Mi, 21:00 Uhr
14.01.2015
RAL-Gütezeichen für Stadtverwaltung
Am Nachmittag wurde die Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis von der IHK mit dem RAL-Gütezeichen für wirtschaftsfreundliche Verwaltung von der IHK ausgezeichnet.....
Gerd Reinhardt und Gritt Wahsner nehmen von Gerald Grusser (re.) die Urkunde entgegen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser war persönlich aus Erfurt gekommen, da ihm die Zertifizierung mit dem RAL-Gütezeichen ein wichtiges Anliegen in Thüringen ist. Mit ihm kamen auch der IHK-Projektleiter Eberhard Frank und Regionalleiter Udo Rockmann. Von seiten der Stadt war das Team, dass sich ein Jahr lang mit dem Thema befasste, bei der Urkundenübergabe dabei, Gritt Wahsner, Tobias Rittmeier, Stefan Nolte und Jürgen Unger.
Vor einem Jahr sind wir angeschrieben worden, erklärte Bürgermeister Gerd Reinhardt und er dachte sofort, da könnte man mitmachen. Wir wollten signalisieren, dass wir nicht nur als erste Kommune Thüringens Doppik eingeführt hatten.
Seit einem Jahr haben wir uns mit dem Thema RAL in der Stadtverwaltung befasst, betonte Reinhardt und verwies auf die beiden funktionierenden Wohngesellschaften, die Strom-Stadtwerke, sowie die Frnwärme Danpower, Sport- und Freizeit GmbH. Wirtschaft habe einen hohen Stellenwert in der Stadt. Gerd Reinhardt berichteteauch von der Entwicklung der Burg Scharfenstein. Die Stadt will auch Verantwortung tragen für die Geschichte der Stadt und ihre Entwicklung.
Gerald Grusser sagte, das die Leinefelder Verwaltung eine der besten in Thüringen sei. Er sei gern persönlich nach Leinefelde gekommen. Gerd Reinhardt sei mit seinen Mitarbeitern einer der Aktivposten gewesen. Der Chef muss es zur Chefsache erklären und das habe hier funktioniert.
2004 hat die IHK regionale Standardanlayse durchgeführt, hatte gefragt nach harten und weichen Standortfaktoren, wie beispielsweise Freizeit- und Schulangebot sowie die Verwaltung. Die Analyse hatte allerdings nur die Kreise eingeschätzt. Damals gab es noch viel Unzufriedenheit. Die IHK reagierte und sagte, man muss etwas machen. Verständnis auf beiden Seiten war gefragt. Gewisse Grundlagen waren gefordert.
Die mittelständische Wirtschaft brauchte auch dementsprechendes Interesse. Es gab die Aktion: Wirtschaft trifft Verwaltung. Die Frage stand, wie kann Verwaltung optimiert werden. 2005 gab es bundesweit das RAL-Gütezeichen mit 14 einheitlichen Kriterien, darunter auch Reaktion auf Beschwerden, Dauer der Bearbeitung von Bauanfragen usw.
Die IHK hat die Pilotphase 2008 abschließen können, Erfurt war die erste zertifizierte Stadt bundesweit. Das RAL-Gütezeichen hat heute Signalwirkung, man wirbt bei Unternehmen damit, erklärte Gerald Grusser.
Danach wurde eine Studie in Mittelzentren erarbeitet. Es wurde eine Offerte an die Landkreise und Mittelzentren gegeben. Einige hatten kein Interesse. Eine Zertifizierung ollte rund 5000 Euro kosten. Gotha, Sondershausen, Eisenach, die Kyffhäuserkreis-Verwaltung und Leinefelde waren dann in der Runde. Ein Fachmann wurde finanziert, der sich in der Verwaltung auskennt und Workshops hielt. 2013 im Dezember war dann der Workshop. Februar 2014 folgte eine Diskussionsrunde. Im Mai/Juni wurde der Probebetrieb gestartet und im Dezember konnte die Zertifizierung erfolgen.
