Mi, 22:38 Uhr
11.03.2015
Mundart-Abend in Ferna
Dass es in Ferna immer wieder etwas zu feiern gibt, bewies einmal mehr das Treffen der Plattdütschen Frünne im Dorfkrug. Hier fühlt man sich offensichtlich immer wieder wohl, denn die Freunde der Muttersprache waren bereits zum vierten Mal hier versammelt.....
Jüngster Frünne (Foto: G. Germeshausen)
Jüngster Plattspräker: Josef Diesmann
Was für Auge und Ohr in der vergangenen Woche von den Beteiligten geboten wurde, konnte sich allemal sehen und hören lassen, sowie auch die Bilanz und Perspektive, die Bürgermeister Erich Oberkersch darbot. Zusammen mit dem Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, und dem Mitveranstalter des Abends, Uwe Schulze, Vereinsvorsitzender des Karnevalvereins Ferna, hießen die Veranstalter an die 100 Teilnehmer willkommen.
Oberkersch ging auf die Entwicklung seines Ortes ein und verkündete voller Stolz die Erschließung neuen Baugeländes. Wenngleich die plattdeutsche Sprache auch in Ferna immer weniger zum Tragen kommt, waren an diesem Abend die Jüngsten mit tonangebend. Gleich zu Beginn gab es eine Glanznummer mit dem Tanzmariechen Vanessa Oberkersch, die gekonnt über die Bühne wirbelte. Jugendlich ging es auch bei den Piepersternchen zu, die einen Showtanz unter Leitung von Sandra Backhaus und Vera Reimann aufführten.
Dann erschien der Fernsche Pieper im Saal und sein Begleiter Josef Diesmann erklärte den Gästen, warum die Fernschen Pieper genannt werden.
Die Tanzgruppe des Carneval-Vereins
Tänzerisch ging es sodann weiter mit einem Showtanz, dargeboten von Mitgliedern des Karnevalsvereins, und der Frauen-Elferrat demonstrierte, wie unterschiedlich Frauen und Männer im Badezimmer agieren. Hiltrud Gotthardt brachte mit Gesang und Gitarre den beliebten Bualala.
Einmalig in der Art war das Schattentheater, dargeboten vom Frauenelferrat. Die Jugendtanzgruppe glänzte mit ihrem Auftritt, bevor die bewährten Plattspräkers ihre Beiträge aufführten. Anneliese &
Hermann starteten mit einer Ode an die Eichsfelder Muttersprache.
Rita Maulhardt präsentierte dän 50-Euro-Schien und ein origineller Vorschlag für ein Geschenk zur goldenen Hochzeit offerierte Carola Schulze. Werner Grobecker und Uwe Schulze hatten gemeinsam durch das Programm geführt und ließen es sich nicht nehmen, selbst Verse in Gedichtform beizutragen. Reinhold Frölich, bekannt durch seine Erlebnisse aus der eigenen Jugendzeit, blickte zurück wie freuer dä Fastentiet was Monika Müller stellte fest, dass es ohne Senioren nicht geht.
Originelle Beiträge brachten Margret Hellmold und abermals Rita Maulhardt und Werner Grobecker. Traditionsgemäß beschloss nach längerer Pause wieder einmal dä ole Brokemeier das Programm.
G. Germeshausen
Autor: en
Jüngster Frünne (Foto: G. Germeshausen)
Jüngster Plattspräker: Josef Diesmann
Was für Auge und Ohr in der vergangenen Woche von den Beteiligten geboten wurde, konnte sich allemal sehen und hören lassen, sowie auch die Bilanz und Perspektive, die Bürgermeister Erich Oberkersch darbot. Zusammen mit dem Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, und dem Mitveranstalter des Abends, Uwe Schulze, Vereinsvorsitzender des Karnevalvereins Ferna, hießen die Veranstalter an die 100 Teilnehmer willkommen.
Oberkersch ging auf die Entwicklung seines Ortes ein und verkündete voller Stolz die Erschließung neuen Baugeländes. Wenngleich die plattdeutsche Sprache auch in Ferna immer weniger zum Tragen kommt, waren an diesem Abend die Jüngsten mit tonangebend. Gleich zu Beginn gab es eine Glanznummer mit dem Tanzmariechen Vanessa Oberkersch, die gekonnt über die Bühne wirbelte. Jugendlich ging es auch bei den Piepersternchen zu, die einen Showtanz unter Leitung von Sandra Backhaus und Vera Reimann aufführten.
Dann erschien der Fernsche Pieper im Saal und sein Begleiter Josef Diesmann erklärte den Gästen, warum die Fernschen Pieper genannt werden.
Die Tanzgruppe des Carneval-Vereins
Tänzerisch ging es sodann weiter mit einem Showtanz, dargeboten von Mitgliedern des Karnevalsvereins, und der Frauen-Elferrat demonstrierte, wie unterschiedlich Frauen und Männer im Badezimmer agieren. Hiltrud Gotthardt brachte mit Gesang und Gitarre den beliebten Bualala.
Einmalig in der Art war das Schattentheater, dargeboten vom Frauenelferrat. Die Jugendtanzgruppe glänzte mit ihrem Auftritt, bevor die bewährten Plattspräkers ihre Beiträge aufführten. Anneliese &
Hermann starteten mit einer Ode an die Eichsfelder Muttersprache.
Rita Maulhardt präsentierte dän 50-Euro-Schien und ein origineller Vorschlag für ein Geschenk zur goldenen Hochzeit offerierte Carola Schulze. Werner Grobecker und Uwe Schulze hatten gemeinsam durch das Programm geführt und ließen es sich nicht nehmen, selbst Verse in Gedichtform beizutragen. Reinhold Frölich, bekannt durch seine Erlebnisse aus der eigenen Jugendzeit, blickte zurück wie freuer dä Fastentiet was Monika Müller stellte fest, dass es ohne Senioren nicht geht.
Originelle Beiträge brachten Margret Hellmold und abermals Rita Maulhardt und Werner Grobecker. Traditionsgemäß beschloss nach längerer Pause wieder einmal dä ole Brokemeier das Programm.
G. Germeshausen
