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Sa, 17:09 Uhr
26.08.2017
Aus der Musikszene

Eisbrecher geht auf „STURMFAHRT“

Ganz ohne Zweifel, die letzten 2 Jahre waren bisher die erfolgreichsten der Band Eisbrecher. Es muss so im Jahr 2003 gewesen sein, damals hatte Alexander „Alexx“ Wesselsky die Nase voll von der Band Megaherz und den Streitereien innerhalb der Band....

Eisbrecher Album Sturmfahrt (Foto: Eisbrecher) Eisbrecher Album Sturmfahrt (Foto: Eisbrecher)

Zusammen mit dem DJ und Ex-Mitglied von Megaherz Jochen Seibert alias Noel Pix erfand er für sich und seine Mitmusiker schließlich eine neue Spielwiese, die Band Eisbrecher, um hier seine musikalischen Ideen zu verwirklichen und auszuleben.

Seitdem sind Eisbrecher beliebt und berüchtigt bei ihren Anhängern für ihren ganz eigenen Stil, der mit harten Gitarrensounds in Verbindung mit kraftvollen Elektroklängen und inhaltsvollen aussagekräftigen Texten genau die Mischung ergibt, die ihre Fans begeistert.

Alexander „Alexx“ Wesselsky mit der markanten Stimme, bezeichnet die Musikrichtung von Eisbrecher als „deutschsprachige Rockmusik mit Elektro-Elementen“ die gern auch in die Schublade „Neue Deutsche Härte“ eingeordnet wird. Wobei und das betont die Band immer wieder gern, diese Katalogisierung ihr nicht wirklich zusagt.

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Denn, so die Band, wir sind Eisbrecher und das ist unser Sound, nicht mehr aber auch nicht weniger. Mit ihrem neuesten Werk „Sturmfahrt“ gehen die Herren nun ihren eingeschlagen Weg konsequent weiter und legen dabei sowohl musikalisch als aus textlich mal wieder eine ganze Schippe drauf und die Messlatte mit dem neuen Album recht hoch an.

So findet der Hörer immer wieder Überraschungsmomente. Eingängige Melodien in Verbindung mit tiefschürfenden Texten, die mal ironisch provokant, laut, aber auch leise und vor allem ehrlich sind und das Zuhören lohnen. So ist bereits beim ersten Song des Albums „Was ist passiert?“ klar wohin die Reise geht. Eindeutig wird hier hinterfragt warum Ignoranz, Hass, Engstirnigkeit, Überheblichkeit, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, gegenüber Andersdenkenden, Dummheit, Dekadenz und Arroganz immer mehr auf dem Vormarsch sind oder es keinem mehr auffällt was da alles schief läuft, obwohl wir doch alle „In einem Boot“ sitzen und so viel verändern könnten.

Dabei baut die Band immer wieder in den einzelnen Stücken deutliche Aussagen in vielschichtige harte Brecher und auch leise Momente mit Rock & Pop in gekonnter Perfektion mit durchdringendem Gesang ohne die Eingängigkeit zu vernachlässigen.
Wobei sich die Band immer mal wieder eine kleine Zeitreise durch die eigene musikalische Vergangenheit erlaubt und so in dem einen oder anderen Stück Einflüsse aus den vergangen Tagen erkennbar sind.

Dabei fügen sich auch das Cover von „Ich möchte ein Eisbär sein“ oder Teilstücke aus „Das Boot“ harmonisch in das Gesamtkonzept des neuen (Hit-) Albums ein.
„Es macht uns immer wieder Freude, die Leute zu überraschen und zu zeigen, dass Eisbrecher im Dienst der harten Musik unterwegs sind“.

So klingen die neuen Songs durchdacht und durch ihre aktuelle Umsetzung einfach richtig fett und kommen uneingeschränkt bärenstark rüber. Kein Wunder „die Herren“ Eisbrecher haben immerhin rund 15 Jahre Erfahrung vorzuweisen die hier auf perfekte Art und Weise mit alten Tugenden super in ein hammerstarkes und modernes Album eingebaut, um so auf ganzer Line zu überzeugen.

Wobei und das soll nicht vergessen werden, Eisbrecher nicht nur auf CD zeigt wo der Hammer hängt, sondern vor allem sind sie eine Top Live Band, die es immer wieder schaffen eine großartige und druckvolle Bühnenshow abzuliefern. Wer sich überzeugen möchte kann Alexander „Alexx“ Wesselsky & Co,so zum Beispiel am 07.10 in Leipzig im Haus Auesee live erleben.
Stefan Peter

Autor: en

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