz) vor Kaufland (2. Platz) und Marktkauf (3. Platz). Alle drei erhalten das Kundenurteil „gut“.

Weitere Lebensmittelmärkte mit 100 eingegangenen Kundenmeinungen (in alphabetischer Reihenfolge): Combi, Edeka, Famila, Hit, K+K Klaas & Kock und Tegut.

Fakten zur Befragung
In die Kundenbefragung über ein Online-Access-Panel flossen 1.073 Bewertungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein, die in den letzten sechs Monaten in einem Lebensmittelmarkt eingekauft hatten. Im Mittelpunkt der Panel-Befragung standen die Kundenmeinungen zu den Aspekten Preise, Qualität der Lebensmittel, Service, Filialgestaltung sowie Produktsortiment. Zudem flossen die Weiterempfehlungsbereitschaft und Kundenärgernisse in das Gesamturteil ein. In der Einzelauswertung wurden alle Unternehmen berücksichtigt, zu denen sich jeweils 100 Kundinnen und Kunden geäußert hatten. Dies traf auf zehn Lebensmittelmärkte zu.

Mehr dazu im ntv service, Donnerstag, 04.12., 18:40 Uhr
Autor: red

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Kommentare
Audio
04.12.2025, 11:53 Uhr
Das Hauptziel der Supermarkt-Konzerne ist konkurrenzbezogener Maximalprofit !
Und dafür werden leider alle zulässigen Register der "freien" Marktwirtschaft gezogen:
- schleichende heimliche Preiserhöhungen
- Reduzierung der Verpackungsmenge bei gleichbleibendem Preis
- raffinierte Verpackungsmethoden, um den Käufer optisch zu täuschen
- Kauf von Waren aus Billigländern mit nachfolgender Preiserhöhung
Ich könnte die Reihe, dank meiner jahrelangen Beobachtungen als "Haupteinkäufer"weiter fortsetzen, aber das würde den Rahmen hier sprengen. Mein Fazit: der deutsche Bürger wird nach Strich und Faden belogen und betrogen und um sein Geld gebracht ! Und das mit steigender Tendenz, seit eine "christliche" Partei und eine "Arbeiterpartei" das Land regieren. Die Ausplünderung der Bürger hat besonders zugenommen, seit sich diese Regierung auf Kosten der Steuerzahler an Kriegen beteiligt, was sie aus moralischen Gründen gar nicht tun dürfte. Und dafür werden Milliarden aus dem Staatshaushalt abgezweigt, was nicht ohne Folgen bleibt, denn dadurch müssen viele private Unternehmen höher besteuert werden, die dann logischerweise existenzbedingt ihre Preise erhöhen müssen. Wer aber bezahlt letzten Endes diese volksfeindliche Politik ? Der einfache Bürger ! Leute, lasst euch nicht durch die bezahlten Hetzmedien belügen und manipulieren ! Denkt selbst nach und handelt !
warumauchimmer
04.12.2025, 16:21 Uhr
Unternehmenssteuererhöhung?
Welche Unternehmenssteuern wurden denn erhöht, seitdem sich die Regierung auf Kosten der Steuerzahler an Kriegen beteiligt?
Ich konnte leider nichts konkretes finden und bitte daher um Unterstützung von Selbernachdenkern.
Kobold2
04.12.2025, 16:24 Uhr
Ich bitte um Aufklärung
Was denn nun die genannten Parteien und Unterstützung eines angegriffenen Landes mit der Preisgestaltung in den Supermärkten zu tun hat? Es wurd ja schon von anderen Kommentatoren, angemerkt das mach einer kaum eine Gelegenheit ausläst um möglichst jedes Thema, in die bevorzugte Frustecke zu arbeiten hieben. Es steht jedem frei, bestimmte Produkte zum angebotenen Preis zu kaufen, oder es zu lassen.
Die vorgenomme Bewertung sehe ich persönlich anders. Z.B. ist Platz 3 für und der absolute Notnagel und Platz eins nicht der Favorit, Aber jeder wie er will. Für uns ist es z.B. wichtig, ob auch regionale Waren von Metzgern, Imkern etc. angeboten werden, oder gar eine eigene Metzgerei mit entsprechder Qualität vorhanden ist.
rasska86
04.12.2025, 20:27 Uhr
Ein👍 für Audio...
..so ist es. Schließlich ebnet die Politik im Land und EU diese Täuschungen und Abzockerei seit Jahren. Die Produzenten und Hersteller vieler Waren werden mit Verträgen geknebelt und ausgenutzt für die Profitgier. Das die Politik das zulässt, zeigt die Doppelmoral, genauso wie in der Außen- und Umweltpolitik....
diskobolos
05.12.2025, 17:43 Uhr
Da scheinen einige noch der DDR nachzuweinen.
Tatsächlich ist das Erzielen eines möglichst hohen Gewinnes das Ziel jeglichen Gewerbebetriebs in einer Marktwirtschaft. Was sollte es denn sonst sein?
Der Anbieter (Produzent oder Handel) möchte möglichst viel von seinen Produkte verkaufen. Dass er dazu geschickter vorgehen muss als seine Konkurrenten, liegt in der Natur der Sache. Die Konkurrenzsituation im Einzelhandel ist in D so hart wie in kaum einen anderen Land.

