Sa, 14:00 Uhr
19.09.2015
Auffahrunfall am Stauende
Ein Toter, zwei schwer Verletzte
Bei einem Auffahrunfall mit mehreren Beteiligten am Ende eines baustellenbedingten Staus sind am Freitagabend (18.09.15) gegen 19.55 Uhr auf der A 7 bei Hann. Münden (Landkreis Göttingen) ein Mensch getötet und zwei weitere schwer verletzt worden....
Die Unfallstelle befindet sich innerhalb einer
Rechtskurve zwischen der AS Hann. Münden-Lutterberg und der Werratalbrücke in Fahrtrichtung Hannover. Die Fahrbahn ist in diesem
Bereich leicht abschüssig.
Aufgrund von Bauarbeiten im Bereich der Brücke und einer damit
verbundenen Fahrbahnreduzierung können auf diesem Streckenabschnitt
zurzeit nur zwei der sonst drei zur Verfügung stehenden Fahrstreifen
genutzt werden. Infolgedessen bildete sich am Freitagabend ein ca.
einen Kilometer langer Stau, an dessen Ende es kurz vor 20.00 Uhr zu
dem schweren Unfall kam.
Nach derzeitigen Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen
bremsten zunächst ein bislang noch unbekannter Autofahrer und ein 58
Jahre alter Sprinterfahrer aus dem Landkreis Schaumburg am Ende des
Staus verkehrsbedingt ab und kamen hintereinander zum Stehen.
Ein nachfolgender 52-jähriger Smartfahrer aus dem Landkreis
Hersfeld-Rotenbrug (Hessen) bemerkte die am Stauende stehenden
Fahrzeuge aus bislang ungeklärten Gründen wahrscheinlich nicht oder
aber zu spät. Sein Wagen prallte daraufhin vermutlich ungebremst auf
das Heck des Mercedes-Sprinters und schob diesen gegen den
davorstehenden PKW.
Die 74 Jahre alte Fahrerin eines Skoda Oktavia aus Hannover, die
sich direkt hinter dem hessischen PKW befand, prallte anschließend
ebenfalls nahezu ungebremst auf das Heck des Smart.
Bei der Unfallserie wurde der 52 Jahre alte Beifahrer in dem Smart so schwer verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimation noch an der Unfallstelle verstarb. Der 51-jährige Fahrer des Wagens
sowie die 74 Jahre alte Skodafahrerin erlitten schwere Verletzungen.
Rettungswagen brachten sie in die Göttinger Uniklinik bzw. in ein Krankenhaus nach Hann. Münden.
Der vierte Unfallbeteiligte, der Fahrer des Wagens, auf dessen
Heck der Sprinter von dem Smart nach vorn geschoben worden war,
setzte seine Fahrt einfach fort. Die Polizei ermittelt wegen
Unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Der Leichnam des getöteten 52 Jahre alten Mannes aus dem
Main-Kinzig-Kreis (Hessen) wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
Göttingen beschlagnahmt, ebenso der Smart, der Sprinter und der Skoda
Oktavia.
Die Unfallstelle wurde außerdem von einem Sachverständigen der
DEKRA aus Kassel begutachtet.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die
umfangreichen Ermittlungen an der Unfallstelle war die A 7 in
Fahrtrichtung Hannover bis gegen 01.35 Uhr voll gesperrt. Zu dieser
Zeit betrug die Staulänge noch immer acht Kilometer. Auch auf den
Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Unfallort waren mehrere Rettungswagen, Streifenwagen der
Polizei, die Autobahnmeisterei Göttingen sowie 20 Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehren Münden, Uschlag und Landwehrhagen im
Einsatz.
Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beträgt nach ersten
Schätzungen ca. 20.000 Euro.
Autor: enDie Unfallstelle befindet sich innerhalb einer
Rechtskurve zwischen der AS Hann. Münden-Lutterberg und der Werratalbrücke in Fahrtrichtung Hannover. Die Fahrbahn ist in diesem
Bereich leicht abschüssig.
Aufgrund von Bauarbeiten im Bereich der Brücke und einer damit
verbundenen Fahrbahnreduzierung können auf diesem Streckenabschnitt
zurzeit nur zwei der sonst drei zur Verfügung stehenden Fahrstreifen
genutzt werden. Infolgedessen bildete sich am Freitagabend ein ca.
einen Kilometer langer Stau, an dessen Ende es kurz vor 20.00 Uhr zu
dem schweren Unfall kam.
Nach derzeitigen Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen
bremsten zunächst ein bislang noch unbekannter Autofahrer und ein 58
Jahre alter Sprinterfahrer aus dem Landkreis Schaumburg am Ende des
Staus verkehrsbedingt ab und kamen hintereinander zum Stehen.
Ein nachfolgender 52-jähriger Smartfahrer aus dem Landkreis
Hersfeld-Rotenbrug (Hessen) bemerkte die am Stauende stehenden
Fahrzeuge aus bislang ungeklärten Gründen wahrscheinlich nicht oder
aber zu spät. Sein Wagen prallte daraufhin vermutlich ungebremst auf
das Heck des Mercedes-Sprinters und schob diesen gegen den
davorstehenden PKW.
Die 74 Jahre alte Fahrerin eines Skoda Oktavia aus Hannover, die
sich direkt hinter dem hessischen PKW befand, prallte anschließend
ebenfalls nahezu ungebremst auf das Heck des Smart.
Bei der Unfallserie wurde der 52 Jahre alte Beifahrer in dem Smart so schwer verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimation noch an der Unfallstelle verstarb. Der 51-jährige Fahrer des Wagens
sowie die 74 Jahre alte Skodafahrerin erlitten schwere Verletzungen.
Rettungswagen brachten sie in die Göttinger Uniklinik bzw. in ein Krankenhaus nach Hann. Münden.
Der vierte Unfallbeteiligte, der Fahrer des Wagens, auf dessen
Heck der Sprinter von dem Smart nach vorn geschoben worden war,
setzte seine Fahrt einfach fort. Die Polizei ermittelt wegen
Unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Der Leichnam des getöteten 52 Jahre alten Mannes aus dem
Main-Kinzig-Kreis (Hessen) wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
Göttingen beschlagnahmt, ebenso der Smart, der Sprinter und der Skoda
Oktavia.
Die Unfallstelle wurde außerdem von einem Sachverständigen der
DEKRA aus Kassel begutachtet.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die
umfangreichen Ermittlungen an der Unfallstelle war die A 7 in
Fahrtrichtung Hannover bis gegen 01.35 Uhr voll gesperrt. Zu dieser
Zeit betrug die Staulänge noch immer acht Kilometer. Auch auf den
Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Unfallort waren mehrere Rettungswagen, Streifenwagen der
Polizei, die Autobahnmeisterei Göttingen sowie 20 Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehren Münden, Uschlag und Landwehrhagen im
Einsatz.
Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beträgt nach ersten
Schätzungen ca. 20.000 Euro.