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So, 09:50 Uhr
13.01.2013

Kampf der Kontinente

Die Kugelstoßer zählen mit zu den Schwergewichten unter den Leichtathleten und lassen im Ring gern mal ihre Muskeln spielen. So wie beim Nordhäuser Kugelstoß-Hallenmeeting „Energie-Indoor“, das am Freitag seine 13. Auflage erlebt und dabei ganz im Zeichen zweier Kontinente – USA gegen Europa - steht...


Im prestigeträchtigen Wettkampf - drei gegen drei - treten Publikumsliebling Reese Hoffa, Hallen-Weltmeister Ryan Whiting und Cory Martin für die USA an. Für Europa haben gleich mehrere Athleten die Chance in die Wertung zu kommen. So wie Maksim Sidorov aus Russland, der Portugiese Marco Fortes, der Serbe Asmir Kolasinac oder Routinier Ralf Bartels (SC Neubrandeburg). Gewertet werden nur die jeweils drei besten Athleten, deren beste Weite in Punkte umgerechnet wird, um daraus den Kontinentalsieger zu ermitteln.
Kampf der Kontinente (Foto: Indoor)
Kampf der Kontinente (Foto: Indoor)
Kampf der Kontinente (Foto: Indoor)
Haben die Europäer überhaupt eine Chance gegen die Übermacht aus Übersee? Schließlich stellt die USA mit Ryan Whiting den amtierenden Hallen-Weltmeister, der im vergangenen Jahr mit 22 Metern in Istanbul aufhorchen ließ. Sollte der 26-Jährige bei seiner ersten Teilnahme in Nordhausen ebenfalls so gut aufgelegt sein, dann ist der Hallenrekord von 21,47 Metern aus dem Jahr 2009, aufgestellt vom US-Amerikaner Christian Cantwell, gehörig in Gefahr.

Ein Reese Hoffa hat seine ausgezeichneten Qualitäten für einen weiten Stoß in den Hallen der Welt ebenfalls schon unter Beweis gestellt. Seine persönliche Bestleistung steht seit den Hallen-Weltmeisterschaften 2006 in Moskau bei 22,11 Metern. Beim dritten US-Amerikaner, Cory Martin, dürfte noch viel Luft nach oben sein, so datiert seine persönliche Bestleistung aus dem Jahr 2010 – die Weite 20,60 Meter.

Bei den Europäern dürften die Blicke vor allem auf den Russen Maksim Sidorov gerichtet sein. Die 21-Meter-Marke hat der Dritte der Hallen-EM 2011 zwar noch nicht geknackt, dafür fehlen dem 26-Jährigen aktuell noch zwei Zentimeter, aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Schließlich ist das Nordhäuser Publikum für seinen Enthusiasmus bekannt, der unheimlich beflügeln kann. Davon könnte neben dem Russen auch ein weiterer „Neuling“, Marco Fortes, profitieren, dem aufgrund seiner persönlichen Bestleistung neun Zentimeter an 21 Metern fehlen.

Das Ziel der beiden wird sicherlich sein, die 21-Meter-Marke zu knacken, um nicht nur den US-Amerikanern gehörig Paroli zu bieten, sondern einen ebenso guten Saisonstart auch im Hinblick auf einen der beiden Höhepunkte, die Hallen-Europameisterschaften in Göteborg (1. bis 3. März), hinzulegen. Der Name des Serben Asmir Kolasinac dürfte den Leichtathletikfans nicht unbekannt sein. Bei den Europameisterschaften in Helsinki strahlte der 28-Jährige neben Titelträger David Storl über seine Bronzemedaille.

Seine persönliche Bestleistung in der Halle steht bei 20,64 Metern. Auch wenn die abgelaufene Saison für Ralf Bartels nicht nach Wunsch verlief, so wird er nun seine letzte umso mehr genießen.

Nordhausen ist für den Deutschen die erste Station auf seiner Abschiedstour. Bei seiner zwölften Teilnahme möchte sich der 34-Jährige natürlich mit einer guten Leistung vom Publikum verabschieden und sich gleichzeitig für einen der drei Startplätze für die Hallen-EM empfehlen. So gilt das Hallenmeeting neben den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund (23. bis 24. Februar) als offizieller Qualifizierungswettkampf.

Die Zuschauer dürfen sich also auf einen spannenden Kontinentalkampf der Kugelstoßgiganten freuen.
Autor: red

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