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Mo, 18:00 Uhr
21.08.2017
Anerkennung für mutige Lebensretter

Rettungsmedaille auch für Heiligenstädter

Innenminister Dr. Holger Poppenhäger ehrte heute acht couragierte Thüringer für ihre Hilfeleistungen in verschiedenen Notlagen. „Ich danke den Rettern herzlich für ihren selbstlosen Einsatz. Mit ihrem Mut konnten Menschenleben gerettet werden.....

Lebensretter geehrt (Foto: Innenministerium) Lebensretter geehrt (Foto: Innenministerium)

Damit bewiesen sie ein außergewöhnliches Maß an persönlicher Einsatz- und Opferbereitschaft und stellten ihre eigene Sicherheit zur Rettung der Person zurück. Es ist anerkennenswert, wenn sich Bürgerinnen und Bürger für ihre Mitmenschen einsetzen und im Notfall einschreiten“, sagte der Minister.

Am 7. März 2017 bemerkten Fitim Sahiti, Nehat Kastrati, Wafa Miraga, Roohullah Safi und Gerald Marschall eine Rauchentwicklung an einem Wohnhaus in Heilbad Heiligenstadt. Herr Marschall, konnte die Tür des Gebäudes öffnen und alarmierte den Notruf. Den anderen vier Helfern gelang es, die verschlossene Wohnungstür gewaltsam zu öffnen.

Unter starker Rauchentwicklung und daraus entstehender Belastung der Atemwege zogen sie einen allein lebenden älteren Mann aus dessen brennender Wohnung. Kurze Zeit später stürzte der Dachstuhl des Gebäudes ein. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisteten die vier Männer Erste Hilfe und retteten somit das Leben des Bewohners. Herr Sahiti, Herr Kastrati, Herr Miraga und Herr Safi wurden jeweils mit einer Rettungsmedaille ausgezeichnet. Herr Marschall erhielt eine Belobigung.

Für Ihre Rettungstat am 15. März 2017 wurden auch Jens Hermanns und seinem Sohn Marcel Schwanz jeweils eine Rettungsmedaille verliehen. Die beiden Männer wurden auf ein Feuer im Nachbarhaus in Eisenach aufmerksam und nahmen Hilferufe hinter der Eingangstür wahr. Der Bewohner konnte sich aufgrund der Verletzungen und Rauchgasinhalation nicht mehr selbstständig ins Freie begeben.

Herr Jens Hermanns brach unter Einsatz seines Lebens die Eingangstür auf und rettete gemeinsam mit seinem Sohn die dort befindliche Person ins Freie. Die beiden Retter kümmerten sich um den schwerverletzten Mann, leisteten Erste Hilfe und versicherten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten davon, dass sich keine weitere Person im Haus befand.

Ebenfalls mit einer Rettungsmedaille wurde Herr Marcel Schulz ausgezeichnet. Am 17. März 2015 wurde Herr Schulz Zeuge eines Verkehrsunfalls auf der Bundesautobahn 71. Mit seinem LKW sicherte er die Unfallstelle für den nachfolgenden Verkehr ab und verhinderte so mögliche Folgeunfälle. Gemeinsam mit dem hinzugekommenen Polizeibeamten Herrn Maximilian Panse befreite Herr Schulz den nicht ansprechbaren Verunglückten aus seinem PKW. Durch Reanimationsmaßnahmen retteten sie dem Verletzen, der während der Autofahrt einen Herzinfarkt erlitten hatte, das Leben.

Während des gesamten Zeitraumes bis zum Eintreffen der Polizei konnte keine geregelte Verkehrsführung gesichert werden, sodass eine besonders bedrohliche und gefahrvolle Situation für die Ersthelfer bestand. Herr Panse wurde bereits am 2. Dezember 2016 mit der Rettungsmedaille geehrt.

Die Rettungsmedaille des Freistaats Thüringen wird an Personen verliehen, die unter Lebensgefahr oder besonders bedrohlichen Umständen Menschenleben gerettet oder eine lebensbedrohende Gefahr für die Allgemeinheit abgewendet haben. Menschen, die ein außergewöhnliches Maß an Engagement und Einsatzbereitschaft gezeigt, ohne sich in besondere Gefahr gebracht zu haben, werden mit dem Erinnerungszeichen oder einer Belobigung ausgezeichnet.
Autor: en

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