Fr, 13:30 Uhr
25.01.2013
Unbekannte "hacken" Telefonanlage
Unbekannte haben seit Weihnachten 2012 die
Telefonanlage eines Göttinger Betriebes "gehackt" und durch Inanspruchnahme von sog. Mehrwertdiensten im Ausland einen Schaden von etwa 7.000 Euro verursacht.
Die Firma hatte sich eine ISDN-Telefonanlage angeschafft, an die zwei analoge Geräte und sechs Systemtelefone angeschlossen waren. Die Anlage arbeitete zwar getrennt vom Internetzugang, war aber mit einer Fernwartung per PC mit ISDN-Schnittstelle für die Wartungsfirma versehen.
Da von den Endbenutzern trotz Hinweis der Wartungsfirma die PIN-Nummern (werkseitig z.B. auf 0000 gesetzt) nicht geändert wurden, konnten sich Unbekannte in die Telefonanlage "hacken". In der Folge kamen nun mehrere hundert Auslandsgespräche nach Sierra Leone und Guinea zustande. Der Sachverhalt wurde erst offenbar, als die Monatsabrechnung des Telefonanbieters ins Haus flatterte.
In diesem Fall rät die Polizei, vorhandene Standart-PIN-Nummern unbedingt zu ändern und sicher vor dem Zugriff Unbefugter aufzubewahren sowie die Software auf dem aktuellen Stand zu halten. Fragen Sie im Zweifel die Wartungsfirma, den Hersteller oder Netzanbieter.
Autor: enTelefonanlage eines Göttinger Betriebes "gehackt" und durch Inanspruchnahme von sog. Mehrwertdiensten im Ausland einen Schaden von etwa 7.000 Euro verursacht.
Die Firma hatte sich eine ISDN-Telefonanlage angeschafft, an die zwei analoge Geräte und sechs Systemtelefone angeschlossen waren. Die Anlage arbeitete zwar getrennt vom Internetzugang, war aber mit einer Fernwartung per PC mit ISDN-Schnittstelle für die Wartungsfirma versehen.
Da von den Endbenutzern trotz Hinweis der Wartungsfirma die PIN-Nummern (werkseitig z.B. auf 0000 gesetzt) nicht geändert wurden, konnten sich Unbekannte in die Telefonanlage "hacken". In der Folge kamen nun mehrere hundert Auslandsgespräche nach Sierra Leone und Guinea zustande. Der Sachverhalt wurde erst offenbar, als die Monatsabrechnung des Telefonanbieters ins Haus flatterte.
In diesem Fall rät die Polizei, vorhandene Standart-PIN-Nummern unbedingt zu ändern und sicher vor dem Zugriff Unbefugter aufzubewahren sowie die Software auf dem aktuellen Stand zu halten. Fragen Sie im Zweifel die Wartungsfirma, den Hersteller oder Netzanbieter.