Sa, 16:50 Uhr
26.08.2017
Landestag der Jungen Union
Stefan Gruhner bleibt Landesvorsitzender
Der Landtagsabgeordnete Stefan Gruhner (32) bleibt Vorsitzender der Jungen Union in Thüringen. Er wurde heute auf dem Landestag in Sonneberg mit 95,91 Prozent von den 120 Delegierten wiedergewählt. Gruhner führt die 1600 Mitglieder zählende politische Jugendorganisation seit 2010....
Er sitzt seit 2014 für die CDU im Landtag und ist energiepolitischer Sprecher seiner Landtagsfraktion. Der Schleizer ist außerdem Kreisvorsitzender der CDU im Saale-Orla-Kreis.
Der JU-Chef übte heute scharfe Kritik an der rot-rot-grünen Regierungskoalition. Mit Blick auf die Personalauswahl im Bildungsressort sagte Gruhner: "Statt Bildungspolitik zur Chefsache zu machen, wird das Bildungsministerium zur Resterampe der Linkspartei. Ein importierter SED-Altkader mit sowjetischer Parteiausbildung ohne jegliche bildungspolitische Kompetenz ist das letzte Aufgebot der Linken für ein Schlüsselressort. Das ist ein Armutszeugnis für Die Linke und Ministerpräsident Bodo Ramelow.
Er übte außerdem Kritik an der Schaffung eines zusätzlichen Staatssekretärs für die Umsetzung der Gebietsreform: Es ist armselig, dass Rot-Rot-Grün zu ihrem Gebietsreformchaos nichts besseres einfällt als die Schaffung eines neuen Versorgungspostens. Wir fordern, dass im Gegenzug ein anderer Staatssekretär wegfällt, um keine Mehrkosten zu verursachen.
Die Junge Union fordert zudem von Ministerpräsident Ramelow eine Regierungserklärung zum Gebietsreformchaos im Landtag. Gruhner bescheinigte der Thüringer Linken zudem massive Probleme im Umgang mit Linksextremismus. Anlass ist für Gruhner ein Tweet der linken Landtagsabgeordneten Kati Engel anlässlich des Verbots der linksextremen Plattform linksbunten.indymedia.org. Sie habe sich in skandalöser Art und Weise mit der Plattform solidarisiert. Das Verhalten von Frau Engel zeigt, dass die Grenzen zwischen Linken und Linksextremismus fließend sind. Bodo Ramelow muss endlich Ordnung in seine Truppe bringen. Wir brauchen in Thüringen auch ein Bündnis gegen Linksextremismus, so Gruhner.
Auf dem zweitägigen Jahrestreffen sprachen am Samstag der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger, der Thüringer CDU Partei- und Fraktionschef Mike Mohring sowie der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak. Landtagspräsident Christian Carius wird sich am Sonntag einer Diskussion mit den JU-Mitgliedern stellen.
Inhaltlich beschäftigen sich die Mitglieder der Jungen Union u.a. mit einem Leitantrag des Landesvorstandes zur Bildungspolitik. Darin fordert der CDU-Nachwuchs u.a. eine Lehrerabdeckung von 105 Prozent in Thüringen, um Unterrichtsausfall vorzubeugen, verpflichtende Digitalisierungsfortbildungen für Lehrer sowie eine Integrationsquote von maximal 25 Prozent in Schulklassen. Demnach soll der Anteil von Schülern, die Deutsch lediglich als Zweitsprache sprechen, auf maximal 25 Prozent pro Grundschulklasse begrenzt werden. Damit soll die Integration und der Spracherwerb, beispielsweise von Flüchtlingskindern, verbessert werden.
Die Junge Union Thüringen hat derzeit 1600 Mitglieder in Thüringen. Sie ist damit die größte politische Jugendorganisation in den neuen Bundesländern. 7 ihrer Mitglieder gehören dem Landtag und einer dem Bundestag an. Darüber hinaus stellt die Junge Union flächendeckend Kreis- und Gemeinderäte sowie Bürgermeister. Mitglied der Jungen Union kann man im Alter von 16-35 Jahren sein. Die Mitgliedschaft in der Jungen Union ist unabhängig von der CDU-Mitgliedschaft. Der Landestag der Jungen Union ist das höchste Beschlussgremium und vergleichbar mit einem Landesparteitag.
