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Fr, 13:54 Uhr
25.01.2013

Endspurt für die Biogasanlage

Aus dem ostfriesischen Wiesmoor haben sie sich auf den Weg zum „kleinen Körbchen“ gemacht: Vier Spezialtransporte mit den einzelnen Bauteilen für die Biogaseinspeiseanlage. Nachdem Ende des Jahres 2012 die Biogasaufbereitungsanlage eingetroffen war, ist nun die letzte Hauptkomponente für die Biogasanlage der Eichsfeldwerke vor Ort...

Biogaseinspeiseanlage (Foto: Martina Adler) Biogaseinspeiseanlage (Foto: Martina Adler)

Jeweils 40 bis 50 Tonnen wogen die vier Gebäude-Module der Biogaseinspeiseanlage, die am Biogasanlagen-Standort „Im kleinen Körbchen“ installiert wurden

Damit das erzeugte Biomethan in das Netz der EW Eichsfeldgas GmbH eingespeist werden kann, muss es vorher durch die Einspeiseanlage fließen. Dort wird der Bio-Erdgasstrom gemessen und durch Zugabe von Flüssiggas der Brennwert, das heißt der Energiegehalt, exakt dem in der Leitung vorhandenen Erdgas angepasst.

Anschließend erfolgt durch Kompressoren die Verdichtung auf Leitungsdruck (zwischen 6 und 16 bar). „Das Bio-Erdgas muss strenge Qualitätskriterien erfüllen. Sowohl am Eingang als auch am Ausgang der Anlage erfolgt eine entsprechende Überprüfung. Nur wenn das Gas die gewünschte Qualität hat, wird es in das Erdgasnetz eingespeist“, erklärt Dirk Nehrkorn, Geschäftsführer der EW Eichsfeldgas.

Zum Projektverlauf berichtet Nehrkorn zufrieden: „Aktuell sind die Arbeiten zwar durch das anhaltende Winterwetter etwas eingeschränkt, dennoch liegen wir mit unserem Großprojekt gut im Plan. Der Aufbau und Anschluss der Biogaseinspeiseanlage wird voraussichtlich im März abgeschlossen sein. Außerdem folgt noch die Einbringung des Flüssiggas-Tanks. Die Aufnahme des Probebetriebs unserer Biogasanlage ist derzeit für Anfang April 2013 vorgesehen.“

Wenn nach circa sechs Wochen alle Tests abgeschlossen sind, strömt das erste nachhaltig erzeugte Bio-Erdgas durch das Netz der Eichsfeldwerke-Tochter. Durch den kontinuierlichen Betrieb wird die Anlage pro Tag gut 8.000 Kubikmeter Bio-Erdgas einspeisen. Das entspricht etwa 5 Prozent des Erdgasbedarfs im Landkreis Eichsfeld.

Um künftig die tatsächlich eingespeiste Menge Bio-Erdgas abzulesen, muss man nicht erst nach Weißenborn-Lüderode fahren. Modernste Technik ermöglicht, dass die ganze Anlage bei Bedarf auch aus der Ferne überwacht und gesteuert werden kann.

„Wie hocheffiziente Biogastechnologie unter dem Dach der Eichsfeldwerke funktioniert, davon kann sich jeder gern vor Ort überzeugen. Im Sommer werden wir alle interessierten Eichsfelder dazu in das kleine Körbchen einladen“, verrät Nehrkorn abschließend.

Autor: en

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