Letztlich entscheiden aber die Kunden, ob sie kaufen oder nicht. Wer einmal versehentlich eine Tafel Schokolade mit 90 g gekauft hat, kann diesen Anbieter in Zukunft meiden. Wer sich beim Einkauf „belogen und betrogen“ vorkommt, muss vielleicht auch besser aufpassen.
Ich persönlich halte z.B. die Produkte einer bestimmten Schokoladenfirma für völlig überteuert. Aber gerade die scheint vor allem zu Weihnachten hohe Absätze zu haben . . .

Mancher wünscht sich scheinbar die DDR wieder: Der Staat legt fest, was ein Produkt zu kosten hat und wieviel der Hersteller daran verdienen darf. Das war schön einfach für die Konsumenten, aber wir wissen doch wohin das geführt hat . . .
RWE
06.12.2025, 11:02 Uhr
Audio
jedes Unternehmen hat die Aufgabe Gewinn zu erzielen, was denn sonst? Das allein ist der Grund, warum die Leute nicht nach Bananen antehen müssen...
Natürlich setzen die Lebensmittelhersteller auf die Unaufmerksamkeit der Kundschaft und versuchen bei flüchtigen Blicken gern zu täuschen. Aber jeder ist für sich verantwortlich. Ich mache beuspielsweise keine Haustürgeschäfte. Und beim Einkaufen nehme ich das Produkt Produkt erstmal in Augenschein. Außerdem müssen die Händler eine Kilopreis angeben, manchmal auch einen Preis pro 100 Gramm. Also Augen auf!
Dieses Gebaren gab es schon immer. Das hat nichts mit Frau Merkel, der glücklicherweise dahingeschiedenen Ampel oder der Groko zu tun.
Wenn Chiphersteller zu große Verpackungen anbietet, hat das nichts mit unserer Steuer- oder der Außenpolitik zu tun. So ist es übrigens auf der ganzen Welt, außer in sozialistischen Paradisen. Da gibt es im Zweifel gar keine Chips...
Übrigens bestimmen die ach so bösen Supermarktkonzerne nicht die Packungsgröße, sondern die Lebensmittelhersteller. Die Supermarktketten führen oftmals Preiskriege mitden Lebensmittelmultis und streichen bestimmte Produkte zeitweilig aus dem Angebot, wenn Preiserhöhungen zu deftig ausfallen. Gerade deutsche Discounter sind ja dafür bekannt Preise zu drücken. Der Tankstellenpächter hat verdient ja auch den kleinsten Teil von hohen Spritkosten.
Ich vermisse auch die angekündigte Politikwende und hoffe, dass die SPD endlich zur Vernunft kommt, bevor sie zum Beispiel im Osten unter 5 Prozent kommt. Das hat aber nichts Kauf-und Verkaufsverhalten zu tun.
Der Kunde bestimmt die Nachfrage und die Nachfrage bestimmt das Angebot.
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