Di, 20:30 Uhr
11.06.2013
Schicht im Schacht - 20 Jahre später
Schicht im Schacht - so heißt ein Fernsehbeitrag, der am kommenden Donnerstag in 28 Minuten die Situation in Bischofferode 20 Jahre nach Schließung des Kaliwerkes zeigt....
Sendezeit ist um 22.35 Uhr (Wiederholung am 16.6.13 um 9.20) Uhr, informiert Susann Mai aus Worbis. Der Film von Steffi Treuger erinnert an das Jahr 1993, als die Kali-Kumpel ein Jahr lang um ihr Kaliwerk kämpften. Sie versuchten alles, was ihnen möglich war, ihre Arbeitsplätze zu retten. Sie waren die einzigen, die sich öffentlichkeitswirksam gegen die Vernichtung ihres Standortes wehrten. Mit Hungerstreik setzten einige sogar ihre Gesundheit aufs Spiel.
Susann Mai, damals Krankenschwester von Beruf und jetzt Eichsfelder Spitzenkandidatin der ÖDP zur Bundestagswahl im Einsatz für faire Arbeitsbedingungen, war damals vor Ort und erinnert sich: Bei dem Besuch ging es darum, meinem damaligen Nachbarn und den anderen Streikenden unsere Anteilnahme zu zeigen, ihnen Mut zuzusprechen und mit einem bunten Blumenstrauß aus dem Garten etwas Freude zu bringen.” Beeindruckend war für Susann Mai die Solidaritätsbekundungen in Form von Briefen, Karten und Aufmerksamkeiten aus aller Welt, die an den Wänden zu sehen waren.
Weltweit haben viele Menschen an die Betroffenen in Bischofferode gedacht, für sie gebetet und mit ihnen gezittert. Leider hatten alle Anstrengungen damals nicht den erhofften Erfolg. Susann Mai war in ihrer eigenen Familie von der Werksschließung beim Kaliwerk Sollstedt kurz zuvor auch direkt betroffen.
Nachdem die Grube in Bischofferode trotz allen Engagements der Kumpel ebenfalls geschlossen wurde, haben viele das Vertrauen verloren. Wenn das Thema angesprochen wird, kommen auch heute noch die Gefühle hoch. Die meisten haben zwar heute wieder eine andere Arbeit gefunden. Doch die Enttäuschung ist bis heute im Ort spürbar. Der Film geht auf Spurensuche, lässt einen Zeitzeugen zu Wort kommen und erzählt seine Geschichte.
Autor: enSendezeit ist um 22.35 Uhr (Wiederholung am 16.6.13 um 9.20) Uhr, informiert Susann Mai aus Worbis. Der Film von Steffi Treuger erinnert an das Jahr 1993, als die Kali-Kumpel ein Jahr lang um ihr Kaliwerk kämpften. Sie versuchten alles, was ihnen möglich war, ihre Arbeitsplätze zu retten. Sie waren die einzigen, die sich öffentlichkeitswirksam gegen die Vernichtung ihres Standortes wehrten. Mit Hungerstreik setzten einige sogar ihre Gesundheit aufs Spiel.
Susann Mai, damals Krankenschwester von Beruf und jetzt Eichsfelder Spitzenkandidatin der ÖDP zur Bundestagswahl im Einsatz für faire Arbeitsbedingungen, war damals vor Ort und erinnert sich: Bei dem Besuch ging es darum, meinem damaligen Nachbarn und den anderen Streikenden unsere Anteilnahme zu zeigen, ihnen Mut zuzusprechen und mit einem bunten Blumenstrauß aus dem Garten etwas Freude zu bringen.” Beeindruckend war für Susann Mai die Solidaritätsbekundungen in Form von Briefen, Karten und Aufmerksamkeiten aus aller Welt, die an den Wänden zu sehen waren.
Weltweit haben viele Menschen an die Betroffenen in Bischofferode gedacht, für sie gebetet und mit ihnen gezittert. Leider hatten alle Anstrengungen damals nicht den erhofften Erfolg. Susann Mai war in ihrer eigenen Familie von der Werksschließung beim Kaliwerk Sollstedt kurz zuvor auch direkt betroffen.
Nachdem die Grube in Bischofferode trotz allen Engagements der Kumpel ebenfalls geschlossen wurde, haben viele das Vertrauen verloren. Wenn das Thema angesprochen wird, kommen auch heute noch die Gefühle hoch. Die meisten haben zwar heute wieder eine andere Arbeit gefunden. Doch die Enttäuschung ist bis heute im Ort spürbar. Der Film geht auf Spurensuche, lässt einen Zeitzeugen zu Wort kommen und erzählt seine Geschichte.