Di, 07:06 Uhr
03.02.2026
Zwölftklässler begeistern mit Seminarfacharbeit über Etzelsbach
Glaube, Geschichte und gelebte Kirche
Etzelsbach ist weit mehr als ein Ort auf der Landkarte des Eichsfelds: Es ist ein geistliches Zentrum mit tiefer Bedeutung für viele Gläubige. Diese besondere Rolle nahmen drei Zwölftklässler in den Fokus ihrer Seminarfacharbeit und beeindruckten damit nicht nur ihre Lehrkräfte, sondern auch die Zuhörer ihres Kolloquiums...
Justus Riese, Frieda Bechmann und Elisabeth Anna Schmidt setzten sich intensiv mit dem Thema Der Wallfahrtsort Etzelsbach und seine Bedeutung für das Eichsfeld auseinander. (Foto: Kirchortrat Worbis)
Justus Riese, Frieda Bechmann und Elisabeth Anna Schmidt setzten sich intensiv mit dem Thema Der Wallfahrtsort Etzelsbach und seine Bedeutung für das Eichsfeld auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf dem Papstbesuch im Jahr 2011, der für die Region ein historisches und spirituelles Ereignis darstellte.
Die drei Jugendlichen brachten tatsächlich das Papstgewand mit in die Schule. (Foto: Kirchortrat Worbis)
Mit großer Sorgfalt und wissenschaftlichem Anspruch bereiteten die Schülerinnen und der Schüler ihre Arbeit vor. Dazu gehörte unter anderem eine Online-Umfrage, an der rund 350 Menschen teilnahmen und ihre persönlichen Bezüge zu Etzelsbach schilderten. Ergänzt wurde dies durch hochkarätige Interviews mit Bischof Dr. Ulrich Neymeyr, dem ehemaligen Bischof Dr. Joachim Wanke, Diakon Kowarsch, Gerhard Müller sowie Christel Kinzel, die wertvolle Einblicke in die kirchliche und regionale Bedeutung des Wallfahrtsortes gaben.
Ein ganz besonderes Highlight erwartete die Zuhörer während der mündlichen Verteidigung im Kolloquium: Die drei Jugendlichen brachten tatsächlich das Papstgewand mit in die Schule. Dieses liturgische Gewand war eigens von Pfarrer Streicher für den Papstbesuch in Etzelsbach anfertigen lassen worden und verlieh der Präsentation eine eindrucksvolle Authentizität. Der sogenannte Papstchormantel wurde so nicht nur zum Anschauungsobjekt, sondern zum lebendigen Zeugnis kirchlicher Geschichte.
Besonders bemerkenswert ist auch das persönliche Engagement der Schülerinnen: Frieda Bechmann und Elisabeth Anna Schmidt sind seit zwölf Jahren Messdienerinnen in Worbis, ziemlich beste Freundinnen und leben ihren Glauben aktiv im Alltag der Pfarrgemeinde. Ihre langjährige Verbundenheit zur Kirche spiegelte sich deutlich in der Tiefe und Ernsthaftigkeit der Arbeit wider.
Als christliche Zeitschrift erfüllt es uns mit großer Freude und Stolz zu sehen, dass junge Menschen sich mit solcher Hingabe und Begeisterung christlichen Themen widmen. Die Seminarfacharbeit dieser drei Zwölftklässler zeigt eindrucksvoll, dass Glaube, Geschichte und persönliche Überzeugung auch für die junge Generation von großer Bedeutung sind – und dass das Eichsfeld weiterhin eine lebendige Zukunft im Glauben hat.
Der Kirchortrat von Worbis bedankt sich herzlich bei Justus, Frieda und Elisabeth Anna für ihre tolle Arbeit, ihren Einsatz und ihr offenes Glaubenszeugnis.
Autor: red
Justus Riese, Frieda Bechmann und Elisabeth Anna Schmidt setzten sich intensiv mit dem Thema Der Wallfahrtsort Etzelsbach und seine Bedeutung für das Eichsfeld auseinander. (Foto: Kirchortrat Worbis)
Die drei Jugendlichen brachten tatsächlich das Papstgewand mit in die Schule. (Foto: Kirchortrat Worbis)
Ein ganz besonderes Highlight erwartete die Zuhörer während der mündlichen Verteidigung im Kolloquium: Die drei Jugendlichen brachten tatsächlich das Papstgewand mit in die Schule. Dieses liturgische Gewand war eigens von Pfarrer Streicher für den Papstbesuch in Etzelsbach anfertigen lassen worden und verlieh der Präsentation eine eindrucksvolle Authentizität. Der sogenannte Papstchormantel wurde so nicht nur zum Anschauungsobjekt, sondern zum lebendigen Zeugnis kirchlicher Geschichte.
Besonders bemerkenswert ist auch das persönliche Engagement der Schülerinnen: Frieda Bechmann und Elisabeth Anna Schmidt sind seit zwölf Jahren Messdienerinnen in Worbis, ziemlich beste Freundinnen und leben ihren Glauben aktiv im Alltag der Pfarrgemeinde. Ihre langjährige Verbundenheit zur Kirche spiegelte sich deutlich in der Tiefe und Ernsthaftigkeit der Arbeit wider.
Als christliche Zeitschrift erfüllt es uns mit großer Freude und Stolz zu sehen, dass junge Menschen sich mit solcher Hingabe und Begeisterung christlichen Themen widmen. Die Seminarfacharbeit dieser drei Zwölftklässler zeigt eindrucksvoll, dass Glaube, Geschichte und persönliche Überzeugung auch für die junge Generation von großer Bedeutung sind – und dass das Eichsfeld weiterhin eine lebendige Zukunft im Glauben hat.
Der Kirchortrat von Worbis bedankt sich herzlich bei Justus, Frieda und Elisabeth Anna für ihre tolle Arbeit, ihren Einsatz und ihr offenes Glaubenszeugnis.