Der TÜV Nord hat die Zertifzierung vorgenommen. Im Ergebnis hat er die Verleihung des RAL-Gütezeichens für Leinefelde empfohlen. Für die Unternehmer der Region gibt es also eine klare Regelung, transparente Verwaltungsabläufe. Grusser dankte besonders Gerd Reinhardt, bezeichnete ihn als Macher der Region und dankte auch den Mitarbeitern, denn sie müssten mitziehen. Alle Vorgaben wurden erfüllt.
Gritt Wahsner berichtete als Projektleiterin der Stadtverwaltung davon, wie sie alles umgesetzt haben bis zur Zertifizierung. Es ging um 14 Service-Versprechen. Die Unternehmen bekommen die Sicherheit, dass sie in der Stadt ernst genommen werden, außerdem ist die Verwaltung bundesweit vergleichbar, sagte sie.
Nach dem Startschuss erfolgten verschiedene Schritte. Grit Wahsner wurde Projektverantwortliche. Aus anderen Fachbereichen kamen Mitarbeiter dazu. Die Arbeitsgruppe sammelte alle Infos und gab sie an alle weiter, damit sich jeder Mitarbeiter damit auseinandersetzen konnte. Es wurde beraten, wie alles in die Praxis umgesetzt werden kann. Auf der Homepage gab es dazu einen Wegweiser. Zum 1. Mai 2014 gab es bereits eine erste Dienstanweisung. Eine 15 Tagesfrist gab es für Eingangsrechnungen, hier wurde eine Software-Lösung gefunden, um besser kontrollieren zu könnne.
Bei einer Kundenzufriedenheitsumfrage kamen 60 Fragebögen zurück, in denen sich die Unternehmen bereits sehr positiv äußerten. Die konkrete Auswertung erfolgt aber noch.
Bis zur Zertifizierung kam noch die Eigenüberwachung, es gab ein Audit-Team, das sich alles anschaute. Am 4. Dezember 2014 war dann der TÜV im Hause und hat alles kontrolliert. Einzelne Verwaltungsabläufe konnten durch die ganze Maßnahme optimiert werden.
Die Freude in der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis ist groß, das RAL-Gütezeichen steht für eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung mit hohem Engagement der Mitarbeiter.
Ilka Kühn
Autor: enGerd Reinhardt und Gritt Wahsner nehmen von Gerald Grusser (re.) die Urkunde entgegen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser war persönlich aus Erfurt gekommen, da ihm die Zertifizierung mit dem RAL-Gütezeichen ein wichtiges Anliegen in Thüringen ist. Mit ihm kamen auch der IHK-Projektleiter Eberhard Frank und Regionalleiter Udo Rockmann. Von seiten der Stadt war das Team, dass sich ein Jahr lang mit dem Thema befasste, bei der Urkundenübergabe dabei, Gritt Wahsner, Tobias Rittmeier, Stefan Nolte und Jürgen Unger.
Vor einem Jahr sind wir angeschrieben worden, erklärte Bürgermeister Gerd Reinhardt und er dachte sofort, da könnte man mitmachen. Wir wollten signalisieren, dass wir nicht nur als erste Kommune Thüringens Doppik eingeführt hatten.
Seit einem Jahr haben wir uns mit dem Thema RAL in der Stadtverwaltung befasst, betonte Reinhardt und verwies auf die beiden funktionierenden Wohngesellschaften, die Strom-Stadtwerke, sowie die Frnwärme Danpower, Sport- und Freizeit GmbH. Wirtschaft habe einen hohen Stellenwert in der Stadt. Gerd Reinhardt berichteteauch von der Entwicklung der Burg Scharfenstein. Die Stadt will auch Verantwortung tragen für die Geschichte der Stadt und ihre Entwicklung.
Gerald Grusser sagte, das die Leinefelder Verwaltung eine der besten in Thüringen sei. Er sei gern persönlich nach Leinefelde gekommen. Gerd Reinhardt sei mit seinen Mitarbeitern einer der Aktivposten gewesen. Der Chef muss es zur Chefsache erklären und das habe hier funktioniert.
