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Do, 09:40 Uhr
15.01.2026
Rückblick

Viel passiert in der Seniorenarbeit

Der Landkreis Eichsfeld blickt auf ein ereignisreiches Jahr in der Seniorenarbeit zurück. In zahlreichen Gemeinden haben sich Seniorengruppen organisiert, in den Städten Heilbad Heiligenstadt, Dingelstädt und Leinefelde-Worbis bringen sich Seniorenbeiräte aktiv in das kommunalpolitische Geschehen ein und gestalten zugleich ein vielfältiges Veranstaltungsangebot für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger...

Stand der Seniorenvertreter beim Eichsfelder Engagement-Tag:  Frau Nolte, die Seniorenbeauftragten Thomas Nolte, Stefan Pferner, Günther Fiedler (v.r.n.l.) (Foto: René Weißbach) Stand der Seniorenvertreter beim Eichsfelder Engagement-Tag: Frau Nolte, die Seniorenbeauftragten Thomas Nolte, Stefan Pferner, Günther Fiedler (v.r.n.l.) (Foto: René Weißbach)
„Im Landkreis Eichsfeld gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, sich in der Seniorenarbeit einzubringen“, resümiert Günther Fiedler, Seniorenbeauftragter des Landkreises Eichsfeld. Die Seniorenbeiräte seien dabei nicht nur Interessenvertretung, sondern auch wichtige Impulsgeber für Information, Austausch und Prävention.

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Ein Höhepunkt des Jahres war der Pflegetag in Dingelstädt unter dem Motto „Pflegen, Helfen, Vorsorgen“. Rund 30 Aussteller informierten über Pflege, Vorsorge und Unterstützungsmöglichkeiten, ergänzt durch Fachvorträge und persönliche Beratungsangebote. „Der Pflegetag war durch das Mitwirken vieler ein besonderer Höhepunkt – nicht nur für Seniorinnen und Senioren“, so Fiedler.

Großen Zuspruch fand auch der Seniorentag in Heilbad Heiligenstadt, den etwa 250 Personen besuchten. Themenschwerpunkte waren unter anderem Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Sicherheit am Telefon und im Internet sowie vorbeugender Brandschutz. Alle Inhalte wurden von Fachleuten vermittelt, begleitet von Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik.

Bei dem Treffen war als Vertreterin der Stadt die erste Beigeordnete, Ute Althaus, anwesend. Teilnehmer am Seniorentag in Heilbad Heiligenstadt
In Leinefelde-Worbis kamen rund 150 Seniorinnen und Senioren zu einer Veranstaltung des dortigen Seniorenbeirates zusammen. Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes informierte zur Altersvorsorge, ein Berufsbetreuer erläuterte praxisnah das Betreuungsrecht. Zudem standen die verschiedenen Pflegeformen im Mittelpunkt eines Vortrags aus der Praxis einer Senioreneinrichtung. „Erfreulich war, dass bei allen Veranstaltungen Vertreter der Kommunalpolitik anwesend waren“, betont Fiedler.

Neben den Einzelveranstaltungen funktionierte auch die Zusammenarbeit zwischen den drei Seniorenbeiräten, dem Seniorenbeauftragten des Landkreises, seinem Stellvertreter sowie der Kreisverwaltung reibungslos. Unter Leitung von Günther Fiedler trafen sich die in der Seniorenarbeit Tätigen im zurückliegenden Jahr dreimal zu Arbeitstreffen in unterschiedlichen Einrichtungen und Behörden.
Das erste Treffen fand im Seniorenzentrum des DRK in Leinefelde statt. Dort stand das breite Spektrum von Pflege, Leben im Seniorenheim und Pflegeleistungen im Mittelpunkt. „Die wichtigste Aussage war, rechtzeitig Vorsorge für die verschiedensten Situationen im Alter zu treffen“, fasst Fiedler zusammen.

Ein weiteres Treffen führte die Seniorenvertreter in das Kloster Zella, eines der ältesten Baudenkmäler des Landkreises und erst seit kurzer Zeit in Zuständigkeit des Landkreises Eichsfeld. Leiter Sven Bäger stellte das Leitmotiv der Einrichtung vor: „Aus gemeinsam leben im Alter wird gemeinsam erleben.“ Ziel sei es, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Generationen begegnen können.

Bei diesen Treffen informierte auch der Sozialplaner des Landkreises über die soziale Situation älterer Menschen. „Heute ist etwa ein Viertel der Bewohner des Landkreises im Rentenalter“, erläuterte Fiedler mit Blick auf die demografische Entwicklung.

Die letzte Zusammenkunft des Jahres fand in der Polizeiinspektion Eichsfeld in Heilbad Heiligenstadt statt. Themen waren das Aufgabenspektrum der Polizei sowie Kriminalität und Straftaten. Der Vortrag wurde von den Teilnehmenden als „sehr informativ“ wahrgenommen und durch eine Führung durch das Gebäude ergänzt.

Darüber hinaus beteiligten sich die in der Seniorenarbeit Engagierten an weiteren Veranstaltungen, etwa zu selbstbestimmtem und barrierefreiem Wohnen in Leinefelde. Ziel war es, die Plattform „Selbstbestimmtes Wohnen im Alter im Eichsfeld“ aufzubauen. Fachvorträge zur Wohnsituation älterer Menschen und zum demografischen Wandel rundeten das Programm ab.

Auch beim ersten Eichsfelder Engagement-Tag waren die Seniorenvertreter präsent. In der Heiligenstädter Stadthalle stellten sich rund 25 Vereine, Organisationen und Interessenvertretungen vor. Die Veranstaltung wurde von der Landrätin geleitet und durch Beiträge der Thüringer Ehrenamtsstiftung sowie der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ergänzt.

„Die Vielzahl der Veranstaltungen und die gute Zusammenarbeit zeigen, wie lebendig und wichtig die Seniorenarbeit im Landkreis Eichsfeld ist“, zieht Günther Fiedler abschließend Bilanz.
Der Seniorenbeirat hat in 2025 viel erlebt.  (Foto: René Weißbach)
Der Seniorenbeirat hat in 2025 viel erlebt.  (Foto: René Weißbach)
Der Seniorenbeirat hat in 2025 viel erlebt.  (Foto: René Weißbach)
Der Seniorenbeirat hat in 2025 viel erlebt.  (Foto: René Weißbach)
Autor: red

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