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Do, 21:10 Uhr
20.03.2014

Kampfgeist in Zeitz gezeigt

Beim XVIII. Pokal des Präsidenten in Zeitz zeigten die Kämpfer des Leinefelder Ju-Jutsu Vereins (LJJV) mal wieder Kampfgeist. Das jährlich stattfindende Turnier gilt mittlerweile als größtes in den neuen Bundesländern, mit knapp 300 Teilnehmern aus insgesamt 50 Vereinen Deutschlands, den Niederlanden und Österreich.....

JuJutsu (Foto: Gerald Eckart) JuJutsu (Foto: Gerald Eckart)

Madlen Schumann (r,rot) versucht einen Wurfansatz

In der Altersklasse U15 starteten Tamara Sebastian (-63kg), Jasmin Bassermann (-57kg), Madlen Schumann (-52kg) und Janine Herting (-48kg). In der leistungsstärksten Gruppe landete Madlen. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten, gelang es ihr, ins Finale einzuziehen. Hier stand sie Emma-Alberta Ernst aus Bernau gegenüber. Durch gezielte Techniken ließ sie keinen Zweifel an ihrer Leistung aufkommen und beendete den Kampf vorzeitig durch ein technisches K.o.

Den schnellsten Kampf des Turniers lieferte Tamara. Nicht einmal eine Minute dauerte diese Begegnung. Nach lediglich 59 Sekunden zeigte Tamara ihrer Gegnerin ihre Grenzen auf und entschied den Kampf für sich.

Alle vier Mädels überzeugten durch Kampfgeist und starke Leistung. Als Belohnung konnten sie sich am Ende 3 Goldmedaillen und 1 Silbermedaille (Jasmin) umhängen.

Lena Rogge zählte als eine der Favoritinnen in diesem Turnier. Im Gegensatz zu ihrer Vereinskollegin, Michelle Gerbig, erwischte sie einen besonders leistungsstarken Pool. Lena gewann zwar die erste Begegnung nach knapp einer Minute, im zweiten Kampf traf sie jedoch auf die Juniorenweltmeisterin aus den Niederlanden, wo sie sich am Ende mit einem 9:6 geschlagen geben musste. Michelle kämpfte ebenfalls hoch motiviert und zielstrebig. Am Ende reichte es jedoch nur für Platz fünf. Lia Vogt konnte sich einen Platz auf dem Treppchen erkämpfen. Sie startete in der Gewichtsklasse bis 48kg und gewann am Ende Bronze.

Zum allerersten Mal in ihrer sportlichen Karriere, trat Annika Vogler bei den Frauen in der U21(-55kg) an. Für sie war es nicht nur eine neue Erfahrung, in der Seniorenklasse zu kämpfen, auch neue und vor allem hochklassige Gegnerinnen standen ihr nun auf der Matte gegenüber. So trat sie unter anderem gegen drei erfahrene Kaderathletinnen an. Annika ließ sich dadurch jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich souverän durch das Turnier. Am Ende belegte sie einen gut verdienten fünften Platz.

Bei den männlichen Kämpfern des LJJV startete Arnim Lepperhoff (-33kg) in der Altersklasse U12. Auch Arnim ging anfänglich mit etwas Pech in das Turnier. Er ließ sich jedoch nicht beirren und siegte in seinem zweiten und dritten Kampf sogar vorzeitig durch ein Technisches K.o. Somit erkämpfte er sich die Eintrittskarte für das "kleine Finale". Hier traf Armin erneut auf seinen Gegner aus dem ersten Kampf. Diesmal ließ er ihm jedoch keine Chance. Von der ersten Sekunde an kämpfte Armin konzentriert, setzte seine Treffer versiert und konnte am Ende sogar die Begegnung für sich mit 7:3 entscheiden. Dies bedeutet Bronze und damit ein Platz auf dem Siegertreppchen.

Jonas Schlöbe, der in der Altersklasse U10 bis 34kg antrat, hatte ebenfalls Startschwierigkeiten, die er jedoch im Laufe des Turniers recht gut in den Griff bekam. Auch er erkämpfte sich eine Medaille und ging mit Silber nachhause.

In der Altersklasse U 18 (-66 kg) startete Oliver Schicke für den LJJV. Auf seinem Erfolgskonto konnte er zwei Kämpfe und zwei Siege verbuchen, und hatte somit den Einzug ins Finale vor Augen. Durch eine Verletzung jedoch, musste er sich leider frühzeitig geschlagen und mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Am Ende belegte der Leinefelder Ju-Jutsu Verein, mit dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze, Platz vier in der Gesamtwertung.
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