2004 hat die IHK regionale Standardanlayse durchgeführt, hatte gefragt nach harten und weichen Standortfaktoren, wie beispielsweise Freizeit- und Schulangebot sowie die Verwaltung. Die Analyse hatte allerdings nur die Kreise eingeschätzt. Damals gab es noch viel Unzufriedenheit. Die IHK reagierte und sagte, man muss etwas machen. Verständnis auf beiden Seiten war gefragt. Gewisse Grundlagen waren gefordert.
Die mittelständische Wirtschaft brauchte auch dementsprechendes Interesse. Es gab die Aktion: Wirtschaft trifft Verwaltung. Die Frage stand, wie kann Verwaltung optimiert werden. 2005 gab es bundesweit das RAL-Gütezeichen mit 14 einheitlichen Kriterien, darunter auch Reaktion auf Beschwerden, Dauer der Bearbeitung von Bauanfragen usw.
Die IHK hat die Pilotphase 2008 abschließen können, Erfurt war die erste zertifizierte Stadt bundesweit. Das RAL-Gütezeichen hat heute Signalwirkung, man wirbt bei Unternehmen damit, erklärte Gerald Grusser.
Danach wurde eine Studie in Mittelzentren erarbeitet. Es wurde eine Offerte an die Landkreise und Mittelzentren gegeben. Einige hatten kein Interesse. Eine Zertifizierung ollte rund 5000 Euro kosten. Gotha, Sondershausen, Eisenach, die Kyffhäuserkreis-Verwaltung und Leinefelde waren dann in der Runde. Ein Fachmann wurde finanziert, der sich in der Verwaltung auskennt und Workshops hielt. 2013 im Dezember war dann der Workshop. Februar 2014 folgte eine Diskussionsrunde. Im Mai/Juni wurde der Probebetrieb gestartet und im Dezember konnte die Zertifizierung erfolgen.
Der TÜV Nord hat die Zertifzierung vorgenommen. Im Ergebnis hat er die Verleihung des RAL-Gütezeichens für Leinefelde empfohlen. Für die Unternehmer der Region gibt es also eine klare Regelung, transparente Verwaltungsabläufe. Grusser dankte besonders Gerd Reinhardt, bezeichnete ihn als Macher der Region und dankte auch den Mitarbeitern, denn sie müssten mitziehen. Alle Vorgaben wurden erfüllt.
Gritt Wahsner berichtete als Projektleiterin der Stadtverwaltung davon, wie sie alles umgesetzt haben bis zur Zertifizierung. Es ging um 14 Service-Versprechen. Die Unternehmen bekommen die Sicherheit, dass sie in der Stadt ernst genommen werden, außerdem ist die Verwaltung bundesweit vergleichbar, sagte sie.
Nach dem Startschuss erfolgten verschiedene Schritte. Grit Wahsner wurde Projektverantwortliche. Aus anderen Fachbereichen kamen Mitarbeiter dazu. Die Arbeitsgruppe sammelte alle Infos und gab sie an alle weiter, damit sich jeder Mitarbeiter damit auseinandersetzen konnte. Es wurde beraten, wie alles in die Praxis umgesetzt werden kann. Auf der Homepage gab es dazu einen Wegweiser. Zum 1. Mai 2014 gab es bereits eine erste Dienstanweisung. Eine 15 Tagesfrist gab es für Eingangsrechnungen, hier wurde eine Software-Lösung gefunden, um besser kontrollieren zu könnne.
Bei einer Kundenzufriedenheitsumfrage kamen 60 Fragebögen zurück, in denen sich die Unternehmen bereits sehr positiv äußerten. Die konkrete Auswertung erfolgt aber noch.
Bis zur Zertifizierung kam noch die Eigenüberwachung, es gab ein Audit-Team, das sich alles anschaute. Am 4. Dezember 2014 war dann der TÜV im Hause und hat alles kontrolliert. Einzelne Verwaltungsabläufe konnten durch die ganze Maßnahme optimiert werden.
Die Freude in der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis ist groß, das RAL-Gütezeichen steht für eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung mit hohem Engagement der Mitarbeiter.
Ilka Kühn
