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Mi, 18:12 Uhr
14.01.2015

Mehr Komasäufer im Eichsfeld

2013 landetenim Eichsfeld 23 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Die Zahl ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen, besagt jetzt eine Studie der DAK Gesundheit.....

Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. Im Eichsfeldkreis landeten im Jahr 2013 mehr jugendliche Komasäufer in einer Klinik. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 23 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 43,75 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren gab es eine Steigerung von 91,67 Prozent.

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Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region 3 Kinder in einer Klinik behandelt werden. „Bundesweit zeichnet sich beim Rauschtrinken eine erste Trendwende ab. Ich hoffe, dass wir diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig erreichen“, sagt Beatrice Knauft-Müller, Chef/-in der DAK-Gesundheit im Eichsfeld. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ in Eichsfeld fort.

Kampagne „bunt statt blau“ 2015

Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Landesschirmherr in Thüringen von „bunt statt blau“ ist Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.


Autor: en

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