Fr, 13:00 Uhr
21.03.2014
Nach den Ahnen forschen
Das Interesse, mehr über die Vorfahren zu erfahren, ist sehr groß. Das war am Abend auch bei der Urania in Leinefelde zu spüren. Fachkundige Referenten und wissbegierige Besucher waren hier versammelt, um den Ahnen auf die Spur zu kommen....
Gerd Leukefeld (li) musste am Abend viele Fragen beantworten, so groß war das Interesse an Ahnenforschung. Fotos: Ilka Kühn
Oder überhaupt einmal zu erfahren, wie man auf diesem Gebiet nachforschen kann, wen spricht man an, wohin kann man sich wenden. Das bewegt offensichtlich viele. Dr. Löffelholz konnte als Vorsitzender der Urania jedenfalls nicht nur Leinefelder am Abend herzlich begrüßen. Als Referenten befassten sich mit dem Thema Ahnenforschung anhand von Kirchenbüchern Dr. Gerd Leukefeld aus Leinefelde und Georg Staufenbiel aus Büttstedt.
Die meisten Leute haben sicher noch nie ein Kirchenbuch gesehen. Die Kirchenbücher sind sehr wertvoll und nicht zu ersetzen. Deshalb sind sie unter Verschluss und werden nur von einem bestimmten Kreis an Personen gesichtet, wenn Bedarf besteht. Gerd Leukefeld zeigte auch, dass diese Bücher ohne spezielle Handschuhe nicht angefasst werden dürfen. Dank des Leinefelder Dechants Berhard Wehner konnte Gerd Leukefeld zum Vortrag einige dieser wertvollen Bücher zeigen. Das Älteste stammte aus dem Jahr 1664.
Per Webcam konnten die Gäste des Abends im Kirchenbuch auf der Leinwand mitlesen. Sahen selbst, dass es sehr schwierig ist. Zum Teil ist die Tinte so aggressiv, dass sie schon Löcher in die Seiten frisst. Auch ist die Schrift manchmal kaum lesbar. Aber es ist ein Schatz, der viel Aufschluss über die Ahnen gibt.
Das war auch im Vortrag von Georg Staufenbiel aus Büttstedt zu spüren. Er hätte die ganze Nacht zu diesem Thema sprechen können. Hat er doch verschiedenen Kirchenbücher mit Einverständnis des jeweiligen Pfarrers abfotografieren können und kann sie anderen auf DVD bzw. seiner Internetseite zur Verfügung stellen. Kosten: 50 bzw. 40 Euro, die der Pfarrgemeinde zugute kommen.
Georg Staufenbiel hat zum Erfassen der Daten eine eigene Software entwickelt. www.afstaufenbiel.de
Autor: enGerd Leukefeld (li) musste am Abend viele Fragen beantworten, so groß war das Interesse an Ahnenforschung. Fotos: Ilka Kühn
Oder überhaupt einmal zu erfahren, wie man auf diesem Gebiet nachforschen kann, wen spricht man an, wohin kann man sich wenden. Das bewegt offensichtlich viele. Dr. Löffelholz konnte als Vorsitzender der Urania jedenfalls nicht nur Leinefelder am Abend herzlich begrüßen. Als Referenten befassten sich mit dem Thema Ahnenforschung anhand von Kirchenbüchern Dr. Gerd Leukefeld aus Leinefelde und Georg Staufenbiel aus Büttstedt.
Die meisten Leute haben sicher noch nie ein Kirchenbuch gesehen. Die Kirchenbücher sind sehr wertvoll und nicht zu ersetzen. Deshalb sind sie unter Verschluss und werden nur von einem bestimmten Kreis an Personen gesichtet, wenn Bedarf besteht. Gerd Leukefeld zeigte auch, dass diese Bücher ohne spezielle Handschuhe nicht angefasst werden dürfen. Dank des Leinefelder Dechants Berhard Wehner konnte Gerd Leukefeld zum Vortrag einige dieser wertvollen Bücher zeigen. Das Älteste stammte aus dem Jahr 1664.
Per Webcam konnten die Gäste des Abends im Kirchenbuch auf der Leinwand mitlesen. Sahen selbst, dass es sehr schwierig ist. Zum Teil ist die Tinte so aggressiv, dass sie schon Löcher in die Seiten frisst. Auch ist die Schrift manchmal kaum lesbar. Aber es ist ein Schatz, der viel Aufschluss über die Ahnen gibt.
Das war auch im Vortrag von Georg Staufenbiel aus Büttstedt zu spüren. Er hätte die ganze Nacht zu diesem Thema sprechen können. Hat er doch verschiedenen Kirchenbücher mit Einverständnis des jeweiligen Pfarrers abfotografieren können und kann sie anderen auf DVD bzw. seiner Internetseite zur Verfügung stellen. Kosten: 50 bzw. 40 Euro, die der Pfarrgemeinde zugute kommen.
Georg Staufenbiel hat zum Erfassen der Daten eine eigene Software entwickelt. www.afstaufenbiel.de



