Di, 16:48 Uhr
18.10.2016
Leinefelde-Worbis
Wie schnell wird vor Schulen gefahren?
Seit knapp zwei Jahren hat die Stadt Leinefelde-Worbis ein Geschwindigkeitsmessgerät im Einsatz, um einerseits das Verhalten der Kraftfahrer an neuralgischen Punkten zu überprüfen und diese andererseits dazu anzuhalten, sich an die vorgegebenen Geschwindigkeiten zu halten. Jetzt hat das Ordnungsamt die Messungen einmal stichprobenartig ausgewertet....
Schwerpunkte waren dabei die Straßen vor den Schulen. Näher angeschaut hat man sich beispielsweise Daten, die über 24 Stunden zum Schulbeginn Anfang August in der Langen Straße in Worbis in Höhe der Grundschule gesammelt wurden. Dort gilt Schrittgeschwindigkeit (4-7 km/h). Festgestellt wurde aber eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 15,4 km/h. Der schnellste Kraftfahrer war mit 40 km/h unterwegs. Zur Auswertung herangezogen wurden insgesamt 3561 Messungen.
Drastischer fiel das Ergebnis Ende August in der Leinefelder Goethestraße in der Nähe der Fuhlrottschule aus. Auch hier gilt Schrittgeschwindigkeit. Durchschnittlich ist man hier aber mit 25,7 km/h unterwegs. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 66 km/h.
Ausgewertet wurden die Messungen Ende August auch 24 Stunden lang in der Stiegstraße in Birkungen, wo sich das Förderzentrum befindet. In der 30er-Zone waren die Fahrzeuge im Schnitt 37,5 km/h schnell, der Spitzenreiter hatte 79 km/h auf dem Tacho.
In den letzten beiden Augusttagen wurde das Messgerät wieder in Worbis aufgebaut, in der Elisabethstraße vor Regelschule und Gymnasium, wo Tempo 30 gilt. Hier zeigen die häufigen Blitzaktionen der Polizei offensichtlich Erfolg, denn mit im Schnitt 29,3 km/h sind die Kraftfahrer ausgesprochen vorsichtig unterwegs. Der Spitzenreiter hatte es dennoch ziemlich eilig: Er fuhr 78 km/h.
Anfang September dann die Messaktion in Leinefelde in der Geschwister-Scholl-Straße vor der Hentrichschule. Auch da dürfte niemand mehr als 30 fahren, woran sich die allermeisten auch halten. Das Durchschnittstempo: 30,4 km/h. Höchsttempo hier waren 64 km/h.
Gemessen wurden schließlich auch in der Käthe-Kollwitz-Straße in Leinefelde. Auch hier gilt Tempo 30. Das vorbildliche Durchschnittstempo: 29,4 km/h. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit lag bei 66 km/h.
Und zuletzt schließlich die Messaktion in der Halle-Kasseler-Straße in Beuren vor der Ganztagsschule Kleeblatt. An Tempo 50 halten sich die allermeisten, was die Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,3 km/h unterstreicht. Aber einen Spitzenreiter, der den Ordnungsbehörden die Sorgenfalten auf die Stirn treibt, gab es auch hier: Er war mit 100 Sachen vor der Schule unterwegs.
Anmerkung der Redaktion:
Bemerkenswert ist, dass vor allen Schulen (bis auf Beuren) nur bis 30 kmh erlaubt sind. Meist liegen die Schulen nicht an solch viel befahrenen Straßen wie der Straße in Beuren. Dort sind sogar 50 Kmh erlaubt! Ein Zustand, den der Gemeinderat bereits ändern wollte, aber vom Nordhtüringer Straßenbauamt eine Absage erhielt.
Autor: enSchwerpunkte waren dabei die Straßen vor den Schulen. Näher angeschaut hat man sich beispielsweise Daten, die über 24 Stunden zum Schulbeginn Anfang August in der Langen Straße in Worbis in Höhe der Grundschule gesammelt wurden. Dort gilt Schrittgeschwindigkeit (4-7 km/h). Festgestellt wurde aber eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 15,4 km/h. Der schnellste Kraftfahrer war mit 40 km/h unterwegs. Zur Auswertung herangezogen wurden insgesamt 3561 Messungen.
Drastischer fiel das Ergebnis Ende August in der Leinefelder Goethestraße in der Nähe der Fuhlrottschule aus. Auch hier gilt Schrittgeschwindigkeit. Durchschnittlich ist man hier aber mit 25,7 km/h unterwegs. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 66 km/h.
Ausgewertet wurden die Messungen Ende August auch 24 Stunden lang in der Stiegstraße in Birkungen, wo sich das Förderzentrum befindet. In der 30er-Zone waren die Fahrzeuge im Schnitt 37,5 km/h schnell, der Spitzenreiter hatte 79 km/h auf dem Tacho.
In den letzten beiden Augusttagen wurde das Messgerät wieder in Worbis aufgebaut, in der Elisabethstraße vor Regelschule und Gymnasium, wo Tempo 30 gilt. Hier zeigen die häufigen Blitzaktionen der Polizei offensichtlich Erfolg, denn mit im Schnitt 29,3 km/h sind die Kraftfahrer ausgesprochen vorsichtig unterwegs. Der Spitzenreiter hatte es dennoch ziemlich eilig: Er fuhr 78 km/h.
Anfang September dann die Messaktion in Leinefelde in der Geschwister-Scholl-Straße vor der Hentrichschule. Auch da dürfte niemand mehr als 30 fahren, woran sich die allermeisten auch halten. Das Durchschnittstempo: 30,4 km/h. Höchsttempo hier waren 64 km/h.
Gemessen wurden schließlich auch in der Käthe-Kollwitz-Straße in Leinefelde. Auch hier gilt Tempo 30. Das vorbildliche Durchschnittstempo: 29,4 km/h. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit lag bei 66 km/h.
Und zuletzt schließlich die Messaktion in der Halle-Kasseler-Straße in Beuren vor der Ganztagsschule Kleeblatt. An Tempo 50 halten sich die allermeisten, was die Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,3 km/h unterstreicht. Aber einen Spitzenreiter, der den Ordnungsbehörden die Sorgenfalten auf die Stirn treibt, gab es auch hier: Er war mit 100 Sachen vor der Schule unterwegs.
Anmerkung der Redaktion:
Bemerkenswert ist, dass vor allen Schulen (bis auf Beuren) nur bis 30 kmh erlaubt sind. Meist liegen die Schulen nicht an solch viel befahrenen Straßen wie der Straße in Beuren. Dort sind sogar 50 Kmh erlaubt! Ein Zustand, den der Gemeinderat bereits ändern wollte, aber vom Nordhtüringer Straßenbauamt eine Absage erhielt.