Fr, 09:00 Uhr
16.01.2026
Lichtblick zum Wochenende
Segen bringen, Hoffnung schenken
Rund um den Jahreswechsel und bis weit in den Januar hinein sind in ganz Deutschland Kinder in den Gewändern der Heiligen Drei Könige unterwegs. Sie bringen den traditionellen Segen, singen bekannte Lieder und sammeln Spenden für benachteiligte Kinder weltweit...
Das Motto der 68. Sternsingeraktion lautet in diesem Jahr: Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit Im Fokus steht Bangladesch, wo viele Kinder früh Verantwortung übernehmen müssen, obwohl sie selbst noch Kinder sind. Ohne Bildung bleibt ihnen der Weg aus der Armut versperrt. Wer keine Schule besuchen kann, hat kaum Chancen auf Ausbildung und ein sicheres Einkommen – ein Kreislauf, der sich ohne Hilfe fortsetzt.
Die Projekte der Sternsinger setzen sich weltweit gegen Kinderarbeit ein. Sie ermöglichen Schulbesuch, unterstützen Familien und geben Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft.
Auch in unserer Region waren Kindergruppen unterwegs – in den Straßen, bei Senioreneinrichtungen und in vielen Häusern. Was viele Menschen nicht wissen: der Segensspruch C+M+B Christus mansionem benedicat bedeutet Christus segne dieses Haus. Diese Segensbitte soll das Haus und seine Bewohner beschützen und Gottes Segen bringen.
Es ist sehr schade, dass diese Tradition vielerorts nicht mehr durchgeführt wird. Woran mangelt es? Gibt es keine Kinder, die mitgehen möchten oder keine Erwachsenen, die diese wichtige Botschaft unterstützen?
Dabei können wir viel von den Sternsingern lernen. Diese Aktion sichert nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern setzt ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Nächstenliebe und Frieden. Seit 1959 ist die Sternsingeraktion die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder engagieren.
Für die drei Könige befand sich dieses Kind am anderen Ende der Welt. Aber kein Weg war ihnen zu weit. Sie sind dem Stern gefolgt, haben Wüsten durchwandert, Berge überwunden und sind angekommen. Angekommen an der Krippe, angekommen bei einem kleinen Kind, das die ganze Welt verändert hat.
Ermutigen wir gemeinsam mehr Menschen, diese wertvolle Tradition zu unterstützen – damit sie auch in Zukunft lebendig bleibt. Der nächste Jahreswechsel kommt bestimmt!
Sandra Zornemann, Pfarramt Sondershausen
Autor: redDas Motto der 68. Sternsingeraktion lautet in diesem Jahr: Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit Im Fokus steht Bangladesch, wo viele Kinder früh Verantwortung übernehmen müssen, obwohl sie selbst noch Kinder sind. Ohne Bildung bleibt ihnen der Weg aus der Armut versperrt. Wer keine Schule besuchen kann, hat kaum Chancen auf Ausbildung und ein sicheres Einkommen – ein Kreislauf, der sich ohne Hilfe fortsetzt.
Die Projekte der Sternsinger setzen sich weltweit gegen Kinderarbeit ein. Sie ermöglichen Schulbesuch, unterstützen Familien und geben Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft.
Auch in unserer Region waren Kindergruppen unterwegs – in den Straßen, bei Senioreneinrichtungen und in vielen Häusern. Was viele Menschen nicht wissen: der Segensspruch C+M+B Christus mansionem benedicat bedeutet Christus segne dieses Haus. Diese Segensbitte soll das Haus und seine Bewohner beschützen und Gottes Segen bringen.
Es ist sehr schade, dass diese Tradition vielerorts nicht mehr durchgeführt wird. Woran mangelt es? Gibt es keine Kinder, die mitgehen möchten oder keine Erwachsenen, die diese wichtige Botschaft unterstützen?
Dabei können wir viel von den Sternsingern lernen. Diese Aktion sichert nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern setzt ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Nächstenliebe und Frieden. Seit 1959 ist die Sternsingeraktion die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder engagieren.
Für die drei Könige befand sich dieses Kind am anderen Ende der Welt. Aber kein Weg war ihnen zu weit. Sie sind dem Stern gefolgt, haben Wüsten durchwandert, Berge überwunden und sind angekommen. Angekommen an der Krippe, angekommen bei einem kleinen Kind, das die ganze Welt verändert hat.
Ermutigen wir gemeinsam mehr Menschen, diese wertvolle Tradition zu unterstützen – damit sie auch in Zukunft lebendig bleibt. Der nächste Jahreswechsel kommt bestimmt!
Sandra Zornemann, Pfarramt Sondershausen