Autor: enEr sitzt seit 2014 für die CDU im Landtag und ist energiepolitischer Sprecher seiner Landtagsfraktion. Der Schleizer ist außerdem Kreisvorsitzender der CDU im Saale-Orla-Kreis.
Der JU-Chef übte heute scharfe Kritik an der rot-rot-grünen Regierungskoalition. Mit Blick auf die Personalauswahl im Bildungsressort sagte Gruhner: "Statt Bildungspolitik zur Chefsache zu machen, wird das Bildungsministerium zur Resterampe der Linkspartei. Ein importierter SED-Altkader mit sowjetischer Parteiausbildung ohne jegliche bildungspolitische Kompetenz ist das letzte Aufgebot der Linken für ein Schlüsselressort. Das ist ein Armutszeugnis für Die Linke und Ministerpräsident Bodo Ramelow.
Er übte außerdem Kritik an der Schaffung eines zusätzlichen Staatssekretärs für die Umsetzung der Gebietsreform: Es ist armselig, dass Rot-Rot-Grün zu ihrem Gebietsreformchaos nichts besseres einfällt als die Schaffung eines neuen Versorgungspostens. Wir fordern, dass im Gegenzug ein anderer Staatssekretär wegfällt, um keine Mehrkosten zu verursachen.
Die Junge Union fordert zudem von Ministerpräsident Ramelow eine Regierungserklärung zum Gebietsreformchaos im Landtag. Gruhner bescheinigte der Thüringer Linken zudem massive Probleme im Umgang mit Linksextremismus. Anlass ist für Gruhner ein Tweet der linken Landtagsabgeordneten Kati Engel anlässlich des Verbots der linksextremen Plattform linksbunten.indymedia.org. Sie habe sich in skandalöser Art und Weise mit der Plattform solidarisiert. Das Verhalten von Frau Engel zeigt, dass die Grenzen zwischen Linken und Linksextremismus fließend sind. Bodo Ramelow muss endlich Ordnung in seine Truppe bringen. Wir brauchen in Thüringen auch ein Bündnis gegen Linksextremismus, so Gruhner.
Auf dem zweitägigen Jahrestreffen sprachen am Samstag der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger, der Thüringer CDU Partei- und Fraktionschef Mike Mohring sowie der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak. Landtagspräsident Christian Carius wird sich am Sonntag einer Diskussion mit den JU-Mitgliedern stellen.
Inhaltlich beschäftigen sich die Mitglieder der Jungen Union u.a. mit einem Leitantrag des Landesvorstandes zur Bildungspolitik. Darin fordert der CDU-Nachwuchs u.a. eine Lehrerabdeckung von 105 Prozent in Thüringen, um Unterrichtsausfall vorzubeugen, verpflichtende Digitalisierungsfortbildungen für Lehrer sowie eine Integrationsquote von maximal 25 Prozent in Schulklassen. Demnach soll der Anteil von Schülern, die Deutsch lediglich als Zweitsprache sprechen, auf maximal 25 Prozent pro Grundschulklasse begrenzt werden. Damit soll die Integration und der Spracherwerb, beispielsweise von Flüchtlingskindern, verbessert werden.
Die Junge Union Thüringen hat derzeit 1600 Mitglieder in Thüringen. Sie ist damit die größte politische Jugendorganisation in den neuen Bundesländern. 7 ihrer Mitglieder gehören dem Landtag und einer dem Bundestag an. Darüber hinaus stellt die Junge Union flächendeckend Kreis- und Gemeinderäte sowie Bürgermeister. Mitglied der Jungen Union kann man im Alter von 16-35 Jahren sein. Die Mitgliedschaft in der Jungen Union ist unabhängig von der CDU-Mitgliedschaft. Der Landestag der Jungen Union ist das höchste Beschlussgremium und vergleichbar mit einem Landesparteitag.