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Fr, 12:45 Uhr
12.02.2016
Junge Union Thüringen

Widerstand gegen schulpolitischen Kahlschlag

Die Junge Union Thüringen ruft zu massivem Widerstand gegen den geplanten schulpolitischen Kahlschlag der rot-rot-grünen Landesregierung auf. Die Zeitung "Freies Wort" berichtet heute, dass die Landersregierung Mindestgrößen für alle Schularten plane, die das massenhafte Aus für kleinere Grund- und Regelschulen in Thüringen bedeuten würde.....

Der JU-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stefan Gruhner sagte heute in Erfurt: "Wenn Rot-Rot-Grün an diesen Plänen festhalten sollte, werden wir massive Proteste gegen diesen schulpolitischen Kahlschlag organisieren. Das ist ein weiterer Angriff auf den ländlichen Raum und ein fatales Signal an die Schülerinnen und Schüler im Freistaat.

Offenbar plant die Linke Bildungsministerin nicht nur den zentralistischen Durchgriff ihres Ministeriums auf das kommunale Schulnetz, sondern auch die Errichtung großer Bildungskombinate. Pädagogische Vielfalt wird zu Gunsten von schulpolitischer Planwirtschaft platt gemacht. Wir werden dafür kämpfen, dass die Schule im Dorf bleiben kann und weiterhin das Prinzip "kurze Beine-kurze Wege" gilt."

Gruhner fordert Bildungsministerin Klaubert auf, umgehend für Klarheit zu sorgen und alle Beteiligten in ihre Pläne einzuweihen. "Gremien wie die Landesschülervertretung und die Landeselternvertretung müssen jetzt umgehend informiert und beteiligt werden. Es kann nicht sein, dass hier einfach zentralistisch durchregiert werden soll."

Der JU-Vorsitzende vermutet zudem, dass die Pläne des Bildungsministeriums die flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule zum Ziel hätten. "Die vom Ministerium vorgesehenen niedrigen Mindestgrößen für Grund- und Regelschulen dienen dazu, Grund- und Regelschulen zu zwingen, sich zu Gemeinschaftsschulen zusammenzuschließen. Wer so agiert hat kein Interesse an der Vielfalt der Schulformen, sondern forciert die Einheitsschule durch die Hintertür", so Gruhner abschließend.
Autor: en

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