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Sa, 09:19 Uhr
26.01.2013

Umgestellt

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) Thüringen stellt Schuldenuhr um: Die läuft jetzt mit 7.420 Euro pro Stunde rückwärts. Einzelheiten dazu wie immer in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...


Mit dem Doppelhaushalt 2013/14 will das Land Thüringen diesmal in größerem Umfang Schulden tilgen. Der Landtag beschloss die Rückführung der Landesverbindlichkeiten in diesem und dem nächsten Jahr um jeweils 65 Mio. Euro. „Das ist keineswegs nur ein Schuldenabbau um des Abbaus willen“, sagt Dr. Elfi Gründig, die Vorsitzende des Thüringer BdSt, „sondern der Haushalt wird in den Folgejahren durch die Zinseinsparung nachhaltig entlastet.“

Mit dem Umstellen der Schuldenuhr wird auf der Homepage des BdSt (www.steuerzahler-thueringen.de) sichtbar, dass der Freistaat den richtigen Weg eingeschlagen hat. „Pro Stunde werde in etwa die Pro-Kopf-Verschuldung eines Thüringers getilgt“, versucht Gründig, die Zahl zu verdeutlichen.

„Im Etat ist die Absenkung der Ausgaben des Landes geplant – das ist notwendig. Das Haushaltsvolumen muss jedoch zukünftig von 8,95 Milliarden Euro 2014 bis auf voraussichtlich 7,5 Milliarden Euro 2020 verringert werden. Das erfordert noch größere Reduzierungsschritte als bisher. Alle Ausgaben des Landes müssen überprüft und nicht erforderliche gekürzt werden“, so Gründig.
Autor: red

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Kommentare
Herr Taft
27.01.2013, 11:11 Uhr
Schuldenuhr
Wäre die Umstellung in die andere Richtung erfolgt, hätten wir hier eine wutentbrannte Diskussion über die Unfähigkeit der Landesfürsten. Jetzt wird über Schuldentilgung berichtet. Wenn dem tatsächlich so ist: Herzlichen Glückwunsch, Thüringen ! Weiter so !
Wolfi65
28.01.2013, 12:19 Uhr
Nur für Thueringen
Aber die Schuldenuhr des Bundes läuft weiter und weiter und weiter in den Minusbereich.
Ich kann schon gar nicht mehr schlafen.
Es reisst mich Nachts schweissgebadet aus dem Bett und ich kann nichts mehr essen.
Ich kann die Schulden nicht mehr vergessen.
Es ist ein Albtraum ohne Ende, an dessen wir bald angekommen sind.
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